Elf Prozent Marktanteil hat Bio heute im Laden. In der Gastronomie und in den Kantinen spielt Bio aber noch kaum eine Rolle. Das soll sich mit der Zusammenarbeit von Bio Suisse und Fourchette verte ändern: Der Dachverband der Bio-Bäuerinnen und -Bauern und das Qualitäts- und Gesundheitslabel für Restaurantbetriebe wollen den Bio-Anteil in der Gemeinschaftsgastronomie markant steigern.

Bio in der SchuleMehr Bio in der Schule, in Kantinen und Heime, das wollen Bio Suisse und Fourchette verte gemeinsam. Bild: Pixabay
Damit in den Kitas, Schulen, Kantinen und Heimen der Schritt hin zu mehr Bio auf dem Teller gelingt, ist noch viel Wissenstransfer nötig. Fourchette verte hat dazu einen pdfpraktischen Leitfaden erarbeitet, in dem Küchenchefs und Einkäuferinnen nachlesen können, wie eine nachhaltige Menüplanung aussehen kann. Der Fokus liegt auf Saisonalität sowie Gemüse und pflanzlichen Proteinträgern. Ein grosses Anliegen ist auch das Vermeiden von Food Waste.

Fourchette verte unterstützt zudem eine Frischküche. Bei den Kitas beispielsweise sollen die Kinder aktiv in den Kochprozess eingebunden werden. Den Kindern wird zudem vermittelt, woher die Lebensmittel stammen und was es braucht, dass diese gedeihen. Bio Suisse und die Westschweizer Bio-Organisationen geben dazu ein Bio-Gartenkit ab. Auf spielerische Weise können die Kinder Schnittsalat oder Radieschen pflanzen und diese später ernten und geniessen.

In der Stadt Basel ist die nachhaltige Verpflegung in der Gemeinschaftsgastronomie bereits weit verbreitet: Es gibt bereits über 50 Kitas, Mittagstische und Schulen, die Fourchette verte-zertifiziert sind. Das sind täglich über 2400 Mahlzeiten.

Quelle: Bio in der Kita, Bio in der Schule, Bio in der Kantine

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