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(ecos) - Am 12.02.2010 wurde an der NATUR Gala in Basel zum ersten Mal der "Prix NATURE - Der Schweizer Nachhaltigkeits-Preis" verliehen.

Gewinner der Kategorie "Hoffnungsträger für eine nachhaltige Schweiz" ist der visionäre Solarpionier Bertrand Piccard, der den Preis für sein Projekt "Solar Impulse" entgegen nehmen durfte.

Gewinner der Kategorie "Generation Zukunft" ist Andres Wirz mit seinem Projekt "Solafrica".

Hier finden Sie das ausführliche Mediencommuniqué. (pdf-Datei, 355 KB)

Copyright: ecos, Pressemitteilung vom 12.02.2010

Kontakt:
ecos
Elisabethenstrasse 22
4051 Basel
Fon: +41 61 205 10 66
Fax: +41 61 271 10 10
www.ecos.ch

(BioFach) - Anlässlich des Themas des Jahres der BioFach 2010 "Organic + Fair" präsentiert Fairtrade den zertifizierten Fairen Handel in Halle 5, Stand 5-200d, sowie bei zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen des "Fair & Ethical Trade Forum".

Alle BioFach-Besucher sind ausserdem herzlich eingeladen zur BioNacht-Standparty am 18.02. ab 18:00 Uhr.

Fairtrade unterstützt Produzenten in Entwicklungsländern seit Jahren bei der Umstellung auf Biolandbau und bietet Kleinbauern sowie Arbeitern einzigartige Vorteile wie feste Mindestpreise und Prämien für Entwicklungsprojekte, die vielen Produzentengruppen die notwendige Stabilität und finanziellen Mittel für die Umstellung und Bio-Zertifizierung gebracht haben.
Unternehmen, die Produkte sowohl mit Bio- als auch mit Fairtrade-Siegel auf den Markt bringen, haben Zugang zu dem schnell wachsenden Markt mit Fairtrade-Produkten. Mehr als zwei Drittel der Fairtrade-Produkte in Deutschland und ein Drittel international sind gleichzeitig bio-zertifiziert.

Mehr Informationen: www.transfair.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 12.02.2010

Mit dem Albacore Tuna unter der Marke ANIMARE® führt die innerschweizer Firma MARINEX SA einen neuen zertifizierten Fisch mit dem Logo MSC für die Schweizer Gastronomie ein.

Der Weisse Thunfisch wird vor der Küste Kaliforniens und dem Golf von Alaska von traditionellen Fischereien gefangen.

Dank dem strengen Umwelt-Management wurde diese Fischerei als weltweit erste mit dem Label des Marine Stewardship Council MSC ausgezeichnet.
Angeboten werden die MSC-zertifizierten Filets Royal in der Gastronomie als auch im Detailhandel.

Copyright: Medien-Mitteilung von ANIMARE by MARINEX SA, 03.02.2010/ Marinex SA ist bionetz.ch-Mitglied, A.d.R.

(BioFach) - Bio-Baumwolle ist in die Schlagzeilen geraten.

Die Vorwürfe sind weitreichend, aber offenbar nicht zu beweisen, so die Recherchen von Bio-Markt.Info. Auch wenn der Bericht über GVO-kontaminierte Bio-Baumwolle, der in diesen Tagen durch die Medien ging, eine Reihe von Fehlinformationen enthält, macht er doch deutlich, dass hier Nachholbedarf besteht.

Dass der Rohstoff Bio-Baumwolle durch den Anbau gentechnisch manipulierter Baumwolle gefährdet ist, war bislang wenig bekannt. Die Öko-Textilbranche, die um ihren guten Ruf bangen muss, ist aufgerufen, noch mehr Transparenz in die gesamte Wertschöpfungskette zu bringen, um das Gefährdungspotenzial zu minimieren und das Vertrauen der Kunden zurück zu gewinnen.

Quelle: www.bio-markt.info

Copyright: BioFach, Newsletter vom 05.02.2010

(BioFach) - Jede Menge Highlights bietet der Fachhandelstag, der zum zweiten Mal im Rahmen des Gesamtprogramms des Kongresses durchgeführt wird.

Die Naturkost-Akademie eröffnet am Mittwoch, den 17.2.2010, den Fachhandelstag bei der BioFach mit dem Thema Bio-Networking. Insgesamt 28 Veranstaltungen des Fachhandelstags sind am ersten Messetag den Naturkost-Fachhändlern gewidmet.

Weitere Themen sind unter anderem: Profilierungschancen über Bio-Bistros, Energieeffizienz im Fachhandel, regionale Sortimente entdecken, Naturkosmetik, Fairer Handel, Shop-Coaching, die Bio-kann-mehr-Kampagne des BNN sowie betriebswirtschaftliche Vergleiche.
Alle Einzelveranstaltungen können im Internet eingesehen werden.

www.biofach.de/de/congressplaner

Copyright: BioFach, Newsletter vom 05.02.2010

(claro) - Honig zählt zu den ersten Produkten, die nach den Richtlinien des Fairen Handels im Weltsüden hergestellt und in den Norden exportiert wurden. Dass Fair Trade Honig neu in Bioqualität erhältlich ist, ist auf den sorgsamen Umgang der Bauern mit der Natur, ihrer Lebensgrundlage, zurückzuführen.

Damit der Honig bio-zertifiziert wird, dürfen im Flugradius der Bienen keine landwirtschaftlichen Intensivkulturen liegen. Zudem erhalten die Bienen im Bedarfsfall Bio-Honig anstelle von Zuckerwasser und werden bei Krankheit mit ökologischen Produkten behandelt.

Honig ist so vielfältig wie die Flora, von der die Bienen den Nektar oder Honigtau sammeln. Als reines Naturprodukt verfügt jeder Honig über einen ganz eigenen Charakter, der sich durch den typischen Geschmack, den Duft, die Farbe, die Konsistenz sowie durch die unterschiedlichen Pollenanteile auszeichnet. Zu den wirklichen Spezialitäten zählen die Trachtenhonige, deren Nektar oder Honigtau ausschliesslich von einer Pflanzensorte stammt.

Die verführerischen neuen und die köstlich traditionellen claro Honige
Der «Azahar» Bio-Orangenblütenhonig ist ein flüssiger, milder Trachtenhonig mit einem lieblichen Aroma von intensiv duftenden Orangenblüten. Die Imker setzen ihre Bienenstöcke hierzu in den fruchtbaren Orangenhainen im mexikanischen Bundesstaat Veracruz aus. Bei der Ernte und Abfüllung wird der Honig schonend behandelt, per Hand kalt geschleudert und nicht erhitzt.

Auch der fein cremige «Acahual» Bio-Wildblütenhonig ist ein Trachtenhonig. Seine blumige Süsse und intensiv gelbe Färbung stammt von den wilden Sonnenblumen -Acahual genannt - im mexikanischen Hochland am Fuss des Vulkans Popocatépetl.

Der dritte Bio-Honig ist eine feine Assemblage verschiedener, reiner Wildblütenhonige aus den Regionen Oaxaca im Süden Mexikos sowie Boaco in Nicaragua. Der «Campanilla» Bio-Wildblütenhonig hat ein mildes Aroma und eine helle Farbe.

Nebst den drei Bio-Honigen bietet claro weitere Sorten mit unterschiedlichem Charakter aus Zentral- und Südamerika an: cremigen und flüssigen Maya Blütenhonig aus Mexico, cremigen Los Lagos Ulmo-Blütenhonig aus Chile, cremigen Los Lagos Wildblütenhonig aus Chile, cremigen Quetzal Urwaldblüten-Honig aus Guatemala.

Erwerbsmöglichkeit für die arme Landbevölkerung
Für die Imker in Zentral- und Südamerika bedeuten sowohl die Fair Trade- als auch die Biozertifizierung eine grosse Herausforderung, die mit Zusatzaufwand verbunden ist. Aufwand, der sich jedoch für die genossenschaftlich organisierten Imker und Kleinbauern lohnt. Dank fairer Handelsbedingungen haben sich ihre Lebensbedingungen erheblich verbessert. So garantiert der Faire Handel den Produzentenorganisationen einen Mindestpreis für ihren Honig und gewährt eine Vorfinanzierung der Ernte. Zusätzlich zahlt claro eine Fair Trade Prämie, die in soziale Einrichtungen investiert wird sowie einen Zuschlag zur Förderung der Bio-Produktion.

Die Entstehung sowie die Herausforderungen der verschiedenen honig-produzierenden Organisationen sind unterschiedlich. Die Organisation «Miel Mexicana del Volcán Popocatépetl» schafft beispielsweise mit der Herstellung von Honig Verdienstmöglichkeiten für die mehrheitlich indigene Bevölkerung. Dadurch wird die Abwanderung aus dem Einzugsgebiet des Vulkans, die zu den ärmsten Gegenden Mexikos zählt, Einhalt geboten.

claro Honig sowie «Das goldene Buch vom Honig» sind erhältlich im claro Laden in Ihrer Nähe, in Weltläden sowie in Bio- und ausgewählten Lebensmittelfachgeschäften.

Copyright: claro ag, Medienmitteilung vom 26.01.2010/ claro ist bionetz.ch-Mitglied, A.d.R.

(Bio Suisse/Bio Plus) Zum dritten Mal wird in der Schweiz im Rahmen der Kampagne "Biofachgeschäft 2010" das beste Biofachgeschäft gesucht.

In der Anfang Februar 2010 startenden Kampagne können die Kunden von Biofachgeschäften in der Schweiz ihren Favoriten nominieren und anhand verschiedener Kriterien bewerten. Die Bekanntgabe des Siegers erfolgt im Mai.

Lanciert wird die diesjährige Aktion in der Februar-Ausgabe der neuen Zeitschrift für den Biofachhandel, "oliv", welche in Bioläden, Reformhäusern und Drogerien kostenlos abgegeben wird.

Förderung eines professionellen Fachhandels
Neben dem Gesamtsieger der Kampagne werden Gewinner in den Kategorien Sortimentsvielfalt, Freundlichkeit Bedienung, Kundenservice sowie Beratungskompetenz ermittelt.

Bio Suisse und die beteiligten Partnerorganisationen Bio Hotels, Biofarm, Biopartner Schweiz AG, Demeter und Somona möchten mit dieser Kampagne die Professionalisierung im Schweizer Biofachhandel fördern.
Die Marketingagentur "Bio Plus AG" ist mit der Durchführung und Administration der Kampagne betraut.

Mehr Informationen unter www.bio-suisse.ch sowie www.bio-plus.ch.

Weitere Auskünfte:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse
Natel: 079 704 72 41

Ruth Hofmann, Bio Plus AG
Natel: 079 558 52 59

Copyright: Bio Suisse, Bio Plus, Medienmitteilung vom 30.01.2010

(LID) - Migros vermarktet künftig Rindfleisch aus Schweizer Weidehaltung unter dem Label "Weide-Beef". Das Label integriert die bestehenden regionalen Programme "Bio Weide-Beef", "Swiss Premium Rindfleisch" und "Pure Simmental".

Rindfleisch in Bioqualität wird unter dem Label "Bio Weide-Beef" vermarktet, je nach Region soll Rindfleisch in Kombination mit dem Label "Aus der Region" verkauft werden, schreibt Migros in einer Medienmitteilung vom Freitag, 29. Januar 2010.

Fleisch von Rindern und Ochsen, die während der Vegetationsperiode zwingend auf der Weide gehalten würden, sei von hervorragender Qualität. Dies hätten Kundenbefragungen und Degustations- und Lagertests ergeben. Sämtliche Landwirte, die für das Label "Weide-Beef" Fleisch produzieren, müssen ein einheitliches Richtlinienwerk zu Biodiversität und Ressourcenschutz einhalten.

Copyright: LID, 29.01.2010

(Bio-Markt.info) - In der neuen Umfrage im französischen Biofachhandel hat das deutsch-französische Beratungsunternehmen Ecozept 149 französische Biofachgeschäfte befragt (Befragungszeitraum: Juli 2009).

Der französische Biofachhandel fällt weiterhin durch seine Dynamik auf: ein Drittel der befragten Geschäfte ist jünger als fünf Jahre und mehr als die Hälfte besteht seit weniger als 10 Jahren. Diese neuen Geschäfte zeichnen sich ausserdem durch eine durchschnittlich grosse Verkaufsfläche aus. Gleichzeitig wird deutlich, dass viele Verkaufsstellen bereits auf ein langes Geschäftsbestehen zurückschauen, ein Viertel der befragten Geschäfte ist älter als 20 Jahre.

Das durchschnittliche Wachstum (erstes Halbjahr 2009/erstes Halbjahr 2008) der befragten Biofachgeschäfte liegt bei 10 %. Während die grösseren Geschäfte ein Umsatz-wachstum von 15 % angeben und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit unterstreichen, stehen die kleineren Geschäfte eher im Abseits. Bisher konnten stets alle Ladengrössen gleichermassen am französischen Bioboom teilhaben, jetzt scheint auch in Frankreich eine Strukturkrise den Bio-Fachhandel einzuholen.

Etwas mehr als die Hälfte der Geschäftsführer fühlt sich von der Finanzkrise betroffen, doch nur ein knappes Fünftel spricht von einem Umsatzrückgang. Die Krise spiegelt sich eher in einem veränderten Kaufverhalten wieder: Reduzierung des durchschnittlichen Warenkorbs geht einher mit einem Anstieg neuer Kunden. Die Krise bedingt demnach moderatere Einkäufe. Doch die wirtschaftliche Schieflage führt auch einige Verbraucher an ein ‘nachhaltigeres’ Kaufverhalten heran.

In der aktuellen Ecozept-Studie werden neben Daten und Fakten zu Volumen und Struktur des französischen Biofachhandels auch die aktuellen Tendenzen und Perspektiven im Bereich Naturkosmetik vorgestellt.
Naturkosmetik steigt auch 2009 weiter an und macht bei den befragten Geschäften durchschnittlich 20 % des Umsatzes aus. Seit einigen Jahren nimmt im Biofachhandel der Anteil der Naturkosmetik am Gesamtumsatz stetig zu.

Doch gleichzeitig sinkt der Marktanteil der Biofachgeschäfte beim Verkauf von Naturkosmetik im Vergleich zu den anderen Handelsformaten, die ein noch stärkeres Wachstum aufweisen. Naturkosmetikprodukte haben sich demokratisiert und werden heute in allen Handelsformaten verkauft: konventioneller LEH, Apotheke, Parapharmacien, Schönheitsinstitute, Internet. Diese Entwicklung unterstreicht den grossen Anklang, den Naturkosmetik beim französischen Verbraucher findet.

Doch mit der Dynamik steigt auch die Komplexität im Bereich Naturkosmetik: die Vielzahl an Labels, aufgeklärte aber auch besorgte Kunden sowie komplexere Beschaffungsstrukturen fordern ein starkes Engagement seitens der verschiedenen Marktakteure sowie einen verstärkten Informationsaustausch.

Anhand der Befragung der Biofachgeschäfte konnte ausserdem die Entwicklung der verschiedenen Naturkosmetikmarken nach verschiedenen Kriterien evaluiert werden: Qualität, Preis-Leistungsverhältnis, Innovation, Verpackung, Kundenbindung, Dienstleistungen und ethisches Engagement. Auch wenn die Pioniere unter den Marken weiterhin den Ton angeben, so kann sich doch eine Reihe neuer, innovativer Marken in den nachfolgenden Rängen platzieren.

Es sind vor allem die grösseren Geschäfte, die das Potenzial der Naturkosmetik erkannt haben und durch Ladenvergrösserung, Ausweitung des Naturkosmetikbereichs oder Fortbildungen Reaktivität zeigen. Insgesamt sollten jedoch die Geschäftsinhaber aller Geschäftsgrössen nicht ausser Acht lassen, dass Naturkosmetik bei entsprechender Kompetenz und Engagement entscheidend zum Umsatz beitragen kann.

Die Studie ist ab sofort erhältlich. Bestellungen online. Weitere Informationen per mail.

Quelle: Ecozept-Pressemitteilung

Copyright: Bio-Markt.info, 21.01.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(BioFach) - "Der verbandsgebundene Öko-Landbau und der Bio-Fachhandel sind die tragenden Säulen des Bio-Marktes und wachsen stabil weiter", so fasst Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Bilanz für das Jahr 2009 zusammen.

So nahm die Zahl der Betriebe um 6 % (Vorjahr 4,8 %) auf 11.030 Betriebe und die Anbaufläche um 5,2 % (Vorjahr 5 %) auf insgesamt 653.339 ha zu. Die Zahlen betreffen diejenigen Bio-Betriebe, die einem der Bio-Anbauverbände angeschlossen sind. Nicht mitgezählt sind die EU-Bio-Betriebe.

Auch der Deutsche Fachhandel wuchs 2009 um ca. 4 % und vergrößerte seinen Anteil am gesamten Bio-Markt, wobei der Gesamtmarkt für Bio-Produkte stagnierte.

Copyright: BioFach, Newsletter vom 22.01.2010/ angepasst, A.d.R.

Link:

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

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