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(Bio-Markt.info) - Zwei Mal wurde im Jahr 2009 der Binding-Preis in das Val Schons/Schams GR vergeben. Gewonnen hat den Preis für Natur- und Umweltschutz u.a. die Bio-Sennerei in Andeer.

Die Inhaber Maria Meyer und Martin Bienerth wurden dafür geehrt, dass sie einen gangbaren Weg vorleben, der Ökologie und Ökonomie vereint. Vor acht Jahren haben die zwei die Sennerei in einem wirtschaftlich desolaten Zustand übernommen.
Heute verarbeiten sie jährlich 400.000 Kilo Bio-Milch zu Käse, den man im ganzen Land kennt. Der Selbstvermarktungsgrad liegt bei 90 %. So bleiben sowohl Produktion als auch Wertschöpfung in der Region. Rund um die Sennerei sind sechs Arbeitsplätze entstanden.

Quelle: Coopzeitung

Copyright: Bio-Markt.info, 07.01.2010/Text angepasst, mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

Links:

Gemeinsames Engagement für mehr Pflanzen und mehr Tiere

2010 ist das Internationale Jahr der Biodiversität. Coop, Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) nehmen dies zum Anlass, der Bevölkerung das Thema Biodiversität näher zu bringen.

Im Verlauf des Jahres werden die drei Partner verschiedene Aktivitäten und Aktionen durchführen, mit denen die Biodiversität gefördert und die Bedeutung der Artenvielfalt für Mensch und Umwelt verdeutlicht werden soll.

Die Uno hat 2010 als das Internationale Jahr der Biodiversität ausgerufen. Coop, Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) möchten gemeinsam die Chance nutzen, Biodiversität zu thematisieren und die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren. Dazu werden verschiedene Aktionen durchgeführt.

Im Zentrum dieser Aktivitäten steht der Biolandbau. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die biologische Landwirtschaft die Artenvielfalt am stärksten begünstigt und so einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der sensiblen Ökosysteme leistet. Ein eigens erarbeitetes Fachdossier zeigt den Zusammenhang zwischen Biolandbau und Artenvielfalt auf (Link siehe unten).

Partnerschaft mit Tradition
Coop, Bio Suisse und FiBL arbeiten seit über 15 Jahren zusammen und setzen sich gemeinsam für den Biolandbau in der Schweiz ein. Für die drei Partner standen von Beginn an die Ziele im Vordergrund, den Biolandbau zu fördern, den Markt für Bioprodukte in der Schweiz aufzubauen und stetig weiter zu entwickeln. Mit dem Aufbau eines grossen Biosortiments haben Coop und Bio Suisse, mit Unterstützung des FiBL, der Biolandwirtschaft in der Schweiz zum Durchbruch verholfen und Biodiversität gefördert. Der Coop Fonds für Nachhaltigkeit investiert jährlich mehrere Millionen Franken in innovative Projekte, die im Zeichen der Biodiversität stehen.

Das Engagement von Coop für die Biodiversität geht längst über Bio hinaus. Coop führt eine ganze Palette an verschiedenen Marken und Labels mit ökologischem Mehrwert, welche die Artenvielfalt fördern. Durch den bewussten Entscheid für solche Produkte kann jede Konsumentin und jeder Konsument einen wirkungsvollen Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt des Lebens leisten.

Artenvielfalt erlebbar machen
Coop, Bio Suisse und FiBL werden im Verlauf des Jahres Mitmach-Aktionen und Aktivitäten zur Förderung der Biodiversität und zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Erhalt der Artenvielfalt durchführen. Die Aktionen sollen die Bedeutung der Biodiversität aufzeigen und diese erlebbar machen. Sie sollen die Konsumentinnen und Konsumenten zum Handeln anregen. Auftakt ist ein gemeinsamer Auftritt an der Messe NATUR 5/10 im Februar.

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 07.01.2010

Lesen Sie dazu das ausführliche Fachdossier "Biodiversität" (pdf-Datei)

Links:

(BioFach) - Erstmals war die Bio-Branche bei einem wichtigen internationalen Event wie der Welt-Klima-Konferenz in Kopenhagen mit einer Vielzahl von Vertretern präsent.

Allen voran waren es Vertreter der IFOAM sowie des Forschungsinstituts FiBl, die versuchten, auf die Verhandlungsteilnehmer einzuwirken und über die Vorzüge des Öko-Landbaus als Möglichkeit der CO2-Bindung einzuwirken. Regelmässig wurde auf der Internetseite von FiBL über die Aktivitäten von Kopenhagen aus informiert.

Quelle: www.fibl.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 08.01.2010

(LID) - Pro Natura hat die Langhornbiene zum Tier des Jahres 2010 gewählt.

Schweiz: Die Langhornbiene ist Tier des Jahres
Langhornbiene; Bild-Copyright Pro Natura
Die "pelzigen Pollentaxis" zählen zu den rund 580 Wildbienenarten in der Schweiz und stehen für die grosse Vielfalt der wertvollen Wildbienen, wie die Naturschutzorganisation am 5.Januar schrieb.

Mit ihrem besonderen Pelz und den langen Fühlern fällt das Tier des Jahres 2010 auf unter den Wildbienen. Besonders ist auch die spezielle Liebe der Langhornbienen zur Hummel-Ragwurz, einer Orchideen-Art: Die Langhornbienen sorgen für die Bestäubung dieser Pflanze.

Die Pflanze imitiert dabei den Geruch und die Form eines Langhornbienen-Weibchens und drückt beim vermeintlich amourösen Besuch dem Bienen-Männchen ihre Pollen auf den Kopf. Mit diesem Paket fliegt das Männchen als "Pollentaxi" weiter und bestäubt ungewollt eine nächste Hummel-Ragwurz.

Diese hochspezialisierte Abhängigkeit sei ein eindrückliches Beispiel für die fragilen Wechselwirkungen der Biodiversität, heisst es in der Medienmitteilung von Pro Natura. Dieses Verständnis will Pro Natura mit der Wahl der Langhornbiene und mit ihrer Kampagne "Biodiversität - jede Art zählt!" der Bevölkerung vermitteln. Die Wahl der Langhornbiene zum Tier des Jahres 2010 betone die Bedeutung der Millionen "unsichtbaren" Insekten für die Biodiversität.

45 Prozent aller Wildbienen stünden in der Schweiz auf der Roten Liste der gefährdeten und bedrohten Arten. Die Bestäubung von Pflanzen sei eine unbezahlbare Dienstleistung aller Wildbienen. Verschwänden diese fleissigen Summer, verarme die Vielfalt der Pflanzen und mit ihr die Nahrungsgrundlage für Mensch und Tier.

Copyright: LID, 05.01.2010

(Bio-Markt.info) - Nach einer Erhebung des Europäischen Bioobst-Forums und der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) wurden im Herbst 2009 rund 82.000 Tonnen Bio-Äpfel für den Frischmarkt geerntet. Das bedeutet einen leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.

Die Qualität der eingelagerten Äpfel ist mit einem höheren Zuckergehalt überdurchschnittlich. Die Endphase der Apfelsaison 2008/09 war durch eine Überversorgung mit Bioware aus Übersee geprägt.

Die Herbstverkäufe von Bio-Äpfeln fielen mit rund 13.000 t überdurchschnittlich hoch aus. Preisanpassungen an den Markt für konventionell erzeugte Äpfel waren nicht notwendig.
Golden Delicious stellt mit etwa 17 % die Hauptsorte, gefolgt von Gala mit 14 % und der Jonagold-Gruppe mit 13 % .

Quelle: gabot.de

Copyright: Bio-Markt.info, 30.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(Bio-Markt.info) - Im Rahmen von hunderten Veranstaltungen gaben Landwirte, Verarbeiter und Händler Auskunft, welche Fragen die Forschung künftig beantworten soll.

Die Ergebnisse wurden nun im Internet veröffentlicht.

Forschende und Forschungsträger können dort bequem recherchieren, was die Öko-Praktiker besonders interessiert. "Damit verbessern wir den Austausch zwischen Praxis und Forschung und stärken die Innovationskraft des Wissenssystems Öko-Landbau", so Peter Röhrig vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft.

Die Fragen wurden auf Veranstaltungen von Bioland, Naturland, BNN Herstellung und Handel, Demeter, Biopark, GÄA und der Stiftung Ökologie und Landbau gesammelt und vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft aufbereitet. Gefördert wurde das Vorhaben durch das Bundesprogramm ökologischer Landbau.

Quelle: BÖLW-Pressemeldung

Copyright: Bio-Markt.info, 24.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(LID) - Das Tessin ist Gastkanton an der Internationalen Grünen Woche, die vom 15. bis 24. Januar 2010 in Berlin stattfinden wird.

Die Schweiz präsentiert zum 12. Mal ihre kulinarischen Spezialitäten an Deutschlands grösster Lebensmittel- und Landwirtschaftsmesse. Der Tessin wird dabei mit Wein, Käseprodukten und touristischen Angeboten präsent sein, wie an einer Medienkonferenz der Organisatorin Agro-Marketing Suisse vom 21. Dezember in Bellinzona zu erfahren war.

Im Zentrum des Schweizer Auftritts steht das hochstehende "Le Restaurant Suisse", bei den Präsentationen stehen die Schweizer Exportschlager Käse und Schokolade im Vordergrund. Aber auch andere Spezialitäten wie Fleischprodukte, Wein oder Spirituosen können in Berlin degustiert und gekauft werden. Auch touristische Angebote wie "Ferien auf dem Bauernhof", "Schlaf im Stroh" oder ländlicher Tourismus fehlen nicht.

Copyright: LID, 21.12.2009

Links:
www.gruenewoche.de

(LID) - Ab 2010 dürfen in Deutschland keine Legehennen mehr in Kleinkäfigen gehalten werden. Kleingruppenhaltung wird künftig als Mindeststandard vorausgesetzt.

Wegen dieser Änderung müssten sich die Konsumenten auf höhere Eierpreise einstellen, schreibt die deutsche Presseagentur DPA. Während drei Jahren dürften allerdings noch Eier aus Käfighaltung nach Deutschland importiert werden.

In der Schweiz wurde das Käfighaltungsverbot bereits am am 4. April 1981 eingeführt.

Copyright: LID, 28.12.2009

Am 1. Januar tritt die neue EG-Öko-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91) in Kraft und löst damit die bisher geltende Öko-Verordnung Nr. 2092/91 ab.

Viele Bestimmungen der "alten" EG-Öko-Verordnung bleiben erhalten und gelten auch künftig unter der revidierten Verordnung. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über wichtige Aspekte der neuen EG-Öko-Verordnung:

Struktur

Anders als bisher ist die Struktur der revidierten EG-Öko-Verordnung: Sie besteht nicht mehr aus einer Verordnung mit Anhängen, sondern aus der Basisverordnung (Verordnung (EG) Nr. 834/2007), in der die Eckpfeiler des ökologischen Wirtschaftens festgelegt sind sowie zwei zugehörigen Durchführungsverordnungen (DVO), die detaillierte Bestimmungen für die konkrete Umsetzung der Basisverordnung enthalten:

  • Verordnung (EG) Nr. 889/2008 der Kommission vom 05. September 2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 (...) hinsichtlich der ökologischen/biologischen Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle.
  • Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 der Kommission vom 08. Dezember 2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 (...) hinsichtlich der Regelung der Einfuhren von ökologischen/biologischen Erzeugnissen aus Drittländern.

Ausweitung des Anwendungsbereich auf Aquakultur, Wein, Seetang und Hefen

Auch Öko-Heimtierfutter, Öko-Produkte aus Aquakultur und Meeresalgen werden durch die neue EG-Öko-Verordnung erfasst. Die Durchführungsbestimmungen zu diesen neuen Bereichen sind derzeit noch nicht festgelegt. Es gelten somit die Vorgaben der Basisverordnung 834/2007 und darüber hinaus bis zum Inkrafttreten der ausführlichen Produktionsvorschriften entweder nationale Bestimmungen, sofern vorhanden, oder von den einzelnen Mitgliedstaaten akzeptierte oder anerkannte private Standards. In Deutschland sind dies z.B. für den Bereich Aquakultur die Standards von Verbänden, wie von Naturland, Gäa und Bioland.

Obligatorische Kennzeichnung mit dem (neuen) EU-Logo

Bei vorverpackten Lebensmitteln wird die Verwendung des EU-Logos für ökologische Produktion obligatorisch. Zusätzlich muss angegeben werden, woher die Erzeugnisse stammen. Die Verpflichtung zum Aufdruck des EU-Logos und der entsprechenden Herkunftsangaben wurde jedoch durch die Verordnung (EG) Nr. 967/2008 vom 29. September 2008 auf den 1. Juli 2010 verschoben.

In Kürze wird ein Wettbewerb ausgeschrieben, der dazu aufruft, ein neues Design für ein EU-Biologo zu entwerfen. Teilnahmeberechtigt sind Kunst- und Designstudenten. Nähere Informationen werden auf der Webseite der EU-Kommission abrufbar sein.

Das EU-Siegel kann durch einzelstaatliche oder private Logos ergänzt werden. Das deutsche Bio-Siegel oder die Verbandszeichen können also weiterhin verwendet werden.

Das Öko-Logo darf nur verwendet werden, wenn mindestens 95 Prozent der Zutaten eines Produktes ökologischen Ursprungs sind. Bei Erzeugnissen mit weniger als 95 Prozent Öko-Zutaten können Öko-Zutaten in der Zutatenliste gekennzeichnet werden.
Einsatz von GVO

Die Verwendung von GVO-Produkten bleibt in der ökologischen Erzeugung weiterhin strikt untersagt. Der allgemeine Schwellenwert für die Kennzeichnung von 0,9 Prozent gilt jetzt auch für Bio-Produkte, soweit diese Verunreinigungen technisch unvermeidbar sind.
Verarbeitung

Das Verzeichnis der für die Verarbeitung ökologischer Produkte zugelassenen Stoffe bleibt zunächst grundsätzlich unverändert.

Außer-Haus-Verpflegung

Der Bereich der Außer-Haus-Verpflegung unterliegt nicht den Bestimmungen der neuen EG-Öko-Verordnung. Den Mitgliedstaaten ist jedoch gestattet, diesen Bereich selbst zu regeln. Dieser Regelung wird im Jahr 2011 auf EU-Ebene erneut überprüft.

In Deutschland wird der Bereich der Außer-Haus Verpflegung durch das Gesetz zur Anpassung von Vorschriften auf dem Gebiet des ökologischen Landbaus an die Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007 (pdf-Datei) erfasst. Betriebe in der Außer-Haus-Verpflegung unterliegen der Kontrollpflicht. Wenn Sie Öko-Produkte kennzeichnen wollen.

Übergangsfristen

Nach der "alten" EG-Öko-Verordnung bis zum 31. Dezember 2008 produzierte und gelagerte Öko-Erzeugnisse dürfen zeitlich unbeschränkt abverkauft werden. Für Verpackungsmittel gilt eine Aufbrauchfrist bis zum 1. Januar 2012.

Letzte Aktualisierung: 22.12.2008

Copyright: Oekolandbau.de

Links:

Informationen zur Revision der EG-Öko-Verordnung auf der Seite der Kontrollstelle Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS)

BOLW: Die neue EU-Öko-Verordnung - Was ist neu? (pdf-Datei)

EG-Öko-Verordnung 834/2007 zum Download (pdf-Datei)

Ein BioFach 2009-Rückblick von Peter Jossi, bionetz.ch

Rund 46`000 FachbesucherInnen der internationalen Bio-Welt fanden auch in diesen klimatisch und wirtschaftliche stürmischen Februar-tagen den Weg ins winterliche an die Biofach vom 19.bis 22. Februar auf das Messegelände in Nürnberg. Etwas weniger Ausstellbetriebe zeigten auf mehr Fläche Ihre Produktneuheiten und Dienstleistungen.

Die aktuelle Wirtschaftskrise und das 20 jährige Jubiläum der Biofach sorgten auch für nachdenkliche Töne.

In den vergangenen Jahren war v.a. Deutschland von den Erfolgen des Biobooms und dem Sprung aus der Bionische geprägt. Die diesjährige Biofach stand im Zeichen eines nachhaltigen Wachstums mit qualitativ hochstehenden Produkten und Angeboten. Das Bewusstsein für die existentielle Bedeutung von Sicherheit und Verlässlichkeit entlang der ganzen Wertschöpfungskette und entsprechend professionelle und global vernetzte QM- und Zertifizierungsabläufe über die eigentlichen Biovollzugsorgane gereift. Gleichzeitig gefordert sind Vollzugs- und Bewilligungsabläufe, die der Praxis der vielen Gewerbe- und KMU-Betriebe der Biobranche gerecht werden.

Dänische Landwirtschaftsministerin an der Bio-Front!

Die Biovermarktung ist für viele Länder der EU zu einem wichtigen Zukunftsträger geworden, auch vor dem Hintergrund des endlich in Angriff genommenen Umbaus des Mengensubventionswesen hin zur gezielten Förderung der Biolandwirtschaft. Entwicklungsländer verlangen gleichzeitig faire Zulassungsbedingungen für ihre korrekt zertifizierten Bioprodukte.

Eindrücklich war der Auftritt des offiziellen Gastlandes Dänemark und das Engagement der Landwirtschaftsministerin Eva Kjer Hansen, die es sogar auf das Cover des Messejournals schaffte. Dänemark fördert die Biolandwirtschaft auf vielfältige Weise, nicht zuletzt durch ein offizielles staatliches Biozeichen, das einen Wiedererkennungsgrad von 96% erreicht. Erfolgreich als Basiszeichen für Biolebensmittel ist auch das deutsche Bio-Siegel. EU-weit ist das Bio-Basislogo derzeit in Überarbeitung mit dem Ziel, die Unterscheidung der Biodeklaration von anderen Logos, z.B. demjenigen für regionale Produkte, zu verbessern .

Das Ziel dieser offiziellen Bio-Basislogos ist die Schaffung von Transparenz.

Den etablierten Verbandlabels und Eigenmarken von Herstellern und Vermarktungsunternehmen dient diese Basiskommunikation als Grundlage für die Positonierung mit ihren zusätzlichen Qualitätsanforderungen.

Mit Bio Swissness in den EU-Markt

Bekanntlich besteht eine solches Bio-Basislogo für die Schweiz nicht. Ob angesichts der Marktentwicklung der Bedarf dafür steigt, ist derzeit eine offene Frage. Die Schweizer Bioanbieter boten unabhängig von dieser Fragestellung einen eindrucksvollen Auftritt, sei dies im Rahmen des offiziellen OSEC-Gemeinschaftsauftritts oder als Einzelauftritt in den verschiedenen Messehallen.

Die Schweizer Bio-KMU sind grundsätzlich gut positioniert für die Vermarktung in der EU und darüber hinaus. Noch immer bestehen aber gesetzliche und technische Klippen und Hindernisse. Die Abschaffung der unbeliebten und umständlichen „Kontrollbescheinungen“ ist leider nach wie vor nicht absehbar.

Auch die Suche nach den richtigen Vermarktungspartnern gerade in Deutschland ist nicht einfach. Seriöse Vorabklärungen und die professionelle Planung sind unabdingbar für den Erfolg. Gleichzeitig wächst in der EU aber auch weltweit das Interesse an der Biovermarktung in die Schweiz stark.

Peter Jossi, bionetz.ch - die Bio-Plattform der Schweiz
p.jossi@bionetz.ch

Hier folgen Links der BioFach 2009:

Stets aktuelle Produktinformationen der Unternehmen unter:
www.ask-BioFach.de
und www.ask-Vivaness.de

Offizielle ABSCHLUSSMELDUNG der BioFach 2009

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