Nachrichten

Vom 10. - 11. Juni 2010 findet in Amsterdam der neue "Gipfel für nachhaltig produzierte Nahrungsmittel" statt. Im Mittelpunkt steht das Diskutieren und der Austausch über die neue Kennzeichnung nachhaltig produzierter Lebensmittelprodukte. Auch Fair Trade als Lebensmittelsektor mit der grössten Zuwachsrate ist ein Schlüsselthema. Der Gipfel findet in englischer Sprache statt.

Hier die Original-Meldung:

New Foods Summit to Feature Leading Sustainability Issues


Join some of the leading organisations involved in eco-labels at this new sustainable foods summit, taking place in Amsterdam on 10-11 June. Organised by Organic Monitor, the aim of the Sustainable Foods Summit is to discuss and debate the major issues the food industry faces concerning sustainability, organic, fair trade and other eco-labels.

The second edition of this executive summit focuses on sustainable supply chains, with key topics covering ethical partnerships, traceability, roundtables, distribution and marketing. Case studies are given of companies who have successfully and legitimately met the sustainability challenges. Since fair trade is intricately linked to ethical sourcing, Fair Trade is a key summit theme. Fair trade product sales are expanding by almost USD 1 billion a year, making it the fastest growing sector of the food industry. The summit assesses the market growth potential, examines key industry issues and shares marketing best-practices.

More information is available from www.sustainablefoodssummit.com

Email: info@sustainablefoodssummit.com

(BioFach) - Wissenschaftler, Bio-Verbände und Naturkost-Unternehmen aus sechs europäischen Ländern trafen sich am 19.- 20.4.2010 in Berlin, um erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Ecropolis zusammenzutragen. Seit 2009 suchen sie nach Antworten auf die Frage, wie Europäern Bio-Lebensmittel schmecken und warum sie ihnen unterschiedlich schmecken.

Inzwischen haben in den beteiligten Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Polen und Schweiz Verbraucher Produkte probiert. Forscher haben Geruch, Geschmack und Aussehen von Bio-Lebensmitteln in sensorische Profile übersetzt. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Ecropolis soll so eine "Geschmackslandkarte" entstehen.

Was Verbraucher von einem Bio-Produkt erwarten, mündet anschliessend in Empfehlungen für die Produktentwicklung und das Marketing von Naturkost-Herstellern. Die Untersuchungs-Ergebnisse werden in einer interaktiven Online-Datenbank mit dem Namen OSIS (Organic Sensory Information System) zusammengeführt und der Öffentlichkeit im Internet präsentiert.

Quelle: www.ecropolis.eu

Copyright: BioFach, Newsletter vom 30.04.2010

(Bio-Markt.info) - Eine Managementmethode, die Orientierung bei der strategischen Geschäftsplanung bietet, ist das so genannte Roadmapping. Die Firma Bodan Großhandel für Naturkost aus Überlingen hat als eines von vier baden-württembergischen Unternehmen bereits erfolgreich damit gearbeitet. Ihre Erfahrungen sind Bestandteil einer neuen Broschüre der MFG Baden-Württemberg.

Wie bei den anderen Unternehmen auch hat das Roadmapping bei Bodan bewirkt, dass der unternehmerische Blick in die Zukunft systematisiert und fokussiert werden konnte. Eine Besonderheit bei Bodan war, dass sich eine neue Kommunikations- und Diskussionskultur im Unternehmen durch die Arbeit an der Roadmap etabliert hat.

Abteilungsübergreifend haben die verschiedensten Kompetenzträger im Unternehmen eng zusammengearbeitet und ihre Ideen über die Zukunft des Naturkost-Grosshändlers ausgetauscht. Herausgekommen ist eine ganze Reihe von Teil-Roadmaps, die das Unternehmen nun auch zur Image fördernden Positionierung im Wettbewerb und bei Schlüsselkunden einsetzen will.

Alle Erfahrungsberichte der vier Unternehmen, angereichert durch Interviews mit den Firmenvertretern und Coaches, hat die MFG Baden-Württemberg jetzt in einer Broschüre zusammengefasst.

"Zukunftsfähig mit IT - Wie kleine und mittlere Unternehmen mit Roadmaps ihre Innovationskraft stärken können" heisst die Publikation - sie kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.
Strategiebeauftragte in KMU erhalten darin Hinweise, wie sie trotz geringer Ressourcen und Kapazitäten Vorausschau-Prozesse gewinnbringend in ihrem Unternehmen verankern können.

Quelle: Bodan-Pressemeldung

Copyright: Bio-Markt.info, 16.04.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(KAG) - Bei der schweizerischen Nutztierschutz-Organisation KAGfreiland steht neu eine Frau an der Spitze. Die Generalversammlung wählte die ehemalige Zürcher Nationalrätin Barbara Marty Kälin einstimmig zur neuen Präsidentin.

Sie löst Raffael Noesberger ab, der sein Amt fünf Jahre lang ausführte. Ziel der neuen Präsidentin ist es, dass KAGfreiland eine breitere Basis findet, und dass die Projekte und Kampagnen in der Öffentlichkeit auf breiteres Echo stossen. Neu in den Vorstand gewählt wurde der KAGfreiland-Bauer Jakob Treichler aus Baar. Neue Vizepräsidentin ist Daniela Brunner.

Die Schwerpunkte von KAGfreiland im Jahr 2010 werden das neue Hörnerprojekt sein, die Käfigfleischkampagne und die Kastration bei Importschweinefleisch.

Jahresbericht 2009
http://www.kagfreiland.ch/kagfreiland.asp?lv1=30&lv2=57

Koordinaten der neuen KAGfreiland-Präsidentin Barbara Marty Kälin:
078 768 27 08 ; kontakt@barbaramarty.ch

Copyright(26.04.2010):
Roman Weibel
Geschäftsleiter KAGfreiland
Die schweizerische Nutztierschutz-Organisation
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Engelgasse 12a; 9001 St.Gallen
T 071 222 18 18 / F 071 223 13 37 / M 079 548 52 82
mailto:roman.weibel@kagfreiland.ch
http://www.kagfreiland.ch
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Danke für Ihre Spende (PC 80-20500-5)


Kurzporträt KAGfreiland
KAGfreiland ist eine gemeinnützige Nutztierschutz-Organisation. Seit über 35 Jahren setzen wir uns mit eigenen Tierprojekten für die artgerechte Haltung von Nutztieren ein, führen Kampagnen gegen Missstände in der Tierhaltung durch und sind aktiv mit Öffentlichkeitsarbeit, in der Politik und im Markt. KAGfreiland ist zugleich das Bio-Label mit den schweizweit strengsten Richtlinien. KAGfreiland finanziert sich aus Mitgliederbeiträgen und Spenden.

(Bio-Markt.info) - Woher stammt die Wolle meines Pullovers, wo und unter welchen Bedingungen wurde er produziert - auf diese oder ähnliche Fragen erhält man dem Naturmodelabel hessnatur in Zukunft ungewöhnliche Antworten.

Das Unternehmen will im Sinne einer noch transparenten Kommunikation fortan Verbraucher dazu einladen, seine Produktionsstätten zu besichtigen.
Die Teilnehmer, die auf Wunsch auch aktiv bei der Herstellung der Textilien mitwirken können, sollen ihre Eindrücke und Erfahrungen täglich via Internet an die hessnatur-Community weitergeben. Im September 2010 werden die ersten "Botschafter" nach Peru reisen. Sie sollen die Entstehung eines Alpaka-Pullovers aus der Kollektion des mallorquinischen Designers und hessnatur-Kreativdirektors Miguel Adrover authentisch dokumentieren.

Langfristiges Ziel des Naturmodeanbieters: Eine lückenlose Dokumentation der Entstehungsgeschichte seiner Kollektion, bei der Kunden und Lieferanten direkt miteinander kommunizieren. Erste Schritte in Sachen Transparenz unternahm der Versender bereits mit seiner Produkt-Deklaration in den 90er Jahren, als hessnatur als erstes Unternehmen weltweit zu jedem Artikel aus seiner Kollektion Angaben zum Herkunftsland der Materialien, ihrer Verarbeitung und der Konfektion in seinem Katalog veröffentlichte.
Seit 2008 wird die hessnatur-Kollektion zudem von unabhängigen Produkt-Testern bewertet, die ihr unzensiertes Urteil anschliessend im Internetshop oder Weblog des Unternehmens veröffentlichen.

Die Reise nach Peru im Herbst 2010, bei der Verbraucher die Entstehungsgeschichte einer hessnatur-Textilie hautnah erleben und dokumentieren sollen, ist ein erster Schritt in diese Richtung. Der Besuch einer traditionellen Alpaka-Farm in den Anden und textiler Handwerkstätten in den Tälern Perus sind dabei nur zwei von vielen Stationen. Begleitet werden die hessnatur-Botschafter von Matthias Hess, Sohn des Firmengründers Heinz Hess. Im Anschluss an die 10tägige Erlebnis-Reise haben die Teilnehmer dann Gelegenheit, das Land weitere zehn Tage auf eigene Faust zu erkunden.

Interessierte Verbraucher können sich für diese Zweier-Team-Reise noch bis Mitte Juni mittels Text, Foto und/ oder Video bei hessnatur online bewerben.

Quelle: hessnatur-Pressemeldung

Copyright: Bio-Markt.info, 11.04.2010/ hessnatur ist bionetz.ch-Mitglied; A.d.R.

(Migros) - Mit der Einführung neuer Produkte, einem frischen Logo und modernen Verpackungsdesign, macht die Migros ihr Bio-Sortiment erlebbar und für alle Kunden zugänglich.

Zurzeit führt die Migros über 1000 Bio-Produkte. Dieses Sortiment will sie bis Ende 2010 laufend mit vielen neuen Produkten ergänzen.
"Wir lancieren in allen Bereichen neue und innovative Artikel. Ein Schwerpunkt sind die Sortimente Brotwaren, Molkereiartikel, Fleischwaren und Tiefkühlprodukte", erklärt Marketingleiter Oskar Sager.
Nicht nur das Bio-Sortiment, sondern auch die Bio-Verpackung und das Logo sind attraktiver. Der einheitliche, frische und moderne Auftritt dient den Kunden als Orientierungshilfe und soll Migros Bio erlebbar machen.

Bio wird für jedermann/frau zugänglich
Im letzten Jahr verzeichneten die Produkte von Migros Bio ein Umsatz-Wachstum von sieben Prozent. Das zeigt: Immer mehr Menschen in der Schweiz legen Wert auf eine gesunde und nachhaltige Lebensweise. Die Migros macht ihr Bio-Sortiment deshalb für ihre Kundinnen und Kunden noch attraktiver und nimmt einen Preisabschlag auf das Bio-Sortiment vor. (...)

Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung (www.migros.ch)

Copyright: Migros, Medieninformation vom 12.04.2010

Bio Suisse Delegiertenversammlung in Olten

Bio Suisse schafft Rahmenbedingungen für faire Handelsbeziehungen im Inland. Dazu gehören regelmässige Gesprächsrunden zwischen Marktpartnern und ein Verhaltenskodex. Dies entschieden die Delegierten an ihrer Versammlung in Olten. Präsidentin Regina Fuhrer gab ihren Rücktritt auf April 2011 bekannt.

Mit der neuen Richtlinie, die 2011 in Kraft tritt, will Bio Suisse die oftmals schon guten Handelsbeziehungen im Inland weiter entwickeln. Ziel ist es, mit Marktpartnerschaften zwischen Produzenten, Verarbeitern und Händlern eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette zu garantieren. Diesen Grundsatzentscheid fällten die hundert Delegierten von Bio Suisse an ihrer Versammlung am Mittwoch in Olten.

Fairness gemeinsam definieren
Gerechtigkeit und Fairness gehören seit jeher zum ganzheitlichen Grundverständnis des Biolandbaus. Der Grundsatz "Fair für alle" ist auch im Bio Suisse Leitbild festgehalten. Das bedeutet, dass die ganze Wertschöpfungskette einbezogen ist und sich die Handelspartner zu einem verantwortungsvollen Umgang verpflichten.

Unter Fairness versteht Bio Suisse: · Langfristige Handelsbeziehungen, Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und Respekt unter den Marktpartnern der Wertschöpfungskette. · Partnerschaftliche und langfristige Zusammenarbeit und Verantwortung in Vertragsverhandlungen · Gerechte Preisgestaltung · Konstruktive Zusammenarbeit zur Förderung des Biolandbaus in der Schweiz.

Die am Mittwoch in Olten verabschiedete Richtlinie bietet die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der fairen Handelsbeziehungen im Inland. Wichtigste Elemente sind ein partnerschaftlich zu erarbeitender Verhaltenskodex, sowie gemeinsame Gesprächsrunden zwischen den Marktpartnern. "Wir machen heute einen ersten Schritt auf einem neuen Terrain", betonte Bio Suisse Präsidentin Regina Fuhrer. "Wir können und müssen alle voneinander lernen."

Regina Fuhrer tritt auf April 2011 zurück
Regina Fuhrer gab an der Delegiertenversammlung in Olten ihren Rücktritt als Präsidentin auf April 2011 bekannt. Die 51-jährige Biobäuerin aus dem bernischen Burgistein wurde im Jubiläumsjahr 2001 als erste Frau zur Präsidentin und damit zur höchsten Biobäuerin des Landes gewählt. Im kommenden Jahr wird Bio Suisse ihr dreissijähriges Bestehen feiern - dies nimmt Regina Fuhrer zum Anlass für ihren Rücktritt. Der Verband hat nun ein Jahr Zeit, das Präsidium neu zu besetzen. Das Amt wird demnächst ausgeschrieben.

Weitere Auskünfte:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse, 079 704 72 41

(BioFach) - Der Zusammenschluss unabhängiger Naturkostfachgeschäfte, Bio-Monde, umfasst inzwischen 152 Mitgliedsgeschäfte.

Diese setzen zusammen 86 Mio. EUR pro Jahr um, wobei der Zuwachs im vergangenen Jahr bei 22 % lag. Die durchschnittliche Verkaufsfläche liegt bei 202 m².

Nun hat sich die Kooperative ein neues Signet in den Farben Grün und Blau gegeben, das während der Generalversammlung erstmals vorgestellt wurde. Weitere Projekte des Netzwerks sind die Schaffung einer internen Weiterbildung sowie die verbesserte Anbindung der Läden durch den Einsatz eines eigenen Softwareprogramms.

Quelle: www.biomonde.fr

Copyright: BioFach, Newsletter vom 16.04.2010

(BioFach) - Wer A sagt, kann auch B sagen: Aromen dürfen Bio sein.

Das hat die Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK) in ihrer jüngsten Sitzung klargestellt - und erntet dafür Applaus aus der Branche: "Für uns ist es wichtig, dass diese Zusatzstoffe ökologisiert werden, um die Qualität von Bio-Lebensmitteln konsequent weiterzuentwickeln", sagt Dr. Alexander Beck, Geschäftsführer der Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller (AoeL). "Jedoch müssen auch die rechtlichen Vorgaben für die Herstellung von Öko-Aromen weiterentwickelt werden."

Quelle: www.zusatzstoffe.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 16.04.2010

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