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(LID) - Für sein Biosortiment führt der Detailhändler Globus das neue Bio-Label "Globus Organic" ein.

Globus lanciert Öko-Label
Das Label, das für nachhaltige Produktion, für beste Qualität und Lifestyle stehen soll, umfasst derzeit über 200 Produkte und soll systematisch erweitert werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Man arbeite mit den Pionieren der biologischen Produktionsweise zusammen, sei aber auch immer auf der Suche nach Neuem.

Unter "Globus Organic" wird nicht nur eine breite Palette an Lebensmitteln, sondern auch Textilien, Lingerie, Kinderbekleidung, Damen- und Herrenmode und Heimtextilien verkaufen. Für die Textilien werde ausschliesslich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, Transparenz und Rückverfolgbarkeit sei gewährleistet, heisst es weiter.

Copyright: LID, 03.03.2010
Bilder-Copyright: LID/Globus

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www.globus.ch

(Bio-Markt.info) - Am 02.03.2010 hat Gesundheitskommissar der Europäischen Union - John Dalli - den Anbau für die Gentechnik-Kartoffel Amflora der Firma BASF genehmigt. Während man sich in der Konzernzentrale in Ludwigshafen die Hände reibt, ist es ein schlechter Tag für Lebensmittelwirtschaft, Bauern und Verbraucher.

"Es ist völlig unverständlich, warum ein Gesundheitskommissar die Bedenken der Europäischen Behörde für Arzneimittelprüfung (EMEA) an der Antibiotika-Resistenz der Amflora übergeht und dann noch eine Vermischung mit Speisekartoffeln gestattet", kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), den Vorgang. Dies sei besonders unverständlich, weil mittlerweile konventionell gezüchtete Sorten mit den gleichen technischen Eigenschaften wie Amflora zur Verfügung stünden.
Als dreist wertet Löwenstein die Grenzwertregelung, nach der Verbraucher tolerieren müssen, dass pro 25-kg Sack bis zu drei Knollen gentechnisch verändert sein können, obwohl Amflora gar nicht für den Verzehr geprüft oder zugelassen ist.

Nach Ansicht des BÖLW unterstreicht die Amflora-Genehmigung die Notwendigkeit, den bereits im Dezember 2008 von den EU-Umweltministern gefassten Beschluss umzusetzen, wonach auch eine Bewertung der sozio-ökonomischen Folgen des Anbaus von Gentechnik-Pflanzen vorzunehmen ist. "Ein Aspekt der im Zulassungsverfahren bislang völlig ausgeblendet wird", so Löwenstein. Da bislang lediglich 20 ha Anbaufläche für die Gentechnikknolle im zentralen Register angemeldet worden sind, ist für 2010 praktisch nicht mit der Erzeugung von Amflora zu rechnen. "Wir können jetzt nur noch auf die Vernunft der Erzeuger zählen, auch ab 2011 dem Risiko von Vermischung und daraus resultierendem Streit zwischen Nachbarn aus dem Weg zu gehen", hofft der BÖLW-Vorsitzende.

Zur Zulassung der umstrittenen Genkartoffel Amflora durch EU-Kommission erklärt Ulrike Höfken, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Agrogentechnik und Ernährungspolitik: "Die heutige Zulassung der Genkartoffel Amflora und dreier Kombi-Gen-Maispflanzen brüskiert die gentechnik-kritische europäische Öffentlichkeit. Die Kommission bricht ihre eigenen Gesetze im Hinblick auf die Verwendung der risikoreichen Antibiotika-Marker und das Vorsorgeprinzip. Zudem erhält die BASF-Kartoffel eine skandalöse Verschmutzungslizenz. Damit wird die "Nulltoleranz" für nicht zugelassene gentechnische Verunreinigungen unterlaufen."

Mit der grossflaechigen Projektion einer Gen-Kartoffelfratze auf das Bundeskanzleramt in Berlin haben Greenpeace-Aktivisten in den frühen Morgenstunden des 3. März 2010 gegen den Anbau der umstrittenen Gen-Kartoffel "Amflora" protestiert. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat erklärt, die Zulassung der Gen-Kartoffel durch die EU-Kommission hinzunehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), CSU-Parteichef Horst Seehofer und der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Gen-Kartoffel zu fördern. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, die Warnungen vor den gesundheitlichen und ökologischen Risiken ernst zu nehmen und den Anbau in Deutschland zu verbieten.

Die Unternehmen, die sich in der Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller (AoeL) zusammengeschlossen haben appellieren an die Stärkeindustrie und die Landwirte, die Kartoffel nicht zu akzeptieren, zumal es hinreichend konventionelle Alternativen mit den gleichen Eigenschaften gibt. Da das erzeugt Eiweiss als Futtermittel zugelassen ist, kann es in die Nahrungskette gelangen. "Das widerspricht dem Menschenrecht auf freie Auswahl der Lebensmittel", sagt Johannes Doms, Geschäftsführer der HiPP Produktion. Mit der löchrigen Grenzwert-Regelung sei der Agrogentechnik Tür und Tor geöffnet. Er fordert die EU-Kommission auf, rechtliche Unsicherheiten über die Folgekosten auszuräumen. "Es entstehen uns zusätzliche Aufwendungen bei der Qualitätssicherung und finanzielle Risiken durch Kontamination", argumentiert Doms. "Wir gehen von einer 100-prozentigen Haftung des Patent-Inhabers aus. Wir werden deshalb jeden denkbaren Weg gehen, um die Rechnungen für alle zusätzlichen Kosten, die uns durch die Genkartoffel entstehen, an die BASF weiterzuleiten!"

Quelle: BÖLW-Pressemeldung

Copyright: Bio-Markt.info, 03.03.2010 mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(BioFach) - Die IFOAM EU-Gruppe hat in Zusammenarbeit mit der landwirtschaftlichen Institut der Mittelmeerregion in Bari ein Dossier zur Aquakultur-Gesetzgebung der EU herausgegeben.


Die Publikation "Organic Aquaculture - EU Regulations (EC) 834/2007, (EC) 889/2008, (EC) 710/2009: BACKGROUND, ASSESSMENT, INTERPRETATION" - wurde während der BioFach in Nürnberg am Stand des italienischen Landwirtschaftsministeriums, das das INTERBIO-Projekt unterstützt hat, präsentiert.

Das Dossier stellt die erste Richtlinie der EU zu Aquakultur vor und wertet sie aus.

Hier lesen Sie das Dossier (pdf-Datei, engl.)

Quelle: www.ifoam-eu.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 05.03.2010

Der Kanton Bern und die Bio Schwand AG haben rückwirkend auf den 1. August 2009 einen Vertrag unterzeichnet, der die weitere Entwicklung der Bio Schwand Idee und den Kauf der Liegenschaften auf der Schwand in Münsingen sichert.

Lesen Sie hier ausführlich über die aktuelle Entwicklung bei Bio Schwand (pdf-Datei, 80 KB)

  • Vertrag zwischen Bio Schwand AG und dem Kanton Bern kommt zustande
  • Neue Mieter bei Bio Schwand
  • Schul- und Tagungszentrum läuft gut an
  • Bio Schwand - auch ein Gasthaus?
  • Geschäftsführung ist gewählt
Copyright: Dieter Baumann-Stucki, Bio Schwand AG, 08.03.2010

(BioFach) - Tutto Bio 2010, das Jahrbuch des Bio-Handels von Achille Mingozzi und Rosa Maria Bertino, ist vor kurzem erschienen. Herausgegeben von Egaf Edizioni umfasst die aktuelle Ausgabe 328 Seiten und kostet 16 EUR.

Die 16. Ausgabe enthält Informationen über etwa 8000 Händler, darunter über 3100 Hofläden. Emilia-Romagna, Lombardei und Toskana behalten ihre führende Rolle bei der absoluten Zahl von Bio-Ladnern bei.

Das Jahrbuch enthält den jährlichen Bio-Bank-Bericht, der zeigt, dass zwischen 2007 und 2009 die Zahl an Bio-Händlern und Unternehmen, die Bio-Produkte einsetzen, deutlich zugenommen hat: Genossenschaften stiegen in diesem zwei Jahres-Zeitraum um 68 %, Hofläden um 32 %, Restaurants um 31 %, Internetverkäufe um 25 %, Schulcafeterias um 23 %, Ferienhöfe um 22 %, Bauernmärkte um 10 % und Läden um 2 %.

Die diesjährige Ausgabe von Tutto Bio ist dem Thema "Bio, Öko, Ethik: Aus dem Labyrinth in 141 Schritten" gewidmet.

Quelle: www.biobank.it

Copyright: BioFach, Newsletter vom 05.03.2010

Die Lebensmittelkennzeichnung ist eine bedeutende Orientierungshilfe für Konsumentinnen und Konsumenten bei der Lebensmittelwahl bzw. beim Lebensmitteleinkauf.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE deshalb im Rahmen des Nationalen Programms Ernährung und Bewegung NPEB 2008-2012 im Oktober 2008 den Auftrag erteilt, die Grundlagen zur Einführung eines einheitlichen und einfach verständlichen "Healthy Choices Labels" zu erarbeiten.

Die Thematik, ob und wie die Nährwerte in Zukunft deklariert werden sollen, ist auch für Biolebensmittel von grosser Bedeutung.

Daher hat sich bionetz.ch entschieden, mit einer eigenen Stellungnahme in Erscheinung zu treten.

Bitte mailen Sie Ihre Meinungen und Einschätzungen bis zum 15. März 2010

an Peter Jossi - p.jossi@bionetz.ch -

damit wir bis Ende März die Stellungnahme verfassen können.


Wir werden die Stellungnahme auch im bionetz.ch-Newsletter verbreiten.


Hier lesen Sie: Anschreiben der SGE (pdf-Datei, 73 KB)

Hier erhalten Sie das Feedback-Formular zum Ausfüllen (Word-Dokument, 145 KB)

Hier lesen Sie: Konsultation zur möglichen Kooperation mit der Choices-Stiftung (pdf-Datei, 276 KB)

(Bio-Markt.info) - Die Quavera-Alliance begrüßt die erste lateinamerikanische Öko-Kontrollstelle im internationalen Netzwerk, das brasilianische Instituto Biodinamico (IBD). In der Quavera Alliance arbeiten nun sechs Zertifizierungsstellen aus Brasilien, Deutschland, Italien, Kanada und Österreich zusammen.

"Als Marktführer in Brasilien legen wir größten Wert auf hohe Sicherheitsstandards bei der Bio-Zertifizierung", sagt Alexandre Harkaly, Präsident des IBD. "Wir entwickeln unsere Zertifizierungsprogramme konsequent risikoorientiert weiter."

Alle Öko-Zertifizierungsstellen in der Quavera-Alliance haben den über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden "Code of Conduct for Certification Bodies" der Anti Fraud Initiative unterzeichnet.
Das Quavera-Arbeitsprogramm 2010 sieht vor, ein international frei verfügbares Informationsangebot zu verschiedenen Öko-Standards zu erarbeiten sowie neue Instrumente zur Herkunftssicherung und zur risikoorientierten Prüfung zu erproben. Zudem werden im Auftrag verschiedener Handelsunternehmen Lieferantenaudits in unterschiedlichen Ländern durchgeführt.

Quelle: Quavera-Mitteilung für die Presse

Copyright: Bio-Markt.info, 21.02.2010/ angepasst, mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(Somona) - Auf der Weltleitmesse für Natur- und Bio-Kosmetik, der BioFach-Vivaness 2010 in Nürnberg/Deutschland, wurde kürzlich die Naturkosmetik-Marke NEOBIO mit dem begehrten "Jury-Preis" ausgezeichnet.

"NEOBIO", heisst es in der Begründung für die Auszeichnung, "konnte sich eine junge Zielgruppe erschliessen und landete mit gleich mehreren Produkten in den Top 50 der abverkauften Neuprodukte. Der Relaunch verhalf der Marke zu einem modernen und innovativen Auftritt."

Die Marke NEOBIO: Hinter der Marke NEOBIO stehen 80 Jahre Naturkosmetikforschung und-wissen. Mit den NEOBIO-Produktserien Face Care, Body Care und Hair Care präsentiert sich dieser Erfahrungsschatz als attraktiver New Look. NEOBIO Naturkosmetik kombiniert beste Wirkstoff-Formulierungen und einzigartige Düfte zu Pflegelinien für die ganz speziellen Anforderungen der unterschiedlichen Haut- und Haartypen.

Die Produkte von NEOBIO Naturkosmetik sind in der Schweiz erhältlich in Bioläden, Reformhäusern und Drogerien.

Copyright: Somona GmbH, Pressemitteilung vom 01.03.2010/ Somona ist bionetz.ch-Mitglied, A.d.R.

Kontakt für die Schweiz:

Somona GmbH
Frau Flavia Ravasio
Bodenackerstrasse 51
4657 Dulliken
Telefon 062 295 46 46 / Fax 062 295 32 59

E-Mail: flavia.ravasio@somona.ch
http://www.somona.ch
http://www.neobio.de

(claro) - Die Welt der Gewürze und Kräuter birgt ein buntes Feuerwerk an Aromen und Sinneseindrücken: von honigsüss, mild-würzig bis feurig-scharf.

Claro-Mitteilung: Gewürze- Geschmackswunder aus aller Welt
Jedes Gewürz hat seinen eigenen, ganz besonderen Charakter, der die Sinne auch mal in ferne Kulturen entführt. Das passende Gewürz so zu dosieren, dass sich der Geschmack wie gewünscht entfaltet, ist eine Fingerfertigkeit, die Freude und Genuss bereitet. Gewürze und Kräuter akzentuieren oder dämpfen einen Geschmack. Sie geben einem Gericht aber auch einen besonderen asiatischen oder orientalischen Gout.

Für Köchinnen und Köche, die mit mehr als Aromat, Salz und Pfeffer jonglieren, bietet das Spicy Gewürz- und Kräutersortiment von claro eine spannende Bereicherung. Nebst bekannten Gewürzen wie Pfeffer, Chili und Muskatnuss finden Feinschmecker Spezialitäten wie Curcuma, Koriander und Kreuzkümmel.

Kardamom - darf in keinem indischen Masala fehlen
In Indien ist die Grundlage jeder Speise eine frisch zubereitete Masala, eineGewürzmischung. Kardamom spielt dabei eine wichtige Rolle. Sein erfrischendes, süsslich pikantes Aroma passt vorzüglich zu Gemüsecurry, Süssspeisen oder Chutney. Aber auch Getränken wie Gewürztee oder Chai verleiht Kardamom eine wärmend süsse Note.

«Za'atar» - der Tipp für den nahöstlichen Dipp
«Za'atar» ist eine Gewürzmischung aus dem Nahen Osten und wird vor allem als Dipp gegessen. Dabei tunkt man ein Brotstück zuerst in Olivenöl, Quark oder Joghurt und dann im «Za'atar». Die wohl dosierte Mischung an Za'atarblättern, geröstetem weissem Sesam, Sumak und Salz schmeckt aber genauso fein an Fleisch- oder Gemüsegerichten.

Gewürze - fair gehandelt und biologisch angebaut
Alle Gewürze von claro werden nach den Richtlinien des Fairen Handels hergestellt. Die in Kooperativen organisierten Kleinbäuerinnen und -bauern in Sri Lanka, Indien, Peru und Israel leben in ländlichen, teils schwer zu bewirtschaftenden Gebieten. Beim Fairen Handel werden soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte gleich stark gewichtet. Frauen und Männer sind gleichberechtigt und erhalten für den Anbau oder die Verarbeitung der Gewürze einen gerechten Preis. Der Pflanzung von Mischkulturen wird ebenso gefördert wie die biologische Landwirtschaft. So sind mit Ausnahme von «Za'atar» alle claro Gewürze auch Bio-zertifiziert.

Hier lesen Sie die vollständige Medienmitteilung mit weitergehenden Informationen (pdf-Datei, 364 KB)

Copyright: Claro, Medienmitteilung vom 26.02.2010/ Beitrag gekürzt; claro ist bionetz.ch-Mitglied, A.d.R.

Medienkontakt:
Yolanda Roggo, Leiterin Kommunikation
roggo@claro.ch, T 032 356 07 73
Byfangstrasse 19, 2552 Orpund
www.claro.ch

In diesem Buch geht es um Wesentliches: Eine ursprüngliche, erfinderische, hochgesunde, ertragreiche und zukunftweisende Anbauweise von Agrarprodukten, die weit über Bio- und Demeter-Standards hinausgeht und zudem spannend ist wie ein Abenteuerroman, der gleichzeitig in der tiefen Vergangenheit, der prickelnden Gegenwart und dem Unbekannten künftiger Zeiten spielt.

Der revolutionärste Landwirt der Welt - höchstwahrscheinlich
Er pflügt nicht, er düngt nicht, er bringt mit Absicht Unkräuter aus und er bringt in seinen Felder gleichzeitig drei oder mehr sich gegenseitig unterstützende Saaten aus. Und trotzdem erntet der Demeterbauer Uwe Wüst mehr als seine konventionell arbeitenden Kollegen.
Der improvisiert wirkende, etwa hundertfünfzig Hektar grosse Hof in der Nähe von Würzburg wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet und ist Ziel vieler Forscher auf der Suche nach alten Getreidesorten und seltenen Pflanzen. Jetzt wird der Pionier und sein wissenschaftlicher Berater Dirk Appel in einem schönen Bildband von Antonius Conte gewürdigt.

"Der Besucher fühlt sich in eine andere Welt versetzt", schreibt Ulrike Gonder in ihrem Vorwort. "Wir sehen hier keine alternativen Sektierer, sondern Originale mit eigenem Kopf, Ideen und Durchhaltevermögen, die hochwertige, schmackhafte Lebensmittel erzeugen. Die einzigartige Kombination aus Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude, aus Lässigkeit und konsequentem Denken und Handeln hat mich gleich fasziniert."

Die grossformatigen Fotos von Antonius Conte vermitteln die Schönheit dieses Projekts, seine kalkulierte Wildheit und die unbändige Vitalität von zwei Männern, die mit sich und der Natur im Reinen sind. In langen Gesprächen mit Antonius Conte breiten Wüst und Appel ihre Philosophie und ihre praktischen Arbeitsmethoden vor den Lesern aus: Wer nachhaltig wirtschaften will, müsse eine "Kultur der Wildheit" erschaffen, denn stets ist die Natur Vorbild für eine Geisteshaltung, die Leben erschafft und es zu gegebener Zeit wieder sterben lässt, damit Neues wachsen kann.

Das Buch ist auch ein Fanal des kreativen Widerstands in einer Zeit, in der die grossen Saatgutkonzerne nach der Macht über Lebensmittel und damit über die Menschen greifen. Wie in der politischen Welt scheint auch in der Landwirtschaft nichts an der Erkenntnis vorbeizuführen, dass statt Reformen eine Revolution nötig wäre.

(Rezension Zeitpunkt, Christoph Pfluger)

NEUES ESSEN No.1, Gespräche mit einem Landwirt - Ernte gut, alles gut, Autor: Antonius Conte, Edition NaturKraftWerke®, 2009, 222 S., 100 Bilder

Vorwort von Ulrike Gonder, Rezepte von Erica Bänziger, Ausführliches Glossar und Warenkunde von Dirk Appel

Fr. 48.-/Euro 33.-, ISBN 978-3-033-02144-0.

Copyright: Christoph Pfluger / Antonius Conte, NaturKraftWerke®, Februar 2010/ NaturKraftWerke ist bionetz.ch-Mitglied, A.d.R.

Lesen Sie auch folgenden Link zur Buchbeschreibung:
http://www.mischfruchtanbau.com/publikationen/neues-essen/

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