Branchen-News

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Wo Ackerland ökologisch stark aufgewertet wird, fühlen sich Feldhasen und bedrohte Vögel wohl. Das zeigen Zählungen der Schweizerischen Vogelwarte im schaffhausischen Klettgau. Die Region hat sich dank einer engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Landwirtschaft zu einem Hotspot für die Biodiversität entwickelt.

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Mit ihrem Kampf gegen Agrarkonzerne inspiriert Vandana Shiva Menschen auf der ganzen Welt. Sie kämpft für freies Saatgut und Biodiversität und ist überzeugt davon, dass eine weltweite biologische Landwirtschaft nicht nur absolut notwendig, sondern auch machbar ist.

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Viele Menschen entdecken in der Krise die Bioläden (wieder). Sie sind überschaulich, nah, freundlich und sie verkaufen Bio-Lebensmittel, was während der Pandemie für viele an Bedeutung gewonnen hat. So haben die Bioläden viele neue Kund*innen. Hoffentlich bleiben diese den Läden auch nach der Pandemie treu.

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In der Schweiz werden immer mehr Bio-Eier produziert und konsumiert. Der Bio-Anteil in der gesamten Eierproduktion hierzulande erreichte 2019 mit 17,7 Prozent einen neuen Rekord.

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Ob Schnupfen oder andere Infektionen: Warum werden manche Menschen krank, und andere nicht? Viele sind deutlich anfälliger für Virusinfektionen. Schuld daran ist oft ein schwaches Immunsystem. In vielen Fällen hilft dagegen: gut und gesund essen.

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Bio-Produzent*innen und Konsument*innen haben Fragen rund um Produktion und Absatz in Corona-Zeiten. Bio Suisse beantwortet die häufigsten Fragen nach der aktuellen Marktsituation auf ihrer Homepage und aktualisiert diese laufend.

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Eine sympathische Bäuerin wirbt mit Sohn auf einem Plakat: «Die Hälfte der Pflanzenschutzmittel, die wir Bauern einsetzen, sind heute schon biologisch.» Die Botschaft dahinter, die gegen die Trinkwasser- und die Pestizid-Initiative gerichtet ist: «Pestizide sind doch kein Problem. Alles nur Panikmache von der Bevölkerung, die keine Ahnung von Landwirtschaft hat.» Leider verkauft die sympathische Bäuerin die Konsument*innen für dumm.

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Die Corona-Krise bringt den meisten Bio-Läden und Hofläden mehr Arbeit und mehr Umsatz. Die Hoffnung ist, dass die Menschen auch über die Krise hinaus bewusster einkaufen. Eine kurze Begegnung im «der bioladen» in Zürich-Altstetten.

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Unsichere Tagelohnverträge, miese Löhne, Arbeit ohne Schutzkleidung, schlechte sanitäre Anlagen ... in der Intensivgemüseproduktion in Almeria gehört die Ausbeutung zum Alltag. Alarmierend ist es, dass dies auch bei Bio-Betrieben festgestellt wird.

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Wir wollen nachhaltige Lebensmittel, klar doch - kaufen aber nur knapp 10% unseres Essens in Bioqualität. Eine Mehrheit der Bevölkerung will zwar eine Schweizer Landwirtschaft ohne Pestizide, ohne Antibiotika und ohne Überdüngung und bitte recht tierfreundlich. Aber im Laden und an der Kasse lassen wir uns das nicht immer anmerken. Warum?

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