Branchen-News

(BioFach) - Das neue EU-Logo für Bio-Produkte muss ab 1.7.2010 verpflichtend eingesetzt werden.

Es muss auf Verpackungen mindestens einmal in Verbindung mit der Codenummer der Kontrollstelle erscheinen. Darüber hinaus kann es an anderer Stelle auch ohne Codenummer verwendet werden. Bio-Ware, die vor dem 30.6.2010 etikettiert wurde, darf unbefristet abverkauft werden.

Etiketten, auf denen das Logo noch nicht erscheint, dürfen noch bis zum 30.6.2010 eingesetzt werden, so eine Information der Deutschen Kontrollstelle GfRS in Göttingen. Die Mindesthöhe des aufzubringenden Siegels beträgt 9 mm, die Mindestbreite 13,5 mm. Ausnahmen bestehen für sehr kleine Verpackungen.

Quelle: www.gfrs.de (Merkblatt, pdf-Datei)

Copyright: BioFach, Newsletter vom 19.03.2010

(BioFach) - Das Organic & Fairtrade Competence Centre (OFCC) hat einen neuen Leitfaden entwickelt, um die Wertschöpfungskette für Bio- und Fairhandelsprodukte zu verbessern, berichtet Ecotextile News.

Der Leitfaden kann von der OFCC heruntergeladen werden oder online als Organic Business Guide als Wikibuch eingesehen werden. Fachleute können auch an der Weiterentwicklung ähnlich wie bei Wikipedia mitarbeiten.

Der Leitfaden wurde in Zusammenarbeit mit den Bio-Organisationen ICCO, IFOAM und AgroEco entwickelt und von ICCO, SECO, SIDA and UNEP finanziert. Zielgruppen sind Bauernkooperativen, Firmen und Entwicklungsorganisationen, die in der Bio-Produktion und dem Fairen Handel mit Kleinbauern zusammenarbeiten.

www.ecotextile.com
www.organicandfair.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 19.03.2010

(Ws.) "2005 in St. Gallen von Albert Keel begründet, hatte der Biosupermarkt Yardo einen schweren Stand.

Seit September 2009 gehört das Geschäft Stefan Menti, der gleichzeitig als Geschäftsführer des Grossisten Bio Partner Schweiz AG amtet." Dies vermeldet bioaktuell in seiner März-Nummer.

Stefan Menti auf eine entsprechende Frage an der Bio Partner-GV am 18. März 2010: "Das ist eine Falschmeldung. Yardo gehört nach wie vor Bio Partner."

(LID) - Für sein Biosortiment führt der Detailhändler Globus das neue Bio-Label "Globus Organic" ein.

Globus lanciert Öko-Label
Das Label, das für nachhaltige Produktion, für beste Qualität und Lifestyle stehen soll, umfasst derzeit über 200 Produkte und soll systematisch erweitert werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Man arbeite mit den Pionieren der biologischen Produktionsweise zusammen, sei aber auch immer auf der Suche nach Neuem.

Unter "Globus Organic" wird nicht nur eine breite Palette an Lebensmitteln, sondern auch Textilien, Lingerie, Kinderbekleidung, Damen- und Herrenmode und Heimtextilien verkaufen. Für die Textilien werde ausschliesslich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, Transparenz und Rückverfolgbarkeit sei gewährleistet, heisst es weiter.

Copyright: LID, 03.03.2010
Bilder-Copyright: LID/Globus

Links:

www.globus.ch

(Bio-Markt.info) - Am 02.03.2010 hat Gesundheitskommissar der Europäischen Union - John Dalli - den Anbau für die Gentechnik-Kartoffel Amflora der Firma BASF genehmigt. Während man sich in der Konzernzentrale in Ludwigshafen die Hände reibt, ist es ein schlechter Tag für Lebensmittelwirtschaft, Bauern und Verbraucher.

"Es ist völlig unverständlich, warum ein Gesundheitskommissar die Bedenken der Europäischen Behörde für Arzneimittelprüfung (EMEA) an der Antibiotika-Resistenz der Amflora übergeht und dann noch eine Vermischung mit Speisekartoffeln gestattet", kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), den Vorgang. Dies sei besonders unverständlich, weil mittlerweile konventionell gezüchtete Sorten mit den gleichen technischen Eigenschaften wie Amflora zur Verfügung stünden.
Als dreist wertet Löwenstein die Grenzwertregelung, nach der Verbraucher tolerieren müssen, dass pro 25-kg Sack bis zu drei Knollen gentechnisch verändert sein können, obwohl Amflora gar nicht für den Verzehr geprüft oder zugelassen ist.

Nach Ansicht des BÖLW unterstreicht die Amflora-Genehmigung die Notwendigkeit, den bereits im Dezember 2008 von den EU-Umweltministern gefassten Beschluss umzusetzen, wonach auch eine Bewertung der sozio-ökonomischen Folgen des Anbaus von Gentechnik-Pflanzen vorzunehmen ist. "Ein Aspekt der im Zulassungsverfahren bislang völlig ausgeblendet wird", so Löwenstein. Da bislang lediglich 20 ha Anbaufläche für die Gentechnikknolle im zentralen Register angemeldet worden sind, ist für 2010 praktisch nicht mit der Erzeugung von Amflora zu rechnen. "Wir können jetzt nur noch auf die Vernunft der Erzeuger zählen, auch ab 2011 dem Risiko von Vermischung und daraus resultierendem Streit zwischen Nachbarn aus dem Weg zu gehen", hofft der BÖLW-Vorsitzende.

Zur Zulassung der umstrittenen Genkartoffel Amflora durch EU-Kommission erklärt Ulrike Höfken, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Agrogentechnik und Ernährungspolitik: "Die heutige Zulassung der Genkartoffel Amflora und dreier Kombi-Gen-Maispflanzen brüskiert die gentechnik-kritische europäische Öffentlichkeit. Die Kommission bricht ihre eigenen Gesetze im Hinblick auf die Verwendung der risikoreichen Antibiotika-Marker und das Vorsorgeprinzip. Zudem erhält die BASF-Kartoffel eine skandalöse Verschmutzungslizenz. Damit wird die "Nulltoleranz" für nicht zugelassene gentechnische Verunreinigungen unterlaufen."

Mit der grossflaechigen Projektion einer Gen-Kartoffelfratze auf das Bundeskanzleramt in Berlin haben Greenpeace-Aktivisten in den frühen Morgenstunden des 3. März 2010 gegen den Anbau der umstrittenen Gen-Kartoffel "Amflora" protestiert. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat erklärt, die Zulassung der Gen-Kartoffel durch die EU-Kommission hinzunehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), CSU-Parteichef Horst Seehofer und der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Gen-Kartoffel zu fördern. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, die Warnungen vor den gesundheitlichen und ökologischen Risiken ernst zu nehmen und den Anbau in Deutschland zu verbieten.

Die Unternehmen, die sich in der Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller (AoeL) zusammengeschlossen haben appellieren an die Stärkeindustrie und die Landwirte, die Kartoffel nicht zu akzeptieren, zumal es hinreichend konventionelle Alternativen mit den gleichen Eigenschaften gibt. Da das erzeugt Eiweiss als Futtermittel zugelassen ist, kann es in die Nahrungskette gelangen. "Das widerspricht dem Menschenrecht auf freie Auswahl der Lebensmittel", sagt Johannes Doms, Geschäftsführer der HiPP Produktion. Mit der löchrigen Grenzwert-Regelung sei der Agrogentechnik Tür und Tor geöffnet. Er fordert die EU-Kommission auf, rechtliche Unsicherheiten über die Folgekosten auszuräumen. "Es entstehen uns zusätzliche Aufwendungen bei der Qualitätssicherung und finanzielle Risiken durch Kontamination", argumentiert Doms. "Wir gehen von einer 100-prozentigen Haftung des Patent-Inhabers aus. Wir werden deshalb jeden denkbaren Weg gehen, um die Rechnungen für alle zusätzlichen Kosten, die uns durch die Genkartoffel entstehen, an die BASF weiterzuleiten!"

Quelle: BÖLW-Pressemeldung

Copyright: Bio-Markt.info, 03.03.2010 mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(BioFach) - Die IFOAM EU-Gruppe hat in Zusammenarbeit mit der landwirtschaftlichen Institut der Mittelmeerregion in Bari ein Dossier zur Aquakultur-Gesetzgebung der EU herausgegeben.


Die Publikation "Organic Aquaculture - EU Regulations (EC) 834/2007, (EC) 889/2008, (EC) 710/2009: BACKGROUND, ASSESSMENT, INTERPRETATION" - wurde während der BioFach in Nürnberg am Stand des italienischen Landwirtschaftsministeriums, das das INTERBIO-Projekt unterstützt hat, präsentiert.

Das Dossier stellt die erste Richtlinie der EU zu Aquakultur vor und wertet sie aus.

Hier lesen Sie das Dossier (pdf-Datei, engl.)

Quelle: www.ifoam-eu.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 05.03.2010

Der Kanton Bern und die Bio Schwand AG haben rückwirkend auf den 1. August 2009 einen Vertrag unterzeichnet, der die weitere Entwicklung der Bio Schwand Idee und den Kauf der Liegenschaften auf der Schwand in Münsingen sichert.

Lesen Sie hier ausführlich über die aktuelle Entwicklung bei Bio Schwand (pdf-Datei, 80 KB)

  • Vertrag zwischen Bio Schwand AG und dem Kanton Bern kommt zustande
  • Neue Mieter bei Bio Schwand
  • Schul- und Tagungszentrum läuft gut an
  • Bio Schwand - auch ein Gasthaus?
  • Geschäftsführung ist gewählt
Copyright: Dieter Baumann-Stucki, Bio Schwand AG, 08.03.2010

(BioFach) - Tutto Bio 2010, das Jahrbuch des Bio-Handels von Achille Mingozzi und Rosa Maria Bertino, ist vor kurzem erschienen. Herausgegeben von Egaf Edizioni umfasst die aktuelle Ausgabe 328 Seiten und kostet 16 EUR.

Die 16. Ausgabe enthält Informationen über etwa 8000 Händler, darunter über 3100 Hofläden. Emilia-Romagna, Lombardei und Toskana behalten ihre führende Rolle bei der absoluten Zahl von Bio-Ladnern bei.

Das Jahrbuch enthält den jährlichen Bio-Bank-Bericht, der zeigt, dass zwischen 2007 und 2009 die Zahl an Bio-Händlern und Unternehmen, die Bio-Produkte einsetzen, deutlich zugenommen hat: Genossenschaften stiegen in diesem zwei Jahres-Zeitraum um 68 %, Hofläden um 32 %, Restaurants um 31 %, Internetverkäufe um 25 %, Schulcafeterias um 23 %, Ferienhöfe um 22 %, Bauernmärkte um 10 % und Läden um 2 %.

Die diesjährige Ausgabe von Tutto Bio ist dem Thema "Bio, Öko, Ethik: Aus dem Labyrinth in 141 Schritten" gewidmet.

Quelle: www.biobank.it

Copyright: BioFach, Newsletter vom 05.03.2010

Die Lebensmittelkennzeichnung ist eine bedeutende Orientierungshilfe für Konsumentinnen und Konsumenten bei der Lebensmittelwahl bzw. beim Lebensmitteleinkauf.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE deshalb im Rahmen des Nationalen Programms Ernährung und Bewegung NPEB 2008-2012 im Oktober 2008 den Auftrag erteilt, die Grundlagen zur Einführung eines einheitlichen und einfach verständlichen "Healthy Choices Labels" zu erarbeiten.

Die Thematik, ob und wie die Nährwerte in Zukunft deklariert werden sollen, ist auch für Biolebensmittel von grosser Bedeutung.

Daher hat sich bionetz.ch entschieden, mit einer eigenen Stellungnahme in Erscheinung zu treten.

Bitte mailen Sie Ihre Meinungen und Einschätzungen bis zum 15. März 2010

an Peter Jossi - p.jossi@bionetz.ch -

damit wir bis Ende März die Stellungnahme verfassen können.


Wir werden die Stellungnahme auch im bionetz.ch-Newsletter verbreiten.


Hier lesen Sie: Anschreiben der SGE (pdf-Datei, 73 KB)

Hier erhalten Sie das Feedback-Formular zum Ausfüllen (Word-Dokument, 145 KB)

Hier lesen Sie: Konsultation zur möglichen Kooperation mit der Choices-Stiftung (pdf-Datei, 276 KB)

(Bio-Markt.info) - Die Quavera-Alliance begrüßt die erste lateinamerikanische Öko-Kontrollstelle im internationalen Netzwerk, das brasilianische Instituto Biodinamico (IBD). In der Quavera Alliance arbeiten nun sechs Zertifizierungsstellen aus Brasilien, Deutschland, Italien, Kanada und Österreich zusammen.

"Als Marktführer in Brasilien legen wir größten Wert auf hohe Sicherheitsstandards bei der Bio-Zertifizierung", sagt Alexandre Harkaly, Präsident des IBD. "Wir entwickeln unsere Zertifizierungsprogramme konsequent risikoorientiert weiter."

Alle Öko-Zertifizierungsstellen in der Quavera-Alliance haben den über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden "Code of Conduct for Certification Bodies" der Anti Fraud Initiative unterzeichnet.
Das Quavera-Arbeitsprogramm 2010 sieht vor, ein international frei verfügbares Informationsangebot zu verschiedenen Öko-Standards zu erarbeiten sowie neue Instrumente zur Herkunftssicherung und zur risikoorientierten Prüfung zu erproben. Zudem werden im Auftrag verschiedener Handelsunternehmen Lieferantenaudits in unterschiedlichen Ländern durchgeführt.

Quelle: Quavera-Mitteilung für die Presse

Copyright: Bio-Markt.info, 21.02.2010/ angepasst, mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

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