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(ecos) - In Basel forderten über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Nationalen NATUR Kongresses Bundesrat und Parlament auf, eine griffige Biodiversitätspolitik für die Schweiz zu beschliessen und umzusetzen.

"Die Biodiversität ist kostbar, überlebenswichtig und bedroht - nicht nur weltweit, sondern auch im Inland", heisst es in der Erklärung, die zum Kongress erschien. Die bisherigen Instrumente allein könnten den Verlust wertvoller Lebensräume und seltener Arten nicht stoppen. "Es ist höchste Zeit, eine Trendwende einzuleiten", sagte Claude Martin, Präsident der breit abgestützten NATUR Trägerschaft.

Lesen Sie hier die vollständige Medienmitteilung (pdf-Datei, 320 KB)

Copyright: ecos, Medienmitteilung vom 12.02.2010/ Beitrag stark gekürzt, A.d.R.

Coop konnte trotz schwierigem Marktumfeld im Jahr 2009 erneut Marktanteile gewinnen und auch den Jahresgewinn steigern. Er erhöhte sich um 10,3 % auf 430 Millionen Franken. Der Nettoerlös der Coop-Gruppe legte trotz massiver Preissenkungen und einer Minusteuerung von 3,7 % um sehr erfreuliche 2,4 % auf 18,7 Milliarden Franken zu.

2009 hatte der gesamte schweizerische Detailhandel eine Teuerung gemäss Landesindex der Konsumentenpreise LIK von - 0,5 % zu verzeichnen. Die Teuerung des Sortimentes der Coop-Gruppe lag hingegen bei - 3,7 % und somit markant unter dem Durchschnitt. Der konsolidierte Nettoerlös der Coop-Gruppe erhöhte sich dennoch um 2,4 % auf 18,7 Milliarden Franken. Dass trotz Preissenkungen und Minusteuerung in der Krise ein deutlich höherer Umsatz erzielt wurde, zeigt, dass Coop ihr Hochpreisimage endgültig abstreifen konnte.

Mit 816 Verkaufsstellen steigerte die Direktion Retail den Umsatz 2009 um 2,2 % auf 11,3 Milliarden Franken. Die 541 Verkaufsstellen der Direktion Trading - d.h. Coop City Warenhäuser, Coop Bau+Hobby, Interdiscount, Toptip/Lumimart, Import Parfumerie sowie Christ Uhren & Schmuck - erzielten einen Umsatz von 3,3 Milliarden Franken, was einem leichten Rückgang von 0,8 % entspricht.

Die 500 Verkaufsstellen der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften - Coop Tankstellen, Coop Pronto, Coop Vitality Apotheken, Dipl. Ing. Fust AG - erzielten 2009 einen Kassenumsatz von 3 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Minus von 2,1 %. Die Minusteuerung fällt bei den Tochtergesellschaften mehr ins Gewicht aufgrund des gegenüber 2008 um 17 % tieferen Preisniveaus der Treibstoffpreise. Auch die Unterhaltungselektronik wies eine 2-stellige Minusteuerung aus.
Die 215 Coop Pronto Shops setzten 2009 613 Millionen Franken um. Das sind 65 Millionen Franken oder 11,9 % mehr als 2008.

Der betriebliche Cashflow (EBITDA) erhöhte sich um 197 Millionen oder 12,6 % auf 1,8 Milliarden Franken. Der EBIT liegt bei 614 Millionen Franken, was 3,3 % des Nettoerlöses entspricht.
Der Jahresgewinn stieg gegenüber dem Vorjahr erneut um erfreuliche 40 Millionen auf nunmehr 430 Millionen Franken an.
Die Bilanzsumme erhöhte sich aufgrund der Beteiligung von 50 % am Joint-Venture der Transgourmet Holding S.E. und der Umsetzung der Internationalisierungs-Strategie der Bell Gruppe um 7,6 %. Dadurch ist das Eigenkapital prozentual leicht auf 43,6 % zurückgegangen. Nominell stieg das Eigenkapital jedoch um 423 Millionen auf 6,1 Milliarden Franken, was die stabile Finanzsituation der Coop-Gruppe verdeutlicht.

Der Marktanteil von Coop betrug gemäss Schätzung BAK Basel 17,2 %. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Im Bereich Food erhöhte sich der Marktanteil um 0,2 Prozentpunkte auf 21,9 %, im Bereich Non Food leicht auf 12,8 %.

Am 31. Dezember 2009 beschäftigte die Coop 52'974 Mitarbeitende. Dies entspricht einer Abnahme von 906 Mitarbeitenden oder 1,7 %. Die Zahl der Lernenden stieg 2009 weiter auf neu 3018. Dies entspricht einer Zunahme von 1,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Naturaplan-Bio-Sortiment konnte trotz Krise weiter zulegen und erzielte 2009 einen Umsatz von 726 Millionen Franken. Das sind 5,2 % über Vorjahr. Insgesamt setzte Coop mit ihren Nachhaltigkeits-Kompetenzmarken stolze
1,6 Milliarden Franken um. Damit festigte Coop ihre Position als nachhaltigste Detailhändlerin in der Schweiz.

Coop ist gut ins Geschäftsjahr 2010 gestartet
Das Geschäftsjahr 2010 hat für Coop erfreulich gut begonnen. Per Mitte Februar 2010 stieg der Kassenumsatz um gut 2 % gegenüber dem Vorjahr.

Diese Meldung sowie weitere Unterlagen zur Bilanzmedienkonferenz finden Sie auch unter: www.coop.ch/medien

Copyright: Coop, Medienmitteilung vom 16. Februar 2010

Kontaktpersonen

Susanne Sugimoto-Erdös, Leiterin Medienstelle
Tel. +41 61 336 71 96

Nicolas Schmied, Mediensprecher
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Denise Stadler, Mediensprecherin
Tel. +41 61 336 71 10

Sabine Vulic, Mediensprecherin
Tel. +41 61 336 71 92

(ecos) - Am 12.02.2010 wurde an der NATUR Gala in Basel zum ersten Mal der "Prix NATURE - Der Schweizer Nachhaltigkeits-Preis" verliehen.

Gewinner der Kategorie "Hoffnungsträger für eine nachhaltige Schweiz" ist der visionäre Solarpionier Bertrand Piccard, der den Preis für sein Projekt "Solar Impulse" entgegen nehmen durfte.

Gewinner der Kategorie "Generation Zukunft" ist Andres Wirz mit seinem Projekt "Solafrica".

Hier finden Sie das ausführliche Mediencommuniqué. (pdf-Datei, 355 KB)

Copyright: ecos, Pressemitteilung vom 12.02.2010

Kontakt:
ecos
Elisabethenstrasse 22
4051 Basel
Fon: +41 61 205 10 66
Fax: +41 61 271 10 10
www.ecos.ch

(BioFach) - Anlässlich des Themas des Jahres der BioFach 2010 "Organic + Fair" präsentiert Fairtrade den zertifizierten Fairen Handel in Halle 5, Stand 5-200d, sowie bei zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen des "Fair & Ethical Trade Forum".

Alle BioFach-Besucher sind ausserdem herzlich eingeladen zur BioNacht-Standparty am 18.02. ab 18:00 Uhr.

Fairtrade unterstützt Produzenten in Entwicklungsländern seit Jahren bei der Umstellung auf Biolandbau und bietet Kleinbauern sowie Arbeitern einzigartige Vorteile wie feste Mindestpreise und Prämien für Entwicklungsprojekte, die vielen Produzentengruppen die notwendige Stabilität und finanziellen Mittel für die Umstellung und Bio-Zertifizierung gebracht haben.
Unternehmen, die Produkte sowohl mit Bio- als auch mit Fairtrade-Siegel auf den Markt bringen, haben Zugang zu dem schnell wachsenden Markt mit Fairtrade-Produkten. Mehr als zwei Drittel der Fairtrade-Produkte in Deutschland und ein Drittel international sind gleichzeitig bio-zertifiziert.

Mehr Informationen: www.transfair.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 12.02.2010

(BioFach) - Bio-Baumwolle ist in die Schlagzeilen geraten.

Die Vorwürfe sind weitreichend, aber offenbar nicht zu beweisen, so die Recherchen von Bio-Markt.Info. Auch wenn der Bericht über GVO-kontaminierte Bio-Baumwolle, der in diesen Tagen durch die Medien ging, eine Reihe von Fehlinformationen enthält, macht er doch deutlich, dass hier Nachholbedarf besteht.

Dass der Rohstoff Bio-Baumwolle durch den Anbau gentechnisch manipulierter Baumwolle gefährdet ist, war bislang wenig bekannt. Die Öko-Textilbranche, die um ihren guten Ruf bangen muss, ist aufgerufen, noch mehr Transparenz in die gesamte Wertschöpfungskette zu bringen, um das Gefährdungspotenzial zu minimieren und das Vertrauen der Kunden zurück zu gewinnen.

Quelle: www.bio-markt.info

Copyright: BioFach, Newsletter vom 05.02.2010

(BioFach) - Jede Menge Highlights bietet der Fachhandelstag, der zum zweiten Mal im Rahmen des Gesamtprogramms des Kongresses durchgeführt wird.

Die Naturkost-Akademie eröffnet am Mittwoch, den 17.2.2010, den Fachhandelstag bei der BioFach mit dem Thema Bio-Networking. Insgesamt 28 Veranstaltungen des Fachhandelstags sind am ersten Messetag den Naturkost-Fachhändlern gewidmet.

Weitere Themen sind unter anderem: Profilierungschancen über Bio-Bistros, Energieeffizienz im Fachhandel, regionale Sortimente entdecken, Naturkosmetik, Fairer Handel, Shop-Coaching, die Bio-kann-mehr-Kampagne des BNN sowie betriebswirtschaftliche Vergleiche.
Alle Einzelveranstaltungen können im Internet eingesehen werden.

www.biofach.de/de/congressplaner

Copyright: BioFach, Newsletter vom 05.02.2010

(Bio Suisse/Bio Plus) Zum dritten Mal wird in der Schweiz im Rahmen der Kampagne "Biofachgeschäft 2010" das beste Biofachgeschäft gesucht.

In der Anfang Februar 2010 startenden Kampagne können die Kunden von Biofachgeschäften in der Schweiz ihren Favoriten nominieren und anhand verschiedener Kriterien bewerten. Die Bekanntgabe des Siegers erfolgt im Mai.

Lanciert wird die diesjährige Aktion in der Februar-Ausgabe der neuen Zeitschrift für den Biofachhandel, "oliv", welche in Bioläden, Reformhäusern und Drogerien kostenlos abgegeben wird.

Förderung eines professionellen Fachhandels
Neben dem Gesamtsieger der Kampagne werden Gewinner in den Kategorien Sortimentsvielfalt, Freundlichkeit Bedienung, Kundenservice sowie Beratungskompetenz ermittelt.

Bio Suisse und die beteiligten Partnerorganisationen Bio Hotels, Biofarm, Biopartner Schweiz AG, Demeter und Somona möchten mit dieser Kampagne die Professionalisierung im Schweizer Biofachhandel fördern.
Die Marketingagentur "Bio Plus AG" ist mit der Durchführung und Administration der Kampagne betraut.

Mehr Informationen unter www.bio-suisse.ch sowie www.bio-plus.ch.

Weitere Auskünfte:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse
Natel: 079 704 72 41

Ruth Hofmann, Bio Plus AG
Natel: 079 558 52 59

Copyright: Bio Suisse, Bio Plus, Medienmitteilung vom 30.01.2010

(LID) - Migros vermarktet künftig Rindfleisch aus Schweizer Weidehaltung unter dem Label "Weide-Beef". Das Label integriert die bestehenden regionalen Programme "Bio Weide-Beef", "Swiss Premium Rindfleisch" und "Pure Simmental".

Rindfleisch in Bioqualität wird unter dem Label "Bio Weide-Beef" vermarktet, je nach Region soll Rindfleisch in Kombination mit dem Label "Aus der Region" verkauft werden, schreibt Migros in einer Medienmitteilung vom Freitag, 29. Januar 2010.

Fleisch von Rindern und Ochsen, die während der Vegetationsperiode zwingend auf der Weide gehalten würden, sei von hervorragender Qualität. Dies hätten Kundenbefragungen und Degustations- und Lagertests ergeben. Sämtliche Landwirte, die für das Label "Weide-Beef" Fleisch produzieren, müssen ein einheitliches Richtlinienwerk zu Biodiversität und Ressourcenschutz einhalten.

Copyright: LID, 29.01.2010

(Bio-Markt.info) - In der neuen Umfrage im französischen Biofachhandel hat das deutsch-französische Beratungsunternehmen Ecozept 149 französische Biofachgeschäfte befragt (Befragungszeitraum: Juli 2009).

Der französische Biofachhandel fällt weiterhin durch seine Dynamik auf: ein Drittel der befragten Geschäfte ist jünger als fünf Jahre und mehr als die Hälfte besteht seit weniger als 10 Jahren. Diese neuen Geschäfte zeichnen sich ausserdem durch eine durchschnittlich grosse Verkaufsfläche aus. Gleichzeitig wird deutlich, dass viele Verkaufsstellen bereits auf ein langes Geschäftsbestehen zurückschauen, ein Viertel der befragten Geschäfte ist älter als 20 Jahre.

Das durchschnittliche Wachstum (erstes Halbjahr 2009/erstes Halbjahr 2008) der befragten Biofachgeschäfte liegt bei 10 %. Während die grösseren Geschäfte ein Umsatz-wachstum von 15 % angeben und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit unterstreichen, stehen die kleineren Geschäfte eher im Abseits. Bisher konnten stets alle Ladengrössen gleichermassen am französischen Bioboom teilhaben, jetzt scheint auch in Frankreich eine Strukturkrise den Bio-Fachhandel einzuholen.

Etwas mehr als die Hälfte der Geschäftsführer fühlt sich von der Finanzkrise betroffen, doch nur ein knappes Fünftel spricht von einem Umsatzrückgang. Die Krise spiegelt sich eher in einem veränderten Kaufverhalten wieder: Reduzierung des durchschnittlichen Warenkorbs geht einher mit einem Anstieg neuer Kunden. Die Krise bedingt demnach moderatere Einkäufe. Doch die wirtschaftliche Schieflage führt auch einige Verbraucher an ein ‘nachhaltigeres’ Kaufverhalten heran.

In der aktuellen Ecozept-Studie werden neben Daten und Fakten zu Volumen und Struktur des französischen Biofachhandels auch die aktuellen Tendenzen und Perspektiven im Bereich Naturkosmetik vorgestellt.
Naturkosmetik steigt auch 2009 weiter an und macht bei den befragten Geschäften durchschnittlich 20 % des Umsatzes aus. Seit einigen Jahren nimmt im Biofachhandel der Anteil der Naturkosmetik am Gesamtumsatz stetig zu.

Doch gleichzeitig sinkt der Marktanteil der Biofachgeschäfte beim Verkauf von Naturkosmetik im Vergleich zu den anderen Handelsformaten, die ein noch stärkeres Wachstum aufweisen. Naturkosmetikprodukte haben sich demokratisiert und werden heute in allen Handelsformaten verkauft: konventioneller LEH, Apotheke, Parapharmacien, Schönheitsinstitute, Internet. Diese Entwicklung unterstreicht den grossen Anklang, den Naturkosmetik beim französischen Verbraucher findet.

Doch mit der Dynamik steigt auch die Komplexität im Bereich Naturkosmetik: die Vielzahl an Labels, aufgeklärte aber auch besorgte Kunden sowie komplexere Beschaffungsstrukturen fordern ein starkes Engagement seitens der verschiedenen Marktakteure sowie einen verstärkten Informationsaustausch.

Anhand der Befragung der Biofachgeschäfte konnte ausserdem die Entwicklung der verschiedenen Naturkosmetikmarken nach verschiedenen Kriterien evaluiert werden: Qualität, Preis-Leistungsverhältnis, Innovation, Verpackung, Kundenbindung, Dienstleistungen und ethisches Engagement. Auch wenn die Pioniere unter den Marken weiterhin den Ton angeben, so kann sich doch eine Reihe neuer, innovativer Marken in den nachfolgenden Rängen platzieren.

Es sind vor allem die grösseren Geschäfte, die das Potenzial der Naturkosmetik erkannt haben und durch Ladenvergrösserung, Ausweitung des Naturkosmetikbereichs oder Fortbildungen Reaktivität zeigen. Insgesamt sollten jedoch die Geschäftsinhaber aller Geschäftsgrössen nicht ausser Acht lassen, dass Naturkosmetik bei entsprechender Kompetenz und Engagement entscheidend zum Umsatz beitragen kann.

Die Studie ist ab sofort erhältlich. Bestellungen online. Weitere Informationen per mail.

Quelle: Ecozept-Pressemitteilung

Copyright: Bio-Markt.info, 21.01.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(BioFach) - "Der verbandsgebundene Öko-Landbau und der Bio-Fachhandel sind die tragenden Säulen des Bio-Marktes und wachsen stabil weiter", so fasst Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Bilanz für das Jahr 2009 zusammen.

So nahm die Zahl der Betriebe um 6 % (Vorjahr 4,8 %) auf 11.030 Betriebe und die Anbaufläche um 5,2 % (Vorjahr 5 %) auf insgesamt 653.339 ha zu. Die Zahlen betreffen diejenigen Bio-Betriebe, die einem der Bio-Anbauverbände angeschlossen sind. Nicht mitgezählt sind die EU-Bio-Betriebe.

Auch der Deutsche Fachhandel wuchs 2009 um ca. 4 % und vergrößerte seinen Anteil am gesamten Bio-Markt, wobei der Gesamtmarkt für Bio-Produkte stagnierte.

Copyright: BioFach, Newsletter vom 22.01.2010/ angepasst, A.d.R.

Link:

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

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