Branchen-News

(Bio-Markt.info) - Seit 1993 veröffentlicht das AgrarBündnis jährlich mit dem "Kritischen Agrarbericht" eine Zusammenfassung der agrarpolitischen Debatte, wie sie sonst nirgendwo in dieser Breite behandelt wird.

In 47 Beiträgen von Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis sowie aus Verbänden und Politik werden die agrarpolitischen Geschehnisse im Jahr 2009 analysiert und die Weichenstellung für die Zukunft diskutiert. "Der kritische Agrarbericht" bietet Informationen und Argumentationshilfen für alle agrarpolitisch interessierten Laien und Praktiker, Entscheidungsträger und Multiplikatoren.

Die primäre Ressource aller Landbewirtschaftung und Nahrungsmittelproduktion ist und bleibt - der Boden: lebenswichtig, letztlich unersetzbar und doch seit Jahrzehnten vernachlässigt.
Angesichts der prekären Entwicklung wurde den Böden der Schwerpunkt dieses Kritischen Agrarberichts gewidmet. Allein 17 der 47 Beiträge beschäftigen sich mit zentralen Fragen der Bodennutzung und des Bodenschutzes sowie der Entwicklung von Böden.

Der anhaltende Preisverfall bei Milch war auch im Jahr 2009 das dominante agrarpolitische Thema. Weitere wichtige Themen, die im Kritischen Agrarbericht behandelt werden, sind der derzeitige Industrialisierungsschub in der Tierhaltung mit immer grösser werdenden Mastanlagen für Schweine und Geflügel, die positiven Klimaeffekte einer bäuerlichen, solargestützten Erzeugung von Lebensmitteln statt der bisherigen ölgesteuerten Rohstofferzeugung sowie die Fehlentwicklungen in der intensiven Fischwirtschaft und die ökologischen Alternativen im Bereich der Aquakultur.

Buchbestell-Nr.: ISBN 978-3-930 413-40-9

Quelle: AgrarBündnis

http://www.kritischer-agrarbericht.de/

Copyright: Bio-Markt.info, 15.01.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(Bio-Markt.info) - Trotz Wirtschaftskrise hat Coop im vergangenen Jahr den Nettoumsatz um 2,1 % auf 18,7 Milliarden Franken gesteigert. Allein im Einzelhandel erzielte Coop einen Umsatz von 18,1 Mrd. Franken, wie der Konzern am 5. Januar 2010 bekannt gab. Das ist eine Stagnation im Vergleich zum Vorjahr.

Schuld an der Stagnation sind die massiv gesunkenen Treibstoffpreise. Zwar hat Coop mehr Benzin und Diesel verkauft, aber die Preise waren 17 % tiefer als im Vorjahr. Ohne Treibstoffe sei der Einzelhandelsumsatz um 1,1 % gewachsen, hiess es.

Damit hat Coop im Vergleich zu den Vorjahren massiv an Tempo verloren. 2008 hatte die Coop-Gruppe dank der Übernahme der Carrefour-Läden und der Elektrogerätekette Dipl. Ing. Fust noch um über 15 % zugelegt. 2007 war der Umsatz um 7,1 % gewachsen, 2006 um 4,6 %. Dennoch sei das Ergebnis von 2009 erfreulich angesichts der trüben Wirtschaftslage und steigender Arbeitslosigkeit, urteilte das Unternehmen.

Zu schaffen machte dem Handelsriesen der Preisdruck, der durch die deutschen Discounter Aldi und Lidl an Schärfe gewonnen hat. Im vergangenen Jahr habe Coop auf dem Sortiment Preisabschläge um 3,7 % vorgenommen. Bei rund 1600 Artikeln habe man im Verlaufe des Geschäftsjahres die Preise gesenkt. Namentlich Fleisch, Brot, Milchprodukte, Früchte und Gemüse wurden vor allem in der zweiten Jahreshälfte durchschnittlich 8 % billiger. 2008 war das Sortiment noch um 0,8 % teurer geworden.

In den 816 Supermärkten und Megastores erzielte Coop einen Umsatz von 11,3 Mrd. Franken. Das sind 2,2 % mehr als im Vorjahr. Überdurchschnittlich nachgefragt waren Bioprodukte: Die Marke Naturaplan sei um 5 % gewachsen.

Quelle: fruchtportal.de

Copyright: Bio-Markt.info, 11.01.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(ProSpecieRara) - Im Februar letzten Jahres mussten wir mit Schrecken zur Kenntnis nehmen, dass das Bundesamt für Landwirtschaft die Umsetzung der Saat- und Pflanzgutverordnung verschärfen möchte. Dies hätte bedeutet, dass die Auswahl der Gemüsesorten, die in der Schweiz angebaut werden dürfen, massiv eingeschränkt würde.

Die gegen diese geplante Verschärfung lancierte Kampagne "Vielfalt für alle" zeigt nun aber Wirkung. Passend zum Start des UNO-Jahres der Biodiversität hat das BLW einen neuen, praktisch in allen Punkten den Forderungen der Kampagne nachgebenden Vorschlag zur Revision dieser Verordnung ausgearbeitet. Dieser wurde am vergangenen Mittwoch Vertretern von Branchenverbänden, Nichtregierungsorganisationen und weiteren interessierten Kreisen vorgestellt.

Details zu diesem viel versprechenden Treffen finden Sie hier in der Medienmitteilung und auf www.vielfalt-fuer-alle.ch.

Für weitere Auskunft steht Ihnen unser Geschäftsführer Béla Bartha unter 076 588 73 70 gerne zur Verfügung.

Nicole Egloff
Kommunikation

ProSpecieRara
Schweizerische Stiftung für die kulturhistorische
und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren

Copyright: ProSpecieRara, Pressemitteilung vom 15.01.2010

Kontakt:
ProSpecieRara, Pfrundweg 14, CH-5000 Aarau
Fax ++41 (0)62 832 08 25
PC-Konto 90-1480-3

http://www.prospecierara.ch

(KAGfreiland) - Eine jahrzehntelange Tierquälerei - die Ferkelkastration ohne Betäubung - ist per 1.1.2010 abgeschafft worden, freut sich KAGfreiland, die schweizerische Nutztierschutz-Organisation. Ein rund 15-jähriger Kampf gegen die qualvolle Kastration von jährlich 1,3 Millionen Ferkeln ging damit zu Ende.

Allerdings wird es auch in Zukunft noch tonnenweise Fleisch von betäubungslos kastrierten Schweinen auf Schweizer Tellern geben - in Form von importiertem Schweine-Frischfleisch und von ausländischem Schinken, Salami und Mortadella.

So erfreulich das Verbot ist, so enttäuschend sind die angewandten Alternativen. Die beiden tierschonendsten Alternativen - Ebermast und Impfung - werden höchst selten praktiziert. Mehr als die Hälfte der Schweinezuchtbetriebe kastriert mittels der nicht unproblematischen Gasnarkose, der Rest wendet die noch kritischere Injektionsnarkose an.

Am tierfreundlichsten ist der Verzicht auf die Kastration. Die männlichen Ferkel, die Eber, bleiben unversehrt. KAGfreiland beweist, dass die Ebermast funktioniert. Aus Eberfleisch können hervorragende Rohess-Produkte hergestellt werden. In England, Irland, Portugal, Spanien, aber auch in Deutschland und Holland wird Eber-Frischfleisch verkauft. Warum nicht auch in der Schweiz?

ganze Pressemitteilung
http://www.kagfreiland.ch/kagfreiland.asp?lv1=30&lv2=40

Weitere Auskünfte erteilt:
- Denise Marty, Leiterin Ebermastprojekt KAGfreiland: 071 222 18 18 / 078 901 69 60

Roman Weibel
Geschäftsleiter KAGfreiland
Die schweizerische Nutztierschutz-Organisation
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Engelgasse 12a; 9001 St.Gallen
T 071 222 18 18 / F 071 223 13 37 / M 079 548 52 82
mailto:roman.weibel@kagfreiland.ch
http://www.kagfreiland.ch
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Danke für Ihre Spende (PC 80-20500-5)


Kurzporträt KAGfreiland
KAGfreiland ist eine gemeinnützige Nutztierschutz-Organisation. Seit über 35 Jahren setzen wir uns mit eigenen Tierprojekten für die artgerechte Haltung von Nutztieren ein, führen Kampagnen gegen Missstände in der Tierhaltung durch und sind aktiv mit Öffentlichkeitsarbeit, in der Politik und im Markt. KAGfreiland ist zugleich das Bio-Label mit den schweizweit strengsten Richtlinien. KAGfreiland finanziert sich aus Mitgliederbeiträgen und Spenden.

Copyright: KAGfreiland, Pressemitteilung vom 06.01.2010 /Text angepasst, A.d.R.

(Bio-Markt.info) - Der Markt der Öko-Mode wächst trotz Krise. Die Quote der Firmengründungen junger so genannter Organic Fashion-Anbieter ist seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise sogar überdurchschnittlich hoch. Das Marktvolumen der Bio-Baumwolle hat sich von 2007 auf 2008 weltweit um 63 % von 1,3 Billionen Euro auf 2,2 Billionen Euro erhöht.

Viele etablierte Modefirmen tun sich schwer damit, stichhaltige Antworten auf Fragen nach dem ökologisch und sozial korrekten Herstellungsprozess zu liefern. Der Grund: Die Wege des Beschaffungsmarketings in der Textil- und Bekleidungsbranche sind weltweit verzweigt, extreme Intransparenz ist die Folge.

Neben der Fertigung betrifft das auch die Rohstoffe. Deutschland hat bis auf Wolle, Brennessel und demnächst auch Leinen aus dem rekultivierten Flachsanbau auf der Schwäbschen Alb keine für Textilien und Bekleidung geeigneten Rohstoffe zu bieten. Mehr als 95 % aller in Deutschland verkauften Mode wird im Ausland gefertigt.

Quelle: Südwest Presse

Copyright: Bio-Markt.info, 08.01.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(Bio-Markt.info) - Zwei Mal wurde im Jahr 2009 der Binding-Preis in das Val Schons/Schams GR vergeben. Gewonnen hat den Preis für Natur- und Umweltschutz u.a. die Bio-Sennerei in Andeer.

Die Inhaber Maria Meyer und Martin Bienerth wurden dafür geehrt, dass sie einen gangbaren Weg vorleben, der Ökologie und Ökonomie vereint. Vor acht Jahren haben die zwei die Sennerei in einem wirtschaftlich desolaten Zustand übernommen.
Heute verarbeiten sie jährlich 400.000 Kilo Bio-Milch zu Käse, den man im ganzen Land kennt. Der Selbstvermarktungsgrad liegt bei 90 %. So bleiben sowohl Produktion als auch Wertschöpfung in der Region. Rund um die Sennerei sind sechs Arbeitsplätze entstanden.

Quelle: Coopzeitung

Copyright: Bio-Markt.info, 07.01.2010/Text angepasst, mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

Links:

Gemeinsames Engagement für mehr Pflanzen und mehr Tiere

2010 ist das Internationale Jahr der Biodiversität. Coop, Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) nehmen dies zum Anlass, der Bevölkerung das Thema Biodiversität näher zu bringen.

Im Verlauf des Jahres werden die drei Partner verschiedene Aktivitäten und Aktionen durchführen, mit denen die Biodiversität gefördert und die Bedeutung der Artenvielfalt für Mensch und Umwelt verdeutlicht werden soll.

Die Uno hat 2010 als das Internationale Jahr der Biodiversität ausgerufen. Coop, Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) möchten gemeinsam die Chance nutzen, Biodiversität zu thematisieren und die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren. Dazu werden verschiedene Aktionen durchgeführt.

Im Zentrum dieser Aktivitäten steht der Biolandbau. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die biologische Landwirtschaft die Artenvielfalt am stärksten begünstigt und so einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der sensiblen Ökosysteme leistet. Ein eigens erarbeitetes Fachdossier zeigt den Zusammenhang zwischen Biolandbau und Artenvielfalt auf (Link siehe unten).

Partnerschaft mit Tradition
Coop, Bio Suisse und FiBL arbeiten seit über 15 Jahren zusammen und setzen sich gemeinsam für den Biolandbau in der Schweiz ein. Für die drei Partner standen von Beginn an die Ziele im Vordergrund, den Biolandbau zu fördern, den Markt für Bioprodukte in der Schweiz aufzubauen und stetig weiter zu entwickeln. Mit dem Aufbau eines grossen Biosortiments haben Coop und Bio Suisse, mit Unterstützung des FiBL, der Biolandwirtschaft in der Schweiz zum Durchbruch verholfen und Biodiversität gefördert. Der Coop Fonds für Nachhaltigkeit investiert jährlich mehrere Millionen Franken in innovative Projekte, die im Zeichen der Biodiversität stehen.

Das Engagement von Coop für die Biodiversität geht längst über Bio hinaus. Coop führt eine ganze Palette an verschiedenen Marken und Labels mit ökologischem Mehrwert, welche die Artenvielfalt fördern. Durch den bewussten Entscheid für solche Produkte kann jede Konsumentin und jeder Konsument einen wirkungsvollen Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt des Lebens leisten.

Artenvielfalt erlebbar machen
Coop, Bio Suisse und FiBL werden im Verlauf des Jahres Mitmach-Aktionen und Aktivitäten zur Förderung der Biodiversität und zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Erhalt der Artenvielfalt durchführen. Die Aktionen sollen die Bedeutung der Biodiversität aufzeigen und diese erlebbar machen. Sie sollen die Konsumentinnen und Konsumenten zum Handeln anregen. Auftakt ist ein gemeinsamer Auftritt an der Messe NATUR 5/10 im Februar.

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 07.01.2010

Lesen Sie dazu das ausführliche Fachdossier "Biodiversität" (pdf-Datei)

Links:

(BioFach) - Erstmals war die Bio-Branche bei einem wichtigen internationalen Event wie der Welt-Klima-Konferenz in Kopenhagen mit einer Vielzahl von Vertretern präsent.

Allen voran waren es Vertreter der IFOAM sowie des Forschungsinstituts FiBl, die versuchten, auf die Verhandlungsteilnehmer einzuwirken und über die Vorzüge des Öko-Landbaus als Möglichkeit der CO2-Bindung einzuwirken. Regelmässig wurde auf der Internetseite von FiBL über die Aktivitäten von Kopenhagen aus informiert.

Quelle: www.fibl.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 08.01.2010

(LID) - Pro Natura hat die Langhornbiene zum Tier des Jahres 2010 gewählt.

Schweiz: Die Langhornbiene ist Tier des Jahres
Langhornbiene; Bild-Copyright Pro Natura
Die "pelzigen Pollentaxis" zählen zu den rund 580 Wildbienenarten in der Schweiz und stehen für die grosse Vielfalt der wertvollen Wildbienen, wie die Naturschutzorganisation am 5.Januar schrieb.

Mit ihrem besonderen Pelz und den langen Fühlern fällt das Tier des Jahres 2010 auf unter den Wildbienen. Besonders ist auch die spezielle Liebe der Langhornbienen zur Hummel-Ragwurz, einer Orchideen-Art: Die Langhornbienen sorgen für die Bestäubung dieser Pflanze.

Die Pflanze imitiert dabei den Geruch und die Form eines Langhornbienen-Weibchens und drückt beim vermeintlich amourösen Besuch dem Bienen-Männchen ihre Pollen auf den Kopf. Mit diesem Paket fliegt das Männchen als "Pollentaxi" weiter und bestäubt ungewollt eine nächste Hummel-Ragwurz.

Diese hochspezialisierte Abhängigkeit sei ein eindrückliches Beispiel für die fragilen Wechselwirkungen der Biodiversität, heisst es in der Medienmitteilung von Pro Natura. Dieses Verständnis will Pro Natura mit der Wahl der Langhornbiene und mit ihrer Kampagne "Biodiversität - jede Art zählt!" der Bevölkerung vermitteln. Die Wahl der Langhornbiene zum Tier des Jahres 2010 betone die Bedeutung der Millionen "unsichtbaren" Insekten für die Biodiversität.

45 Prozent aller Wildbienen stünden in der Schweiz auf der Roten Liste der gefährdeten und bedrohten Arten. Die Bestäubung von Pflanzen sei eine unbezahlbare Dienstleistung aller Wildbienen. Verschwänden diese fleissigen Summer, verarme die Vielfalt der Pflanzen und mit ihr die Nahrungsgrundlage für Mensch und Tier.

Copyright: LID, 05.01.2010

(Bio-Markt.info) - Nach einer Erhebung des Europäischen Bioobst-Forums und der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) wurden im Herbst 2009 rund 82.000 Tonnen Bio-Äpfel für den Frischmarkt geerntet. Das bedeutet einen leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.

Die Qualität der eingelagerten Äpfel ist mit einem höheren Zuckergehalt überdurchschnittlich. Die Endphase der Apfelsaison 2008/09 war durch eine Überversorgung mit Bioware aus Übersee geprägt.

Die Herbstverkäufe von Bio-Äpfeln fielen mit rund 13.000 t überdurchschnittlich hoch aus. Preisanpassungen an den Markt für konventionell erzeugte Äpfel waren nicht notwendig.
Golden Delicious stellt mit etwa 17 % die Hauptsorte, gefolgt von Gala mit 14 % und der Jonagold-Gruppe mit 13 % .

Quelle: gabot.de

Copyright: Bio-Markt.info, 30.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

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