Branchen-News

(BLW) - In der Schweiz ist es als zuständige Behörde in der Kompetenz des BLW, Anforderungen an die Codenummer der Bio-Zertifizierungsstelle zu machen.

Die Lösung der Schweiz ist mit der Europäischen Kommission abgesprochen.

Die Codenummern der Bio-Zertifizierungsstellen sind im Dokument "Schweizerische Zertifizierungs-/Kontrollstellen" (PDF) auf der BLW-Homepage aufgeführt.
Sie finden dieses Dokument unter folgendem Link: http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00085/00092/index.html?lang=de.

Die häufigsten Fragen und Antworten dazu finden Sie hier als pdf-Datei (Veröffentlichung BLW):

FAQ (deutsch)

Questions et réponses (frz.)

Domande e risposte (it.)

Kontakt:

Bundesamt für Landwirtschaft BLW
3003 Bern
Tel +41 31 322 25 11
Fax +41 31 322 26 34
info@blw.admin.ch

Bundesamt für Landwirtschaft BLW

Verschieden hohe Proteingehalte für Präferenz verantwortlich
(pte) - Ein britisches Forscherteam hat entdeckt, dass Gartenvögel - wenn sie die Auswahl haben - konventionelle Körner Bioprodukten vorziehen.

Insgesamt haben die Biologen Ailsa McKenzie und Mark Whittingham von der Newcastle University (http://www.ncl.ac.uk) drei Jahre lang untersucht, warum sich die Tiere für die konventionellen Körner entscheiden.
"Die Vögel bevorzugen die konventionellen Körner aufgrund ihres anderen Geschmacks", meint Whittingham im pressetext-Interview. "Analysen der einzelnen Bestandteile der Körner haben gezeigt, dass die konventionellen Körner zehn Prozent höhere Proteinwerte aufwiesen als die Bio-Körner. Und genau das brauchen die Tiere, um den Winter besser zu überleben."

Nur ein Aspekt der Bio-Produkte berücksichtigt
"Proteine sind essenzielle Nährstoffe, die alle Vögel und Säugetiere zum Überleben brauchen", so Whittingham. "Besonders während der Winterzeit ist das bei einigen Tieren ein grosses Problem." Die Forscher haben in verschiedenen Versuchsreihen genau festgestellt, wie die Tiere auf die verschiedenen Körner reagieren. "Von den konventionellen Körnern fressen sie rund zehn Prozent mehr", erklärt der Biologe.

"Die Studie berücksichtigt natürlich nur einen Aspekt der Diskussion um Bio-Produkte", bestätigt auch Studienautorin McKenzie. "Wir haben nicht untersucht, welche Auswirkungen die in der konventionellen Landwirtschaft verwendeten Chemikalien wie etwa Düngemittel oder Pestizide auf die Umwelt und auf die Gesundheit haben." Andere Studien haben deutlich gezeigt, dass Pestizide die Verfügbarkeit von Körnern für Vögel deutlich reduzieren können."

Gewaltiges Marktpotenzial
Für McKenzie sind die Erkenntnisse auch für die allgemeine Bevölkerung von Interesse, da immer wieder über die Vorteile von Bio-Produkten diskutiert wird. "Unsere Resultate zeigen, dass das Dogma wonach Bio-Essen gegenüber konventionell hergestelltem Essen bevorzugt wird, nicht immer wahr ist", so McKenzie.

Weltweit steigt die Nachfrage nach Bio-Produkten jährlich um 4,7 Mrd. Euro an. Der gesamte Bereich der organischen Lebensmittel umfasst derzeit zwischen zwei und drei Prozent aller in Europa und den USA hergestellten Produkte. Eines der Schlüsselargumente für den Kauf solcher Nahrungsmittel ist der Glaube der Konsumenten, dass diese besser für die Gesundheit von Tier und Mensch sind.

Copyright und Aussender: pressetext.austria, 19.05.2010
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-307


(Bio-Markt.info) - Italien möchte den Export von Bio-Produkten mit staatlicher Unterstützung weiter ausbauen, berichtet das Fruchthandel Magazin.

Zielländer sind Ägypten, der Mittlere Osten, Japan und Russland. Dazu haben das italienische Wirtschaftsministerium, das Aussenhandelsinstitut ICE und der Dachverband der Bio-Branche Federbio ein Kooperationsabkommen getroffen.

Die Bio-Erzeugung in Italien liegt mit einer Anbaufläche von rund 1 Mio ha weltweit auf Rang sechs hinter Australien, Argentinien, Brasilien, China und den USA.
In der EU rangiert Italien gleichauf mit Spanien auf Platz eins vor Deutschland und Grossbritannien. Italiens Anbauflächen für Bio-Zitrusfrüchte und -Trauben werden mit 38.000 ha angegeben.
Wie Agrar Europe berichtet, ist Italien ausserdem beim Export von Bioprodukten mit einem Wert von rund 90 Mio Euro führend.

Quelle: Fruchthandel

Copyright: Bio-Markt.info, 11.05.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

Seitens des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) gibt es - verursacht durch EU-Vorgaben - nach wenigen Monaten bereits wieder Neuerungen zur Deklaration der Zertifizierungsstelle auf Bio-Produkten.

Statt CH-BIO-SCESp XY (Code der beauftragten Zertifizierungsstelle) muss neu CH-BIO-XY (oder: CH-Bio-XY) auf den Etiketten angegeben werden.

Bereits neu gedrucktes Verpackungsmaterial, welches die Codenummer nach altem Vorschlag aufführt, darf aus Gründen der Verhältnismässigkeit bis zum Aufbrauch weiterhin verwendet werden.

Für konkrete produktspezifische Fragen richtigen Sie sich bitte an Ihre Zertifizierungsstelle Vielen Dank!

Kontakt für allgemeine Fragen:
Peter Jossi, p.jossi@bionetz.ch


Hier der Originaltext (s. auch bionetz.ch-Sondernewsletter vom 17.05.2010):

Neue Vorgaben bei der Auszeichnung von Bio-Produkten

Sehr geehrte Damen und Herren

Seitens des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) gibt es bereits wieder Neuerungen zur Deklaration der Zertifizierungsstelle auf Bio-Produkten.

Statt CH-BIO-SCESp 006 muss neu CH-BIO-006 (oder: CH-Bio-006) auf den Etiketten angegeben werden.

Bereits neu gedrucktes Verpackungsmaterial, welches die Codenummer nach altem Vorschlag aufführt, darf aus Gründen der Verhältnismässigkeit bis zum Aufbrauch weiterhin verwendet werden.

Nach Einschätzung von Dr. Daniel Andrey, Kantonschemiker der Urkantone und Vertreter des Kantonschemikerverbandes für Bio-Fragen, sind von Seiten des kantonalen Vollzugs wegen des sehr geringen Täuschungspotentials diesbezüglich kaum Beanstandungen in eigener Initiative zu erwarten.

Bitte beachten Sie unser angepasstes Dokument Design Manual Kennzeichnung von Produkten und die aktualisierten Zertifizierungsmarken, welche Sie für die Auszeichnung der Produkte verwenden können.

Die offizielle Mitteilung des BLW finden Sie auf unserer Website (Seite 6) und unter http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00085/00092/index.html?lang=de

Bei Fragen und für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung service@bio-inspecta.ch oder 062 865 63 07.

Vielen Dank und freundliche Grüsse

bio.inspecta AG



Nouvelles directives relatives à la désignation des produits

Mesdames, Messieurs,

L'Office fédéral de l'agriculture (OFAG) annonce déjà de nouveaux changements au niveau de la déclaration de l'organisme de certification sur les produits bio.

Au lieu de CH-BIO-SCESp 006, il faut dorénavant indiquer CH-BIO-006 (ou: CH-Bio-006)sur les étiquettes.

Le matériel d'emballage déjà imprimé avec l'ancienne mention de l'organisme de certification peut être utilisé jusqu'à l'épuisement des stocks.

Selon l'estimation de Monsieur Daniel Andrey, chimiste Cantonal des Cantons de Schwyz, Uri et Unterwalden et responsable des questions bio pour la fédération des chimistes Cantonaux, et dû au potentiel de tromperie très minime, il n'y a quasiment aucun risque d'une plainte de la part des autorités Cantonales.

Veuillez tenir compte de notre document adapté Manuel de design Désignation de produits et des marques de certification actualisées, que vous pouvez utiliser pour l'identification des produits.

Vous trouverez le communiqué officiel de l'OFAG sur notre site Web (page 7) ou sous http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00085/00092/index.html?lang=fr

Pour toutes questions ou informations complémentaires, nous nous tenons à votre entière disposition via service@bio-inspecta.ch ou au numéro 062 865 63 07.

Nous vous remercions et vous présentons nos cordiales salutations.

bio.inspecta AG



Nuove disposizioni riguardanti la designazione dei prodotti

Gentili Signore, egregi Signori,

l'Ufficio federale dell'agricoltura (UFAG) annuncia nuove modifiche concernenti la dichiarazione dell'ente di certificazione sui prodotti bio.

In avvenire, sulle etichette deve apparire il nuovo codice CH-BIO-006 (o: CH-Bio-006) e non più la precedente designazione CH-BIO-SCESp 006.

Il nuovo materiale di imballaggio, da poco stampato e che reca ancora il vecchio numero di codice, può essere utilizzato per motivi di proporzionalità fino a esaurimento scorte.

Secondo le stime del Dr. Daniel Andrey, dei chimici cantonali dei Cantoni fondatori e dei sostituti dell'associazione dei chimici cantonali per le questioni biologiche, l'organo esecutivo cantonale non solleverà obiezioni di propria iniziativa in proposito.

Vi invitiamo a consultare la nostra documentazione adattata Manuale di design Designazione dei prodotti e a tener conto dei marchi di certificazione aggiornati, che potrete utilizzare per la designazione dei prodotti.

Il comunicato ufficiale dell'UFAG è reperibile sul nostro sito web (pagina 7) o all'indirizzo http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00085/00092/index.html?lang=it

Per ulteriori chiarimenti restiamo a vostra completa disposizione all'indirizzo e-mail service@bio-inspecta.ch oppure al numero 062 865 63 07.

Ringraziandovi della vostra cortese attenzione, porgiamo i più cordiali saluti.

bio.inspecta AG

bio.inspecta AG
q.inspecta GmbH
Ackerstrasse
CH-5070 Frick
+41 (0) 62 865 63 00
+41 (0) 62 865 63 01
newsletter@bio-inspecta.ch

(Bio Suisse) - Geschäftsführer Stefan Flückiger verlässt Bio Suisse. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung und deren Umsetzung wird das Arbeitsverhältnis in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Bio Suisse dankt Stefan Flückiger für sein grosses Engagement und wünscht ihm alles Gute.
Die stellvertretende Geschäftsführerin Doris Schwarzenbach übernimmt die interimistische Leitung von Bio Suisse.

Bei Fragen:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse, 079 704 72 41

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 19.05.2010

(BioFach) - 2009 stieg der faire Konsum im sechsten Jahr in Folge. Dies verkündete TransFair e.V. auf seiner Jahrespressekonferenz.

In Deutschland kauften Verbraucherinnen und Verbraucher Fairtrade-zertifizierte Produkte im Wert von 267 Mio. EUR, dies entspricht einer Steigerung um 26 % gegenüber dem Vorjahr.

Kaffee ist nach wie vor das wichtigste Fairtrade-Produkt, gefolgt von Blumen, Fruchtsaft und Textilien aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle.
Geschäftsführer Dieter Overath sagte: "Gründe für das Absatzplus sind neben der gestiegenen Verbrauchernachfrage auch die grössere faire Produktvielfalt, mehr Lizenzpartner, ein stärkeres Engagement des Handels sowie die gestiegene Anzahl der Einkaufsorte."

Ein neues Angebot gibt es auf der Internetseite von Transfair. Schon auf der Startseite können die Nutzer den Fairtrade-Code eingeben und online die Reise einzelner Produkte ab dem Ursprungsort rückverfolgen.

Quelle: www.transfair.org

Copyright: BioFach, Newsletter vom 14.05.2010

Vom 10. - 11. Juni 2010 findet in Amsterdam der neue "Gipfel für nachhaltig produzierte Nahrungsmittel" statt. Im Mittelpunkt steht das Diskutieren und der Austausch über die neue Kennzeichnung nachhaltig produzierter Lebensmittelprodukte. Auch Fair Trade als Lebensmittelsektor mit der grössten Zuwachsrate ist ein Schlüsselthema. Der Gipfel findet in englischer Sprache statt.

Hier die Original-Meldung:

New Foods Summit to Feature Leading Sustainability Issues


Join some of the leading organisations involved in eco-labels at this new sustainable foods summit, taking place in Amsterdam on 10-11 June. Organised by Organic Monitor, the aim of the Sustainable Foods Summit is to discuss and debate the major issues the food industry faces concerning sustainability, organic, fair trade and other eco-labels.

The second edition of this executive summit focuses on sustainable supply chains, with key topics covering ethical partnerships, traceability, roundtables, distribution and marketing. Case studies are given of companies who have successfully and legitimately met the sustainability challenges. Since fair trade is intricately linked to ethical sourcing, Fair Trade is a key summit theme. Fair trade product sales are expanding by almost USD 1 billion a year, making it the fastest growing sector of the food industry. The summit assesses the market growth potential, examines key industry issues and shares marketing best-practices.

More information is available from www.sustainablefoodssummit.com

Email: info@sustainablefoodssummit.com

(BioFach) - Wissenschaftler, Bio-Verbände und Naturkost-Unternehmen aus sechs europäischen Ländern trafen sich am 19.- 20.4.2010 in Berlin, um erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Ecropolis zusammenzutragen. Seit 2009 suchen sie nach Antworten auf die Frage, wie Europäern Bio-Lebensmittel schmecken und warum sie ihnen unterschiedlich schmecken.

Inzwischen haben in den beteiligten Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Polen und Schweiz Verbraucher Produkte probiert. Forscher haben Geruch, Geschmack und Aussehen von Bio-Lebensmitteln in sensorische Profile übersetzt. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Ecropolis soll so eine "Geschmackslandkarte" entstehen.

Was Verbraucher von einem Bio-Produkt erwarten, mündet anschliessend in Empfehlungen für die Produktentwicklung und das Marketing von Naturkost-Herstellern. Die Untersuchungs-Ergebnisse werden in einer interaktiven Online-Datenbank mit dem Namen OSIS (Organic Sensory Information System) zusammengeführt und der Öffentlichkeit im Internet präsentiert.

Quelle: www.ecropolis.eu

Copyright: BioFach, Newsletter vom 30.04.2010

(Bio-Markt.info) - Eine Managementmethode, die Orientierung bei der strategischen Geschäftsplanung bietet, ist das so genannte Roadmapping. Die Firma Bodan Großhandel für Naturkost aus Überlingen hat als eines von vier baden-württembergischen Unternehmen bereits erfolgreich damit gearbeitet. Ihre Erfahrungen sind Bestandteil einer neuen Broschüre der MFG Baden-Württemberg.

Wie bei den anderen Unternehmen auch hat das Roadmapping bei Bodan bewirkt, dass der unternehmerische Blick in die Zukunft systematisiert und fokussiert werden konnte. Eine Besonderheit bei Bodan war, dass sich eine neue Kommunikations- und Diskussionskultur im Unternehmen durch die Arbeit an der Roadmap etabliert hat.

Abteilungsübergreifend haben die verschiedensten Kompetenzträger im Unternehmen eng zusammengearbeitet und ihre Ideen über die Zukunft des Naturkost-Grosshändlers ausgetauscht. Herausgekommen ist eine ganze Reihe von Teil-Roadmaps, die das Unternehmen nun auch zur Image fördernden Positionierung im Wettbewerb und bei Schlüsselkunden einsetzen will.

Alle Erfahrungsberichte der vier Unternehmen, angereichert durch Interviews mit den Firmenvertretern und Coaches, hat die MFG Baden-Württemberg jetzt in einer Broschüre zusammengefasst.

"Zukunftsfähig mit IT - Wie kleine und mittlere Unternehmen mit Roadmaps ihre Innovationskraft stärken können" heisst die Publikation - sie kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.
Strategiebeauftragte in KMU erhalten darin Hinweise, wie sie trotz geringer Ressourcen und Kapazitäten Vorausschau-Prozesse gewinnbringend in ihrem Unternehmen verankern können.

Quelle: Bodan-Pressemeldung

Copyright: Bio-Markt.info, 16.04.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.
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