Branchen-News

(Bio-Markt.info) - Bio-Lebensmittel sind in Japan noch immer teure Nischenprodukte. Mehr als die Hälfte aller Japaner wusste bei einer Verbraucherumfrage mit dem Begriff "ökologisch" nichts anzufangen, berichtet die taz.

Nur 3 % der Befragten konnten erklären, was "Bio" bedeutet. Entsprechend gering ist die heimische Produktion von Biolebensmitteln. Landesweit werden lediglich 0,6 % der Gesamtanbauflächen nach ökologischen Prinzipien bewirtschaftet.
Meist sind es kleine Betriebe, deren Waren es nie in die Konsumketten der grossen Supermärkte schaffen, sondern lokal auf Märkten verkauft werden. Naturkosmetik dagegen verkauft sich deutlich besser.

Quelle: taz

Copyright: Bio-Markt.info,16.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(Bio Plus) - Auch wenn der Klimagipfel von Kopenhagen keine zählbaren Resultate brachte, wir und viele Konsumentinnen und Konsumenten glauben fest an die Notwendigkeit einer grünen Gesellschaft.

Zum 02. Januar 2010 lanciert die Bio Plus AG aus Seon deshalb eine neue Konsumentenzeitschrift. Diese heisst "oliv" und ist in Bioläden, Reformhäuser, Drogerien, dem qualitätsorientierten Fachhandel sowie ausgewählten Hotels und Restaurants der Schweiz erhältlich.
Hier finden die Leserin und der Leser interessante Beiträge, die helfen, unsere Menüs und unseren Alltag mit Freude etwas grüner zu gestalten.

Copyright: Toralf Richter, Projektleitung Marketing Bio Plus AG, Pressemitteilung vom 21.12.2009

Hier lesen Sie die gesamte Pressemitteilung (pdf.Datei, 599 KB)

(Bio-Markt.info) - "Bei der Auswahl ihrer Urlaubsunterkunft achten immer mehr Urlauber auch auf die Umwelt. Diesen Menschen bieten wir einen Treffpunkt für Angebot und Nachfrage im Internet“, erklärt die 16-jährige Annelen Rathjen, Pressesprecherin von eco-ferien.de, das Geschäftskonzept ihres innovativen Unternehmens. Es handelt sich um eine Schülerfirma.

Mit ihr gewannen engagierte Jugendliche der Beekeschule jetzt den ersten Preis beim "Nasch-Contest" des Schul- und Umweltbildungszentrums Lüneburg. Die Arbeit der jungen Scheesseler wurde von der Jury als "Top-Idee des Jahres" geadelt. Was steckt dahinter?

Bei eco-ferien.de sind Schüler als Web-Designer, Kundenberaterin, Sekretärin, Buchhalter, Personalmanager, Marktingleiter und auch Geschäftsführer aktiv. Im Zentrum der Unternehmensphilosophie von eco-ferien.de stehen Ökologie und Nachhaltigkeit.

Bei eco-ferien.de können Anbieter umweltfreundlicher Urlaubsunterkünfte gegen eine geringe Gebühr ihre Angebote einstellen und so neue Kunden erreichen. Das aktuelle Angebot reicht von Naturcampingplätzen über Bio-Bauernhöfe bis zu Bio-Weingütern, Öko-Pensionen und Bio-Hotels in Deutschland, Östereich und der Schweiz.

Hier der Link: http://www.eco-ferien.de/

Quelle: Rotenburger Rundschau (Original-Artikel ungekürzt)

Copyright: Bio-Markt.info,13.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

(Bio-Markt.info) - Ende Oktober 2009 wurde ein für den Einzelhandel mit Bioprodukten wichtiges Projekt im Programm Leonardo-da-Vinci der Europäischen Union abgeschlossen. Im Rahmen von Eco Qualify 2 wurde ein Qualitätsicherungs-System für die Weiterbildung des Biohandels in Erwachsenenbildungseinrichtungen und deren Trainer entwickelt und verbreitet.

Kernkompetenz Fachberatung im Bio-Handel
Als richtungsweisendes Ergebnis liegt der Öffentlichkeit nun ein europäisches Qualitätssicherungs-System inkl. Handbuch vor, das dazu beitragen wird, die Systematik und das Niveau der beruflichen Weiterbildung für den Biolebensmittel-Einzelhandel zu vereinheitlichen und zu verbessern.

Eco Qualify 2 baut auf die bereits 2005 im Vorgängerprojekt Eco Qualify 1 entwickelten inhaltlichen Qualifizierungsstandards auf. Diese Standards dienen mittlerweile europaweit als Richtschnur in der Qualifizierung von Beschäftigten und Führungskräften im Einzelhandel mit Bioprodukten und sind bereits in viele Bildungskonzepte und Lehrpläne eingeflossen.

Die Projektpartner von Eco Qualify 2 kamen aus Deutschland, Holland, Italien, Österreich und Tschechien.

Zwei Jahre lang haben sich die Experten/innen der involvierten NGOs in zahlreichen Arbeitstreffen dem umfangreichen Thema angenommen und ein gut verständliches und leicht in die Praxis umsetzbares Qualitätssicherungs-System entwickelt. Dieses wurde im Projektverlauf bereits in der Praxis der beteiligten Bildungsträger getestet und an die Realität des Bildungsalltages angepasst.

Eine erste wichtige Bestätigung der zukünftigen Bedeutung des Qualitätssicherungs-Systems Eco-Qualify ist das Interesse mehrerer Bildungsträger an einer Zertifizierung.
So hat sich das renommierte, seit Jahrzehnten in Deutschland und Österreich tätige, Forum Berufsbildung in Berlin entschlossen, seine Lehrgänge zum Naturkostfachhändler nach Eco Qualify zertifizieren zu lassen. Die beiden Partner-Institute Ökomarkt Hamburg und SPES-Akademie in Oberösterreich haben sich ebenfalls zur Zertifizierung entschlossen, andere ihr Interesse bekundet.

Die Zertifizierung liegt in der Verantwortung von ORA, dem in Wien ansässigen Internationalen Verband des Biofachhandel, auch Fachgruppe innerhalb von IFOAM. ORA ist mit der Verbreitung und Verwaltung des gesamten System Eco Qualify betraut.

Kontakt: Ralph Liebing

Quelle: ORA-Pressemitteilung

Copyright: Bio-Markt.info, 11.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.
Bild-Copyright: ORA

(Bio-Markt.info) - Derzeit drängen Öko-Banken auf den deutschen Markt. Die Kunden können selbst bestimmen, welches Projekt mit ihrem Geld unterstützt wird. Experten sehen das Potenzial für sozial-ökologische Kreditinstitute bei mehr als zehn Millionen Menschen.

Teilweise bereits seit den 70er-Jahren beanspruchen deutsche Kreditinstitute wie beispielsweise GLS Bank, Umweltbank oder Ethikbank für sich, besonders transparent und nachhaltig mit dem Geld der Kunden umzugehen.

Seit Dezember 2009 bietet die niederländische Triodos Bank Tagesgeld, Sparpläne und Kredite an. Sie ist ausser auf dem Heimatmarkt bereits in Belgien, Grossbritannien und Spanien aktiv und gilt mit 200.000 Kunden als Europas führende Nachhaltigkeitsbank. Seit Anfang November sucht ein Belgier mit einer Direktbank namens Noa Bank deutsche Kunden. Sie alle wollen einfache, transparente Geldanlagen bieten, die in ökologisch und gesellschaftlich sinnvolle Projekte investieren.

Quelle: welt.de

Copyright: Bio-Markt.info, 08.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

Hinweis der bionetz.ch-Redaktion für die Schweiz:

Die Alternative Bank Schweiz AG (ABS) bietet ihren Service bereits seit 15 Jahren an. 
Hier der empfehlenswerte Link: https://www.abs.ch/

(BioFach) - Eine Studie von französischen Wissenschaftlern der Universitäten Caen und Rouen zeigt deutliche Hinweise auf Gesundheitsrisiken bei drei gentechnisch veränderten Mais-Varianten (MON810, MON863, NK603) der US-Firma Monsanto.

Insbesondere die Blutwerte für Leber und Nieren - die Organe, die für das Ausscheiden giftiger Stoffe besonders wichtig sind - weisen signifikante Veränderungen auf.

Untersucht wurden Daten aus Fütterungsversuchen an Ratten, die Monsanto in Auftrag gegeben hatte. Greenpeace hatte dafür gesorgt, dass ein Teil dieser Daten per Gerichtsbeschluss öffentlich gemacht wurde. Von der Bundesregierung fordert Greenpeace, ein Importverbot und einen Anbaustopp der betroffenen gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU durchzusetzen. Zudem solle Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am nationalen Anbauverbot für Gen-Mais festhalten.

Quelle: www.greenpeace.de

Copyright: BioFach, Newsletter vom 18.12.2009

(BioFach) - Ein neuer internationaler Standard wurde für Exportunternehmen entwickelt, die in die EU Bio-Waren einführen möchten.

Herausgeber ist die italienische Kontrollstelle ICEA zusammen mit anderen akkreditierten Kontrollstellen. In Übereinstimmung mit der EU-Verordnung 1235/08 vom 8.12.2008 muss jede Kontrollstelle, die ausserhalb der EU zertifiziert, eine Akkreditierung bei der EU vorweisen. Eine der ersten war die italienische ICEA, berichtet das Internetmagazin Green Planet.net.

Die neuen Richtlinien "Equivalent European Union Organic Production & Processing Standard for Third Countries" entsprechen genau den Anforderungen der EU hinsichtlich der biologischen Landwirtschaft und sind im Internet verfügbar.

Quelle: http://en.greenplanet.net

Copyright: BioFach, Newsletter vom 18.12.2009

(NATUR) - Im Rahmen der ersten NATUR Gala, die am 12. Februar 2010 in Basel stattfindet, wird der "Prix NATURE - Der Schweizer Nachhaltigkeitspreis" verliehen. Im ersten Jahr werden unter der Kategorie "Generation Zukunft" junge Personen ausgezeichnet, die sich durch Mut zur Nachhaltigkeit einerseits und innovative Ideen andererseits hervorheben.

Die Trägerschaft und Sponsoren hinter dem Prix NATURE sind sehr breit gestreut und bilden gleichzeitig die Basis für die seit 5 Jahren etablierte NATUR Plattform mit Messe, Kongress, Festival und neu Gala. KandidatInnen können sich selber bewerben oder auch von einer anderen Person nominiert werden.

Vielleicht gibt es unter den Mitgliedern Ihres Verbandes oder Vereines junge interessierte Leute (z.B. Lehrlinge, Studenten) oder Unternehmen (evtl. Start-Ups), die an einem innovativen und nachhaltigen Projekt beteiligt sind?

Die Bewerbungsphase für den Prix NATURE endet am 5. Januar 2010 (Wenn der Kandidat aufgrund einer späten Fremdnomination nicht mehr in der Lage sein sollte, die Unterlagen rechtzeitig einzusenden, behalten wir uns eine individuelle Fristverlängerung offen).

Nähere Informationen zu Preisen, Anmeldebedingungen, Bewertungskriterien, Preisreglement usw. finden Sie auf der Webseite www.prixnature.ch.

Tickets und Informationen zur NATUR Gala, an der die Preisverleihung stattfindet, erhalten Sie auf www.natur.ch/gala. Junge Erwachsene bis 25 erhalten das Gala-Ticket zum halben Preis (CHF 35 anstatt 70).

Falls Sie Fragen haben oder Unklarheiten bestehen, können Sie mich via
+41 (0)61 205 10 45 oder prixnature@natur.ch erreichen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und freundliche Grüsse

Christian Hutter

Geschäftsstelle NATUR

Hier lesen Sie den entsprechenden NATUR-Flyer (pdf-Datei, 539 KB)

Kontakt:
Christian Hutter
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Elisabethenstrasse 22
Fon: +41 (0)61 205 10 45
Fax: +41 (0)61 271 10 10

Regionale Vermarktungsinitiativen mit Einbezug der ganzen Wertschöpfungskette werden derzeit überall gefordert - gerade auch für die Biobranche. Ein aktuelles Vorzeigebeispiel ist derzeit im Kantoan Graubünden im Aufbau. In Zusammenarbeit mit 12 Bündner Bäckern und der langjährigen Bergackerbau-Initiative Gran Alpin entwickelte die Vermarktungsplattform alpinavera das regionale Brot "Capricorn" (romanisch: Steinbock).

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Die originelle Form des Steinbockhorns steht dabei auch für die hundertprozentigen Regionalität der Zutaten. Das biozertifizierte (Knospe) Getreide stammt grösstensteils aus Gran Alpin-Quellen und wird auch in der Region vermahlen und aufbereitet.

Dem Capricorn-Brot ist zu wünschen, dass es zu einem der bekannten kulinarischen Bündner-Klassiker wird und zu ähnlichen regionalen Neuheiten in anderen Landesgegenden anregt.

Peter Jossi, p.jossi@bionetz.ch

Hier lesen Sie den Original-Beitrag:

Regionales Brot "Capricorn" findet grossen Anklang

alpinavera erreicht breite Markteinführung in Graubünden

In Zusammenarbeit mit Bäckern aus Graubünden und Gran Alpin entwickelte alpinavera im Frühjahr 2008 das regionale Brot "Capricorn" (romanisch: Steinbock). So ist es neben der hundertprozentigen Regionalität der Zutaten auch die originelle Form des Steinbockhorns, die das "Capricorn"-Brot so besonders machen. Das Brot findet bei den Konsumenten grossen Anklang und so erstaunt es nicht, dass bereits 12 Bäcker das Brot backen und verkaufen.
Durch Anstoss des Bäckermeisterverbands hat alpinavera zusammen mit den Bäckern Arthur Bühler und Christian Köfler sowie Gran Alpin, das regionale Brot "Capricorn" entwickelt. Die Form des Steinbockhorns lehnt an den Steinbock, dem Wahrzeichen Graubündens und der Schweizer Alpen an. Die landwirtschaftlichen Zutaten des "Capricorn"-Brots stammen zu 100% aus Graubünden, wobei das Berggetreide von Gran Alpin den weitaus grössten Anteil ausmacht.

Hier lesen Sie die vollständige Medienmitteilung (pdf-Datei, 89 KB)

Weitere Informationen und Kontakt:

alpinavera
Gäuggelistrasse 16
7000 Chur
Tel 081 254 18 50
Fax 081 254 18 51
info@alpinavera.ch
www.alpinavera.ch

(Bio-Markt.info) - Indien ist der zweitgrößte Baumwollproduzent. Der Anbau beansprucht ein Fünftel der Agrarfläche, aber mehr als die Hälfte der im Land eingesetzten Pflanzenschutzmittel landet auf den Baumwollfeldern.

Ende der sechziger Jahre wurden Hybridsamen eingeführt, die auf Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel angewiesen sind. Der hohe Verbrauch von Chemikalien hat das Wasser vergiftet, der Grundwassespiegel ist gesunken und die Böden sind verarmt.
Doch nicht nur die Umwelt leidet, es führt auch zu sozialen Missständen. Im Bezirk Adilabad begingen in den letzten zwei Monaten 45 Bauern Selbstmord. Experten zufolge brachten sich zwischen 2002 und 2006 mehr als 17.000 Bauern um.

2004 hat die niederländische Organisation Solidaridad das Projekt Chetna ins Leben gerufen. Die Chetna Initiative unterstützt indische Bauern bei dem Anbau von Biobaumwolle. Es wird ihnen gezeigt, wie man natürliches Düngemittel herstellt und, dass etwa der Urin von Kühen als Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden kann.

Die Umstellung auf biologischen Anbau betrifft neben der Baumwolle auch andere Bereiche. Kohinur, im Bezirk Adilabad beispielsweise, ist eines von sechs Dörfern, die an einem Wasseraufffang Programm teilnehmen.
In Indien steigen immer mehr Bauern auf biologische Landwirtschaft um. Seit 2004 schlossen sich mehr als 5500 Bauern der Chetna Organic Organisation an. Die Organisation stellt die Verbindung zu den Märkten her, handelt gute Preise aus und vermittelt Kontakte mit Händlern. Die komplette Produktionskette vom Anbau der Baumwolle bis zum fertigen Kleidungsstück wird zertifiziert.

Quelle: euronews

Copyright: Bio-Markt.info, 02.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

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