Branchen-News

(Bio-Markt.info) - Das neue Internetportal biotee.de wendet sich an Teeliebhaber, Naturkost-Fachgeschäfte, die Reformhausszene, den Teefachhändler und den Einzelhandel ganz allgemein. Hier finden Teefreunde alles rund ums Thema Tee und sogar ihren Lieblingstee in einem der verlinkten Tee-Shops.

Aus ganz Deutschland werden Bezugsquellen für Tee genannt. Indem man seine Postleitzahl eingibt, wird einem das am nächsten gelegene Geschäft, welches Biotee führt, angezeigt.

Hinter biotee.de steht das Teehandelshaus Oasis aus Baden-Württemberg. Seit bald 25 Jahren setzt die Oasis Teehandel GmbH auf biologischen Anbau verbunden mit fairen Handelsbeziehungen zu seinen Lieferanten und Geschäftspartnern. Speziell für seine Handelspartner hat Oasis jetzt folgendes kostenloses Angebot: Die Handelspartner können ihre Seiten selbst mit den auf ihre Kunden abgestimmten Produkten füllen. Sie können die Angaben zu Adresse, Öffnungszeiten Telefon- und Fax-Nummer, E-Mail und Adresse einstellen und eigene Bilder hochladen.

Für Anfang 2010 wird ein Bio-Forum eröffnet, was die Bioszene miteinander vernetzen soll. Nach Art eines Forums können sich ab Januar alle an Bio-Lebensmitteln Interessierten dort treffen und Erfahrungen und Gedanken austauschen und die verschiedensten Themen miteinander diskutieren.

Copyright: Bio-Markt.info, 01.12.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

Links:

www.biotee.de

(Bio-Markt.info) - Von hundert in der Schweiz verkauften Schokoladetafeln stammt nur rund eine halbe Tafel aus fairem Handel. Obwohl bereits 15 Jahre im Markt, konnte sich Fairtrade-Schokolade in der Schweiz bisher nicht durchsetzen.

Das Ausland gibt nun den Trend vor. 1994 brachten claro fair trade, Coop und Migros sowie der Schweizer Schokoladefabrikant Maestrani die ersten Fairtrade-Schokoladen mit dem Max Havelaar-Label auf den Markt. Seither wurden in der Schweiz rund 3000 Tonnen Fairtrade-zertifizierte Schokolade verkauft. Der Marktanteil verharrt mit weniger als 1 % auf tiefem Niveau.

Heute gibt es im Schweizer Fachhandel über 80 Fairtrade-Schokoladenvariatioen. Neben dem Fachhandel sind auch Coop und Migros dabei, ihr Sortiment sukzessive zu erweitern. Mengenmässig ist aber Fairtrade-Schokolade in der Nische verharrt.

Derzeit gibt es 48 Fairtrade-zertifizierte Kakao-Kooperativen in Afrika, Asien, der Karibik und Lateinamerika. Mit dem Einkauf von 10.000 Tonnen Fairtrade-Kakao pro Jahr könnte ein Schweizer Schokoladehersteller die Lebenssituation von 50.000 Menschen im Weltsüden erheblich verbessern. Mit einer "Schokolade-Offensive" will die Max Havelaar-Stiftung weiter für einen Ausbau der Fairtrade-Schokolade in der Schweiz kämpfen. Auf internationaler Ebene haben erste Konzerne ein Zeichen gesetzt: Der beliebteste englische Schokoriegel "Cadbury Dairy Milk" trägt seit kurzem das Fairtrade-Label. Welche grosse Schweizer Schokoladenmarke macht den ersten Schritt?

Quelle: Max Havelaar-Mediencommuniqué (ungekürzte Fassung)

Copyright: Bio-Markt.info, 25.11.2009

Biodiversität - unsere Zukunft

Das UNO-Jahr der Biodiversität beginnt in der Schweiz mit einem hochkarätigen Fachkongress.

Eröffnungsrednerin ist die oberste Hüterin der globalen Artenvielfalt, Julia Marton-Lefèvre, Generaldirektorin der International Union for Conservation of Nature (IUCN). Beate Jessel, Präsidentin des deutschen Bundesamtes für Naturschutz (BfN) wird aufzeigen, wie unsere nördlichen Nachbarn ihre Biodiversitäts-Strategie umsetzen.
Einen weiteren Höhepunkt bildet der Auftritt von Hans Rudolf Herren, Welternährungspreisträger und Präsident Stiftung Biovision.

Der Kongress vom Freitag, 12. Februar 2010 im Musical Theater Basel fällt in die heisse Phase der Biodiversitäts-Diskussion in der Schweiz, steht doch die Parlamentsdebatte zum Thema unmittelbar bevor. Deshalb werden auch die VorsteherInnen der zuständigen Bundesämter für Umwelt, Raumplanung, Landwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit persönlich zu Fragen von Fachleuten, des Publikums und von Tagungsmoderator Andreas Moser, Redaktionsleiter NetzNatur, Stellung nehmen.

34 deutsch- und französischsprachige Workshops runden das hochkarätige Programm ab.

Nach dem abendlichen Apéro der Kantone sind die Teilnehmenden herzlich zur 1. NATUR Gala eingeladen. Der festliche und zugleich lockere Networking-Anlass für Nachhaltigkeit gipfelt in der Verleihung des Schweizer Nachhaltigkeitspreises „Prix NATURE“. Exklusiv für die Gäste der NATUR Gala kommt die 3. Green Fashion Switzerland Modeschau auf die Bühne, mit Internationalen und Schweizer Kreationen, ausschliesslich aus Bio- und Fairtradestoffen.

Die Online-Anmeldung zu NATUR Kongress und Gala finden Sie unter: www.natur.ch/kongress

Copyright: Lisa Freuler, NATUR Geschäftsstelle/ vom 08.12.2009

Kontakt:

Lisa Freuler
NATUR Geschäftsstelle
Elisabethenstrasse 22
CH-4051 Basel

Fon +41 / +61 205 10 30
Fax +41 / +61 271 10 10
(Oekolandbau.de) - Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit, oft stressig, aber auch eine besonders ereignisreiche Zeit. Denn zur Vorbereitung auf das Fest gehört das Plätzchenbacken oder die Herstellung von sonstigen Leckereien, nicht zu vergessen der Festtagsbraten. Und besonders Kinder haben viel Freude am Kneten, Ausstechen und Bestreichen, besonders wenn man anschliessend auch naschen kann.

Gleichzeitig ist die Vorweihnachtszeit eine der umsatzstärksten Zeiten für den Handel. Und gerade dem Biofachhandel bietet sich hier eine gute Möglichkeit, Kompetenz und Service zu zeigen und die Kundenbindung zu stärken.

Neben der weihnachtlichen Dekoration des Geschäftes können Händler ihrer Kundschaft beispielsweise mit einer Zweitplatzierung alle wichtigen Zutaten für die eigene Weihnachtsbäckerei auf einen Blick präsentieren. Dazu gehören neben den üblichen Backzutaten, wie Mehl und Zucker, auch die notwendigen Gewürze. Denn erst die richtigen Gewürze sind das Besondere am Weihnachtsgebäck.
Erklären Sie Ihren Kunden den geschmacklichen Unterschied zwischen echter Vanille und Vanillearoma, informieren Sie sie über Anis, Zimt und aromatische Lebkuchengewürzmischungen in Bioqualität. Weisen Sie auch darauf hin, dass manches Gebäck wesentlich besser schmeckt, wenn man Honig satt Zucker zum Süssen verwendet.

Doch das Angebot für Ihre Kundinnen und Kunden sollte nicht mit den Backzutaten enden. In der Vorweihnachtszeit gehört der Bratapfel genauso dazu wie ein leckerer Glühwein für die Erwachsenen oder ein alkoholfreier Glühpunsch für die Kinder.

Gerade die Vorweihnachtszeit bietet dem Einzelhändler eine gute Möglichkeit, sich als kompetenter Dienstleister zu profilieren. Und mit stimmungsvollem Ambiente und hilfreichem Service, wie ein Backabend mit Tipps zum richtigen Backen - in Zusammenarbeit mit Ihrem Bäcker vor Ort - oder das Vermitteln von Adressen für den Einkauf von Biogänsen und -puten beim Ökolandwirt aus der Region, können Sie sich bei Ihren Kunden für die Treue bedanken und auf diese Weise allen schöne Weihnachten und alles Gute fürs Neue Jahr wünschen.

Hier lesen Sie den vollständigen Beitrag mit weiterführenden Links (Oekolandbau.de-Homepage)

Copyright: Oekolandbau.de, 02.12.2009 /Beitrag stark gekürzt, A.d.R.

Sonderpräsentation «Genuss ohne Kompromisse»

Vom 21. bis 25. November 2009 war Basel das Zentrum der professionellen Gastgeber. Die Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum ist mit ihren rund 80000 Besuchern die grösste Branchenplattform der Schweiz. alpinavera war mit fünf Partnern an der Igeho vertreten.

Themenschwerpunkte der Igeho 09 waren Bio-, Fairtrade und Regionalprodukte für die Gastronomie, Energieeffizienz sowie Hotellerie im Gesundheitswesen.

alpinavera, Max Havelaar, Bio Suisse, Demeter, Goût Mieux und das Steinbock-Label bildeten die Sonderpräsentation «Genuss ohne Kompromisse» und luden Besucher dazu ein, auf einem Markt Bio-, Terroir- und Fairtrade- Produkte zu degustieren und einzukaufen.

Die alpinavera Partner Bio-Hof Giacometti aus Stampa/GR, Lataria Engiadinaisa SA aus Bever/GR, Cadeux aus Seelisberg/UR, Weinhaus Cottinelli aus Malans/GR, Naturfleischtrocknerei Brügger aus Parpan/GR und der Gastpartner Alphüsli aus Schweizersholz/SG waren mit von der Partie.

Ziel von alpinavera ist es, den Fachleuten die hochwertigen, regionalen Produkte näher zu bringen, damit diese in der Gastronomie vermehrt verwendet werden. So kann die Wertschöpfung im Berggebiet gesteigert werden.

Porträt alpinavera
Der Verein alpinavera ist eine überregionale Kommunikations- und Vermarktungsplattform für alpine Produkte aus Graubünden, Glarus und Uri. Ziel von alpinavera ist es, durch die regionale Verarbeitung und die Verwendung der Produkte aus dem Alp- und Berggebiet die Wertschöpfung vor Ort zu steigern. alpinavera bietet allen Verarbeitern und Direktvermarktern ein gemeinsames Marketing an.

Die alpinavera Geschäftsstelle in Chur ist Anlaufstelle für Partner, Kunden und Konsumenten.

Weitere Informationen unter www.alpinavera.ch.

Copyright: alpinavera, Pressemitteilung vom 25.11.2009/ Text angepasst, A.d.R.

Start der Anmeldefrist für KandidatInnen des Prix NATURE

(NATUR) - Am Freitag den 27.11.2009 begann die sechswöchige Anmeldefrist für KandidatInnen des "Prix NATURE - Der Schweizer Nachhaltigkeitspreis". Dieser wird im Rahmen der NATUR Gala, am Abend des 12. Februar 2010, im Musical Theater Basel verliehen. Die NATUR Gala geht im Anschluss an den 5. nationalen NATUR Kongress über die Bühne.

Mit dem Prix NATURE ausgezeichnet werden Personen und Institutionen, die aktiv zum Natur- und Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit in der Schweiz beitragen. In der ersten Ausgabe ehren die Trägerorganisationen der NATUR, eine Jury und das Saalpublikum der NATUR Gala eine junge Person in der Kategorie "Generation Zukunft". Diese Person soll mit einem innovativen Projekt Mut zur Nachhaltigkeit gezeigt haben. Weitere Kategorien folgen ab 2011.

Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält die Anerkennung des NATUR Gala-Publikums aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien, Verwaltung, Umwelt- und Naturschutzorganisationen . Eine persönliche Beratung bei einer der 39 beteiligten Institutionen und Sponsoren erlaubt der Preisträgerin oder dem Preisträger wertvolle Einblicke und Networking mit einer Organisation nach Wahl. Als weiteren Hauptpreis stellt Toyota den emissionsarmen Toyota Prius Hybrid für ein Jahr kostenlos zur Verfügung. Die Bewerbung kann entweder selbst eingereicht werden oder über eine Fremdnomination erfolgen.

Das Bewerbungsformular des Prix NATURE ist auf www.prixnature.ch zu finden.

Anmeldefrist: 25. November.2009 bis 5. Januar 2010.

Tickets für die NATUR Gala, mit weiteren Programmpunkten wie der 3. Green Fashion Switzerland und der Präsentation des Siegerfilms von "Schweizer Jungend filmt... wilde Tiere!", sind jetzt auf www.natur.ch/gala erhältlich.

Copyright: Daniel Wiener, Geschäftsleiter NATUR, Medienmitteilung vom 27.11.2009


(bio inspecta AG) - Die drei grossen Schweizer Unternehmen im Bereich Qualitätssicherung von Lebensmitteln spannen künftig eng zusammen. Die bio.inspecta AG in Frick (AG), die SQS in Zollikofen (BE) und die OIC in Lausanne (VD) haben eine exklusive Zusammenarbeit vereinbart.

Der Emmentaler und die Viande séchée du Valais brauchen eine gesicherte Herkunft, also eine AOC-Auszeichnung, wenn sie am Markt bestehen wollen. Die eine hätte vielleicht noch gern ein Regiolabel, dem anderen stünde ein Bergsiegel gut an. Und womöglich sind beide Bio? Sollen die Produkte über einen Grossverteiler abgesetzt werden, tun die Käserei- und Metzgereibetriebe überdies gut daran, sich nach ISO- und GFSI-Standards zertifizieren zu lassen.

Ab sofort können Lebensmittelproduzenten, -verarbeiterinnen und der Handel für alle Kontroll- und Zertifizierungsaufgaben auf eine starke Kompetenzgemeinschaft zählen: Die drei grossen Anbieter in diesem Bereich haben am 25. November vereinbart, in enger Zusammenarbeit nachhaltige Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten.

Die drei Firmen ergänzen sich gut, zu den Kernkompetenzen der OIC gehört die Herkunftszertifizierung, bio.inspecta ist im Bereich biologische und andere Labels stark, während sich die SQS mit der Zertifizierung von Qualitätsmanagement- und von Lebensmittelsicherheitsstandards etabliert hat.

Über 90 Labels und Standards aus einer Hand: SQS und bio.inspecta arbeiten schon seit zwei Jahren eng zusammen und kontrollieren bereits mehr als 5000 Biobauern sowie 1500 Verarbeitungs- und Handelsunternehmen der Lebensmittelbranche. Die neu hinzukommende OIC betreut heute mehr als 5000 Bauern sowie 1000 Lebensmittelfirmen. Aus der engen Zusammenarbeit der Unternehmen erhalten die Kundinnen und Kunden für Kontrolle und Zertifizierung über 90 Labels und Standards aus einer Hand.

Bäuerliche Betriebe sowie Verarbeitungs- und Handelsfirmen können sich an die gewohnte Anlaufstelle wenden, jeder der drei Partner bio.inspecta, SQS und OIC koordiniert die gewünschten Dienstleistungen für ihre Kundinnen und Kunden.

Massgeschneiderte Dienstleistungen: Damit hat die Lebensmittelbranche einen Ansprechpartner, der in allen Bereichen über höchste Kompetenz und erfahrene Fachauditoren verfügt. Jeder Auftrag wird so geplant und organisiert, dass die Kontrollen und Audits koordiniert und für die Kundschaft mit möglichst geringem zeitlichem und administrativem Aufwand ablaufen.

Durch die breite Marktabdeckung kann das Dreiergespann die Zertifizierung in der gesamten Lebensmittelkette umfassend abdecken. Mit vereinter Kompetenz unterstützen die Organisationen die Produzentinnen und Produzenten, um vom Samenkorn bis an den Tellerrand alle Normen und Anforderungen zu erfüllen und den Konsumenten hochwertige Lebensmittel anzubieten.

Copyright: Ueli Steiner, Geschäftsführer bio inspecta AG, Medienmitteilung vom 25.11.2009

Hier lesen Sie die Medienmitteilung als pdf-Datei (124 KB)

Kontakt:

Ueli Steiner
bio.inspecta AG
Geschäftsführer
Ackerstrasse
CH - 5070 Frick

Direct +41 62 865 63 21
Mobile +41 79 287 86 24
ueli.steiner@bio-inspecta.ch
www.bio-inspecta.ch

(Press n Relations GmbH) - Die Veranstalter des Ende Monat zum ersten Mal vergebenen GreenSwitzerland Award geben die Nominationen des Wettbewerbs 2009 bekannt. Eine Jury wählt aus den sechs Nominierten den Gewinner des GreenSwitzerland Award, der am 30. November 2009 anlässlich der Info-Veranstaltung zur SuisseEMEX 10 in der Tolba Factory in Rümlang (ZH) präsentiert wird.

Nominationen Kategorie "Green Company":

- FerienArt Resort & Spa
- JUNGLE AG / Sudden Rush Guarana
- Druckerei Feldegg AG

Nominationen Kategorie "Green Campaign":

- Arosa Tourismus / kurvensicher.ch
- COOP (KSB/SJ) / Nachhaltigkeitskampagne
- Filme für die Erde

"Es war extrem schwierig sich für die Nominationen zu entscheiden", so Andrej Voina, Gründer des Portals greenswitzerland.ch und Initiant des Awards. "Alle Eingaben hätten eigentlich die Berechtigung nominiert zu werden oder gar den Sieg davon zu tragen, da alle Vorzeigecharakter haben und als Beispiele für das stetig wachsende ‚grüne‘ Engagement der Schweizer Wirtschaft stehen."

Die Veranstalter haben sich deshalb entschieden, allen Eingaben eine Anerkennungsurkunde für aussergewöhnliches Engagement zu verleihen. Den Sieger und die weiteren Plätze machen jedoch die sechs Nominierten unter sich aus. Diese wurden nach verschiedenen Kriterien - vor allem aber auf Grund von Kreativität, persönlichem Engagement und Signalwirkung - von den Veranstaltern ausgewählt.

Weitere Informationen:

GreenSwitzerland.ch
c/o Press n Relations GmbH
Andrej Voina
Hirslanderstrasse 51 – CH-8032 Zürich
Tel.: +41 43 344 58 65
Fax: +41 43 344 58 64
av@press-n-relations.ch

SuisseEMEX
Fabia Rizzoli / Messe&Events
Lindenbachstrasse 56 – CH-8006 Zürich
Tel.: +41 43 344 61 11
Fax: +41 44 366 61 29
fabia.rizzoli@suisse-emex.ch


Über GreenSwitzerland.ch
GreenSwitzerland.ch ist ein Schweizer Internetportal mit dem Ziel "grüne" Technologie und Innovation in und aus der Schweiz zu porträtieren, sowie Nachrichten zu diesen Themen zu publizieren. Mit dem speziellen Firmenregister soll einerseits Zugang zu "grünen" Unternehmen und Ideen ermöglicht werden und anderseits sollen sich diese Unternehmen auch einem möglichst breiten und interessierten Publikum präsentieren können.
www.GreenSwitzerland.ch

Über SuisseEMEX GreenVillage
Vom klimafreundlichen Druck bis zum ökologischen Werbegeschenk - nachhaltige Ideen, Produkte und Lösungen, mit denen sich Unternehmen nicht nur glaubwürdig positionieren können, sondern die auch tatsächlich einen bewussteren Umgang mit der Umwelt ermöglichen, finden im neu gestalteten GreenVillage an der B2B Fachmesse SuisseEMEX 09 ihren Platz. Mit dem Green Village fokussiert sich die SuisseEMEX noch stärker auf das Besucherinteresse und bietet Ausstellern die Wissens- und Angebotsplattform in Sachen Green Marketing und Green Events.
www.suisse-emex.ch

Copyright: Press n Relations GmbHGreenSwitzerland.ch/, Medienmitteilung vom 20.11.2009

Seit Jahrzehnten kennt man in den USA die CSA (community supported agriculture). In der Westschweiz hat sich die Agriculture contractuelle bereits zu beachtlicher Grösse entwickelt. Nun gibt es auch in der Deutschschweiz Anstrengungen in dieser Richtung, wie der folgende Aufruf zeigt:

"liebe leserInnen
ein food coop ist eine ideale ausgangsbasis um in seinem freundeskreis, seinem umfeld ein soziales netzwerk aufzubauen. bereits gibt es anfragen aus anderen städten und ortschaften - chur, luzern, st. gallen, wald ZH...
bereits mit zehn haushalten aus deiner umgebung kannst du ein depot einrichten.
dazu braucht es nicht viel."


Es braucht nicht viel. Denn so ziemlich alles, was sich in Richtung Deklaration und Verbraucherschutz entwickelt hat, fällt weg. Die Lokale müssen nicht einmal den Standard der Bioläden vor 25 Jahren erreichen. Eine Garage genügt. Und vor allem fallen alle Handelsmargen weg, wie folgendes Argumentarium darlegt - im "Originalton":

  • ernärungs-suveränität: es ist ein schritt in richtung unabhängigkeit.
  • gemeinschaft: kleine überschbare netzwerke wo jedeR jeden kennt werden in zukunft sozial und politisch immer wichtiger werden.
  • preispolitik - eine sehr erfreuliche botschaft:
    • in genf bezahlt eine familie sfr. 1000.--/jahr
    • sie bekommt jede woche ca. 4-5 kg salat/gemüse/früchte
    • bei 4kg/woche und 48 lieferungen sind das sfr. 5.20 pro kg
    • d.h.tiefere preise als konventionelle produkte der grossverteiler
    • trotzdem gute preise für die produzenten
    • in genf: einheitslohn von sfr. 4000.-- netto für alle angestellten
das wird möglich durch:
    • ausschalten aller handes-margen
    • die kosumenten arbeiten 3-4 nachmittage/jahr mit
    • die konsumenten übernehmen den vertrieb zu den depos
    • es gibt 40 depots, eines in jedem stadteil
  • die qualität der lebensmittel die wir selber produzieren nimmt zu:
    • keine hybrid-sorten, alte sorten werden wieder angebaut
    • mehr vitalstoffe/aroma/spurenelemente usw.
    • frischer, durch kürzere transportwege
    • produktion in demeter-qualität
  • selbstversorgung alleine ist schwierig - mit anderen zusammen ist viel mehr möglich
  • gegenseitige hilfe: in diesem allgemeinen chaos - das in den nächsten jahren auf uns zu kommen wird - ist ein soziales netzwerk in nächster nähe gold wert.
  • gold kann man nicht essen, unsere eigenen lebensmittel aber schon
  • sicherheit: je chaotischer die zustände, je existentieller ist ein freundeskreis um sich zu schützen
  • die qualität der lebensmittel des normalen marktes nimmt ab:
    • eu-bio => aufweichung der bio-qualität
    • welthandel => zerstört die kleinräumigen strukturen, liefert immer schlechtere qualität, es geht immer mehr richtung industrie-produktion
    • konzerne => versuchen den markt zu monopolisieren - bei samen haben sie ein fast-monopol
    • pharma/chemi-lobby => versuchen mit allen mitteln den gen-food durchzudrücken
    • codex alimentarius: über internationale organisationen sollen katastophale standarts weltweit eingeführt werden. so werden die standarts der einzelnen länder unterlaufen

Wer macht da mit? Der alleinstehende siebzigjährige Zweizimmerwohnung-Bewohner, die alleinerziehende Mutter, die ihre Einkäufe zwischen Job und Kita erledigen muss? Eher nicht. Sie dürften weiterhin Coop, Migros oder den Bioladen am Weg aufsuchen. Wie übrigens auch die food coop-Teilnehmer. Denn die food coop kann selbstverständlich nicht alles liefern, was es in der Küche braucht.
Vor Jahren erschien in der Zeitschrift "Ökologie & Landbau" ein Artikel, der beklagte, dass sich die Bio-Grossisten gegenüber food coop-Initiativen ablehnend verhalten würden. Denn diese seien ja auf zusätzliche Produkte angewiesen. - Ja eben:

Der Bioladen kann dann noch die Zitronen und einige rasch verderbliche Nahrungsmittel dazuliefern. So wie man es damals vom Quartierlädeli erwartete, als die Shoppingcenters aufkamen. Wenn sich dann der Quartierladen (heute der Bioladen) anschickte, das Zeitliche zu segnen, dann kam eine Quartierprotestbewegung in Gang.
Doch auch diese schuf ein überschaubares Netzwerk. - Was will man denn eigentlich noch mehr?

Matthias Wiesmann, 24.11.2009

Bio Suisse vergibt den vierten Förderpreis

Die Sativa Rheinau AG wird mit dem vierten Bio Suisse Förderpreis ausgezeichnet. Die Firma für ökologisches Pflanz- und Saatgut hat den weltweit ersten samenfesten Zuckermais gezüchtet. Biobauern und Hobbygärtner können damit selber Saatgut ziehen und sind nicht mehr auf die weltweit wenigen Züchter angewiesen. Das Saatgut ist gentechnikfrei und trägt zur Saatgut- und Artenvielfalt bei.

Zuckermais ist in Europa ein noch junges Gemüse, das sich aber wachsender Beliebtheit erfreut. Weltweit gibt es für Zuckermais nur wenige Züchter: in Australien und insbesondere in den USA, wo vor allem die Monsanto und Syngenta im Geschäft sind. Dabei gibt es keine eindeutige Abgrenzung zur Gentechnik.

Zusätzlich zur Konzentration bei den Züchtern findet praktisch die gesamte Saatgutproduktion in einem einzigen Tal im US-Staat Idaho statt. Von hier aus wird die ganze Welt beliefert. Wer also in Deutschland, Frankreich oder in der Schweiz einen Maiskolben auf dem Wochenmarkt kauft oder Zuckermais in der Dose – fast immer stammt das Saatgut aus diesem einen Teil in Idaho.

Samenfeste Sorten
Die Sativa Rheinau AG hat sich deshalb entschlossen, eine europäische, gentechnikfreie Zuckermaiszüchtung für den Biolandbau aufzubauen. Ziel sind samenfeste Sorten, die von Bauern und Gärtnern nachgebaut werden können. Das jetzige Saatgut muss jedes Jahr neu gekauft werden.
In jahrelanger Aufbauarbeit hat die Sativa von etwa 60 verschiedenen so genannten Hybridsorten Saatgut gekauft und unter Schweizer Biobedingungen angebaut. Dank einer rigorosen Selektion wurden gentechnisch verunreinigte und ungeeignete Sorten kontinuierlich ausselektioniert. Seit zwei Jahren werden die geeigneten Zuckermaissorten auf einigen Biobetrieben in der Schweiz und im umliegenden Ausland getestet.

"Weitsichtige Aufbauarbeit"
Jurypräsidentin Maya Graf, Biobäuerin und Nationalrätin, würdigte in ihrer Laudatio die "mutige und weitsichtige Aufbauarbeit" der Sativa Rheinau AG. "Sie hilft massgeblich mit, die Eigenständigkeit des Biolandbaus, die Gentechnikfreiheit, die Saatgutvielfalt und somit auch die Artenvielfalt zu bewahren", unterstrich Maya Graf. Das sei – nicht nur im Hinblick auf das UNO-Jahr zur Biodiversität – ein grosser Verdients. "Sativa hilft mit, dass Biolandbau überhaupt möglich ist", schloss Graf, "denn ohne Saatgut keine Ernte."

Siehe auch www.sativa-rheinau.ch

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 18.11.2009

Weitere Auskünfte:

Jacqueline Forster-Zigerli
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse
079 704 72 41

Amadeus Zschunke
Geschäftsführer Sativa Rheinau AG
052 304 91 60

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