Branchen-News

Start der Anmeldefrist für KandidatInnen des Prix NATURE

(NATUR) - Am Freitag den 27.11.2009 begann die sechswöchige Anmeldefrist für KandidatInnen des "Prix NATURE - Der Schweizer Nachhaltigkeitspreis". Dieser wird im Rahmen der NATUR Gala, am Abend des 12. Februar 2010, im Musical Theater Basel verliehen. Die NATUR Gala geht im Anschluss an den 5. nationalen NATUR Kongress über die Bühne.

Mit dem Prix NATURE ausgezeichnet werden Personen und Institutionen, die aktiv zum Natur- und Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit in der Schweiz beitragen. In der ersten Ausgabe ehren die Trägerorganisationen der NATUR, eine Jury und das Saalpublikum der NATUR Gala eine junge Person in der Kategorie "Generation Zukunft". Diese Person soll mit einem innovativen Projekt Mut zur Nachhaltigkeit gezeigt haben. Weitere Kategorien folgen ab 2011.

Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält die Anerkennung des NATUR Gala-Publikums aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien, Verwaltung, Umwelt- und Naturschutzorganisationen . Eine persönliche Beratung bei einer der 39 beteiligten Institutionen und Sponsoren erlaubt der Preisträgerin oder dem Preisträger wertvolle Einblicke und Networking mit einer Organisation nach Wahl. Als weiteren Hauptpreis stellt Toyota den emissionsarmen Toyota Prius Hybrid für ein Jahr kostenlos zur Verfügung. Die Bewerbung kann entweder selbst eingereicht werden oder über eine Fremdnomination erfolgen.

Das Bewerbungsformular des Prix NATURE ist auf www.prixnature.ch zu finden.

Anmeldefrist: 25. November.2009 bis 5. Januar 2010.

Tickets für die NATUR Gala, mit weiteren Programmpunkten wie der 3. Green Fashion Switzerland und der Präsentation des Siegerfilms von "Schweizer Jungend filmt... wilde Tiere!", sind jetzt auf www.natur.ch/gala erhältlich.

Copyright: Daniel Wiener, Geschäftsleiter NATUR, Medienmitteilung vom 27.11.2009


(bio inspecta AG) - Die drei grossen Schweizer Unternehmen im Bereich Qualitätssicherung von Lebensmitteln spannen künftig eng zusammen. Die bio.inspecta AG in Frick (AG), die SQS in Zollikofen (BE) und die OIC in Lausanne (VD) haben eine exklusive Zusammenarbeit vereinbart.

Der Emmentaler und die Viande séchée du Valais brauchen eine gesicherte Herkunft, also eine AOC-Auszeichnung, wenn sie am Markt bestehen wollen. Die eine hätte vielleicht noch gern ein Regiolabel, dem anderen stünde ein Bergsiegel gut an. Und womöglich sind beide Bio? Sollen die Produkte über einen Grossverteiler abgesetzt werden, tun die Käserei- und Metzgereibetriebe überdies gut daran, sich nach ISO- und GFSI-Standards zertifizieren zu lassen.

Ab sofort können Lebensmittelproduzenten, -verarbeiterinnen und der Handel für alle Kontroll- und Zertifizierungsaufgaben auf eine starke Kompetenzgemeinschaft zählen: Die drei grossen Anbieter in diesem Bereich haben am 25. November vereinbart, in enger Zusammenarbeit nachhaltige Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten.

Die drei Firmen ergänzen sich gut, zu den Kernkompetenzen der OIC gehört die Herkunftszertifizierung, bio.inspecta ist im Bereich biologische und andere Labels stark, während sich die SQS mit der Zertifizierung von Qualitätsmanagement- und von Lebensmittelsicherheitsstandards etabliert hat.

Über 90 Labels und Standards aus einer Hand: SQS und bio.inspecta arbeiten schon seit zwei Jahren eng zusammen und kontrollieren bereits mehr als 5000 Biobauern sowie 1500 Verarbeitungs- und Handelsunternehmen der Lebensmittelbranche. Die neu hinzukommende OIC betreut heute mehr als 5000 Bauern sowie 1000 Lebensmittelfirmen. Aus der engen Zusammenarbeit der Unternehmen erhalten die Kundinnen und Kunden für Kontrolle und Zertifizierung über 90 Labels und Standards aus einer Hand.

Bäuerliche Betriebe sowie Verarbeitungs- und Handelsfirmen können sich an die gewohnte Anlaufstelle wenden, jeder der drei Partner bio.inspecta, SQS und OIC koordiniert die gewünschten Dienstleistungen für ihre Kundinnen und Kunden.

Massgeschneiderte Dienstleistungen: Damit hat die Lebensmittelbranche einen Ansprechpartner, der in allen Bereichen über höchste Kompetenz und erfahrene Fachauditoren verfügt. Jeder Auftrag wird so geplant und organisiert, dass die Kontrollen und Audits koordiniert und für die Kundschaft mit möglichst geringem zeitlichem und administrativem Aufwand ablaufen.

Durch die breite Marktabdeckung kann das Dreiergespann die Zertifizierung in der gesamten Lebensmittelkette umfassend abdecken. Mit vereinter Kompetenz unterstützen die Organisationen die Produzentinnen und Produzenten, um vom Samenkorn bis an den Tellerrand alle Normen und Anforderungen zu erfüllen und den Konsumenten hochwertige Lebensmittel anzubieten.

Copyright: Ueli Steiner, Geschäftsführer bio inspecta AG, Medienmitteilung vom 25.11.2009

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Kontakt:

Ueli Steiner
bio.inspecta AG
Geschäftsführer
Ackerstrasse
CH - 5070 Frick

Direct +41 62 865 63 21
Mobile +41 79 287 86 24
ueli.steiner@bio-inspecta.ch
www.bio-inspecta.ch

(Press n Relations GmbH) - Die Veranstalter des Ende Monat zum ersten Mal vergebenen GreenSwitzerland Award geben die Nominationen des Wettbewerbs 2009 bekannt. Eine Jury wählt aus den sechs Nominierten den Gewinner des GreenSwitzerland Award, der am 30. November 2009 anlässlich der Info-Veranstaltung zur SuisseEMEX 10 in der Tolba Factory in Rümlang (ZH) präsentiert wird.

Nominationen Kategorie "Green Company":

- FerienArt Resort & Spa
- JUNGLE AG / Sudden Rush Guarana
- Druckerei Feldegg AG

Nominationen Kategorie "Green Campaign":

- Arosa Tourismus / kurvensicher.ch
- COOP (KSB/SJ) / Nachhaltigkeitskampagne
- Filme für die Erde

"Es war extrem schwierig sich für die Nominationen zu entscheiden", so Andrej Voina, Gründer des Portals greenswitzerland.ch und Initiant des Awards. "Alle Eingaben hätten eigentlich die Berechtigung nominiert zu werden oder gar den Sieg davon zu tragen, da alle Vorzeigecharakter haben und als Beispiele für das stetig wachsende ‚grüne‘ Engagement der Schweizer Wirtschaft stehen."

Die Veranstalter haben sich deshalb entschieden, allen Eingaben eine Anerkennungsurkunde für aussergewöhnliches Engagement zu verleihen. Den Sieger und die weiteren Plätze machen jedoch die sechs Nominierten unter sich aus. Diese wurden nach verschiedenen Kriterien - vor allem aber auf Grund von Kreativität, persönlichem Engagement und Signalwirkung - von den Veranstaltern ausgewählt.

Weitere Informationen:

GreenSwitzerland.ch
c/o Press n Relations GmbH
Andrej Voina
Hirslanderstrasse 51 – CH-8032 Zürich
Tel.: +41 43 344 58 65
Fax: +41 43 344 58 64
av@press-n-relations.ch

SuisseEMEX
Fabia Rizzoli / Messe&Events
Lindenbachstrasse 56 – CH-8006 Zürich
Tel.: +41 43 344 61 11
Fax: +41 44 366 61 29
fabia.rizzoli@suisse-emex.ch


Über GreenSwitzerland.ch
GreenSwitzerland.ch ist ein Schweizer Internetportal mit dem Ziel "grüne" Technologie und Innovation in und aus der Schweiz zu porträtieren, sowie Nachrichten zu diesen Themen zu publizieren. Mit dem speziellen Firmenregister soll einerseits Zugang zu "grünen" Unternehmen und Ideen ermöglicht werden und anderseits sollen sich diese Unternehmen auch einem möglichst breiten und interessierten Publikum präsentieren können.
www.GreenSwitzerland.ch

Über SuisseEMEX GreenVillage
Vom klimafreundlichen Druck bis zum ökologischen Werbegeschenk - nachhaltige Ideen, Produkte und Lösungen, mit denen sich Unternehmen nicht nur glaubwürdig positionieren können, sondern die auch tatsächlich einen bewussteren Umgang mit der Umwelt ermöglichen, finden im neu gestalteten GreenVillage an der B2B Fachmesse SuisseEMEX 09 ihren Platz. Mit dem Green Village fokussiert sich die SuisseEMEX noch stärker auf das Besucherinteresse und bietet Ausstellern die Wissens- und Angebotsplattform in Sachen Green Marketing und Green Events.
www.suisse-emex.ch

Copyright: Press n Relations GmbHGreenSwitzerland.ch/, Medienmitteilung vom 20.11.2009

Seit Jahrzehnten kennt man in den USA die CSA (community supported agriculture). In der Westschweiz hat sich die Agriculture contractuelle bereits zu beachtlicher Grösse entwickelt. Nun gibt es auch in der Deutschschweiz Anstrengungen in dieser Richtung, wie der folgende Aufruf zeigt:

"liebe leserInnen
ein food coop ist eine ideale ausgangsbasis um in seinem freundeskreis, seinem umfeld ein soziales netzwerk aufzubauen. bereits gibt es anfragen aus anderen städten und ortschaften - chur, luzern, st. gallen, wald ZH...
bereits mit zehn haushalten aus deiner umgebung kannst du ein depot einrichten.
dazu braucht es nicht viel."


Es braucht nicht viel. Denn so ziemlich alles, was sich in Richtung Deklaration und Verbraucherschutz entwickelt hat, fällt weg. Die Lokale müssen nicht einmal den Standard der Bioläden vor 25 Jahren erreichen. Eine Garage genügt. Und vor allem fallen alle Handelsmargen weg, wie folgendes Argumentarium darlegt - im "Originalton":

  • ernärungs-suveränität: es ist ein schritt in richtung unabhängigkeit.
  • gemeinschaft: kleine überschbare netzwerke wo jedeR jeden kennt werden in zukunft sozial und politisch immer wichtiger werden.
  • preispolitik - eine sehr erfreuliche botschaft:
    • in genf bezahlt eine familie sfr. 1000.--/jahr
    • sie bekommt jede woche ca. 4-5 kg salat/gemüse/früchte
    • bei 4kg/woche und 48 lieferungen sind das sfr. 5.20 pro kg
    • d.h.tiefere preise als konventionelle produkte der grossverteiler
    • trotzdem gute preise für die produzenten
    • in genf: einheitslohn von sfr. 4000.-- netto für alle angestellten
das wird möglich durch:
    • ausschalten aller handes-margen
    • die kosumenten arbeiten 3-4 nachmittage/jahr mit
    • die konsumenten übernehmen den vertrieb zu den depos
    • es gibt 40 depots, eines in jedem stadteil
  • die qualität der lebensmittel die wir selber produzieren nimmt zu:
    • keine hybrid-sorten, alte sorten werden wieder angebaut
    • mehr vitalstoffe/aroma/spurenelemente usw.
    • frischer, durch kürzere transportwege
    • produktion in demeter-qualität
  • selbstversorgung alleine ist schwierig - mit anderen zusammen ist viel mehr möglich
  • gegenseitige hilfe: in diesem allgemeinen chaos - das in den nächsten jahren auf uns zu kommen wird - ist ein soziales netzwerk in nächster nähe gold wert.
  • gold kann man nicht essen, unsere eigenen lebensmittel aber schon
  • sicherheit: je chaotischer die zustände, je existentieller ist ein freundeskreis um sich zu schützen
  • die qualität der lebensmittel des normalen marktes nimmt ab:
    • eu-bio => aufweichung der bio-qualität
    • welthandel => zerstört die kleinräumigen strukturen, liefert immer schlechtere qualität, es geht immer mehr richtung industrie-produktion
    • konzerne => versuchen den markt zu monopolisieren - bei samen haben sie ein fast-monopol
    • pharma/chemi-lobby => versuchen mit allen mitteln den gen-food durchzudrücken
    • codex alimentarius: über internationale organisationen sollen katastophale standarts weltweit eingeführt werden. so werden die standarts der einzelnen länder unterlaufen

Wer macht da mit? Der alleinstehende siebzigjährige Zweizimmerwohnung-Bewohner, die alleinerziehende Mutter, die ihre Einkäufe zwischen Job und Kita erledigen muss? Eher nicht. Sie dürften weiterhin Coop, Migros oder den Bioladen am Weg aufsuchen. Wie übrigens auch die food coop-Teilnehmer. Denn die food coop kann selbstverständlich nicht alles liefern, was es in der Küche braucht.
Vor Jahren erschien in der Zeitschrift "Ökologie & Landbau" ein Artikel, der beklagte, dass sich die Bio-Grossisten gegenüber food coop-Initiativen ablehnend verhalten würden. Denn diese seien ja auf zusätzliche Produkte angewiesen. - Ja eben:

Der Bioladen kann dann noch die Zitronen und einige rasch verderbliche Nahrungsmittel dazuliefern. So wie man es damals vom Quartierlädeli erwartete, als die Shoppingcenters aufkamen. Wenn sich dann der Quartierladen (heute der Bioladen) anschickte, das Zeitliche zu segnen, dann kam eine Quartierprotestbewegung in Gang.
Doch auch diese schuf ein überschaubares Netzwerk. - Was will man denn eigentlich noch mehr?

Matthias Wiesmann, 24.11.2009

Bio Suisse vergibt den vierten Förderpreis

Die Sativa Rheinau AG wird mit dem vierten Bio Suisse Förderpreis ausgezeichnet. Die Firma für ökologisches Pflanz- und Saatgut hat den weltweit ersten samenfesten Zuckermais gezüchtet. Biobauern und Hobbygärtner können damit selber Saatgut ziehen und sind nicht mehr auf die weltweit wenigen Züchter angewiesen. Das Saatgut ist gentechnikfrei und trägt zur Saatgut- und Artenvielfalt bei.

Zuckermais ist in Europa ein noch junges Gemüse, das sich aber wachsender Beliebtheit erfreut. Weltweit gibt es für Zuckermais nur wenige Züchter: in Australien und insbesondere in den USA, wo vor allem die Monsanto und Syngenta im Geschäft sind. Dabei gibt es keine eindeutige Abgrenzung zur Gentechnik.

Zusätzlich zur Konzentration bei den Züchtern findet praktisch die gesamte Saatgutproduktion in einem einzigen Tal im US-Staat Idaho statt. Von hier aus wird die ganze Welt beliefert. Wer also in Deutschland, Frankreich oder in der Schweiz einen Maiskolben auf dem Wochenmarkt kauft oder Zuckermais in der Dose – fast immer stammt das Saatgut aus diesem einen Teil in Idaho.

Samenfeste Sorten
Die Sativa Rheinau AG hat sich deshalb entschlossen, eine europäische, gentechnikfreie Zuckermaiszüchtung für den Biolandbau aufzubauen. Ziel sind samenfeste Sorten, die von Bauern und Gärtnern nachgebaut werden können. Das jetzige Saatgut muss jedes Jahr neu gekauft werden.
In jahrelanger Aufbauarbeit hat die Sativa von etwa 60 verschiedenen so genannten Hybridsorten Saatgut gekauft und unter Schweizer Biobedingungen angebaut. Dank einer rigorosen Selektion wurden gentechnisch verunreinigte und ungeeignete Sorten kontinuierlich ausselektioniert. Seit zwei Jahren werden die geeigneten Zuckermaissorten auf einigen Biobetrieben in der Schweiz und im umliegenden Ausland getestet.

"Weitsichtige Aufbauarbeit"
Jurypräsidentin Maya Graf, Biobäuerin und Nationalrätin, würdigte in ihrer Laudatio die "mutige und weitsichtige Aufbauarbeit" der Sativa Rheinau AG. "Sie hilft massgeblich mit, die Eigenständigkeit des Biolandbaus, die Gentechnikfreiheit, die Saatgutvielfalt und somit auch die Artenvielfalt zu bewahren", unterstrich Maya Graf. Das sei – nicht nur im Hinblick auf das UNO-Jahr zur Biodiversität – ein grosser Verdients. "Sativa hilft mit, dass Biolandbau überhaupt möglich ist", schloss Graf, "denn ohne Saatgut keine Ernte."

Siehe auch www.sativa-rheinau.ch

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 18.11.2009

Weitere Auskünfte:

Jacqueline Forster-Zigerli
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse
079 704 72 41

Amadeus Zschunke
Geschäftsführer Sativa Rheinau AG
052 304 91 60

Bio Suisse Delegiertenversammlung in Olten:

Kein Kurs- oder Strategiewechsel bei Bio Suisse: Über Ja oder Nein zum Agrarfreihandel wird entschieden, wenn ein Abkommen vorliegt. Entscheidend für die Haltung von Bio Suisse wird sein, ob sich ein Abkommen an einer Qualitätsstrategie orientiert.

In der Diskussion um ein Agrarfreihandelsabkommen (FHAL) gibt es keinen Strategiewechsel. Dies beschlossen die hundert Bio Suisse Delegierten an ihrer heutigen Versammlung in Olten.

Was bedeutet das "Ja, aber" von Bio Suisse? Sie sagte Ja zu Verhandlungen mit der EU über ein FHAL. Zu einem Abkommen wird Bio Suisse erst ja oder nein sagen können, wenn ein solches vorliegt. Das letzte Wort über diese Haltung werden die Delegierten von Bio Suisse haben.
Eines ist für Bio Suisse klar: Einem FHAL kann nur zugestimmt werden, wenn sich die gesamte Schweizer Landwirtschaft auf eine Qualitätsstrategie ausrichtet, welche die Ökologie, das Tierwohl, die Swissness und die Gentechnikfreiheit ins Zentrum stellt.

Geld für alternative Feuerbrandforschung und Bio Schwand
Ausserdem beschloss die Delegiertenversammlung 20 000 Franken an die alternative Feuerbrandforschung zu bezahlen. Damit sollen Praxisversuche mit Hanfextrakt, Löschkalk, Blossom Protect und Mycosin finanziell unterstützt werden. Der Feuerbrand ist eine Infektionskrankheit, welche insbesondere Obstbäume befällt. In der konventionellen Landwirtschaft kann die Krankheit mit dem Antibiotikum Streptomycin bekämpft werden. Sein Einsatz ist im Biolandbau verboten.

Weitere Gelder wurden für die Bio Schwand AG gesprochen. Diese plant den Aufbau eines regionalen Kompetenzzentrums für Biolandbau auf dem Areal der ehemaligen Landwirtschaftsschule Schwand bei Münsingen im Kanton Bern.
Von dort sollen künftig massgebliche Impulse zur Weiterentwicklung des Biolandbaus im Kanton Bern und der Schweiz ausgehen und Zukunftsfragen rund um Ökologie, Wirtschaftlichkeit und soziale Integration einer nachhaltigen Schweizer Landwirtschaft diskutiert werden. Der Kauf wird mit einer halben Million Franken unterstützt, 100'000 Franken davon werden in den Aktienkauf investiert.

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 18.11.2009/ Text angepasst, A.d.R.

Weitere Auskünfte:
Jacqueline Forster-Zigerli
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse
079 704 72 41

(BioFach) - Immer wieder stellt sich Herstellern über die Handelswege hinweg das Problem der Mengenplausibilität, d.h. ob möglicherweise auf dem Markt mehr Bio-Ware verkauft wird, als in Wirklichkeit produziert wird.

"Wir brauchen ein technisches System, um effizienter die Authentizität von Öko-Rohware prüfen zu können", sagen die Unternehmen der Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller (AoeL). Sie legen Wert darauf, eine privatwirtschaftliche Lösung zu finden. Bisher gibt es zwar verschiedene Ansätze für eine digitale Erfassung, doch handelt es sich um Insellösungen.

Die Verarbeiter möchten deshalb eine digitale Schnittstelle etablieren, um den Austausch der Daten zu erleichtern und bei Verdachtsfällen schnell reagieren zu können. Sie empfehlen deshalb den Unternehmen in ihren bestehenden Systemen die organic.XML-Schnittstelle zu installieren. "Wir brauchen kompatible Systeme", erklärt Jörg Grosse-Lochtmann, Geschäftsführer der Naturland Markt GmbH.

www.organicxml.com

Copyright: BioFach, Newsletter vom 13.11.2009

(ZHAW) - Am 6. November 2009 erhielten an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil die Absolventinnen und Absolventen dreier Studiengänge ihre Bachelor-Diplome. 41 Frauen und 57 Männer schlossen ihr Studium in Biotechnologie, Chemie und Lebensmitteltechnologie ab. Die 28 Chemikerinnen und Chemikern sind die erste Wädenswiler Generation seit dem Zuzug des Studienganges von Winterthur.

Die 98 Diplomierten feierten den erfolgreichen Abschluss ihres dreijährigen Studiums mit Dozierenden, Angehörigen und Gästen in Wädenswil. Als Erster gratulierte Prof. Dr. Urs Hilber, Direktor des Departements Life Sciences und Facility Management der ZHAW. Die Festansprache hielt Prof. Dr. Ernst Hafen, Leiter des Instituts für Molekulare Systembiologie an der ETH Zürich.

Institutsleiter Dr. Christian Hinderling gratulierte den 9 Diplomandinnen und 19 Diplomanden des Studiengangs Chemie und überreichte zusammen mit Studiengangleiter Prof. Dr. Eduard Gamp die Diplome. Im Studiengang Biotechnologie schlossen 14 Absolventinnen und 17 Absolventen ab und erhielten ihre Diplome von Studiengangleiter Prof. Dr. Jürg Müller. Den 18 Frauen und 21 Männern im Studiengang Lebensmitteltechnologie überreichte Studiengangleiterin Jacqueline Javor Quortrup das Diplom.

Auszeichnungen im Studiengang Chemie
Für besonders gute Leistungen wurden die beiden Chemiker Oliver Sala und Tobias Brütsch ausgezeichnet. Oliver Sala erhielt den von der Studentenverbindung Titania gestifteten Titania-Preis.
Tobias Brütsch wurde der SVC-Preis vom Schweizerischen Verband Diplomierter Chemiker FH
verliehen.

Anzahl Absolvierende pro Studiengang
Bachelor of Science ZFH in Biotechnologie 31
Bachelor of Science ZFH in Chemie 28
Bachelor of Science ZFH in Lebensmitteltechnologie 39

Copyright: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Pressemitteilung vom 09.11.2009

Kontakt:
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Corporate Communications
Technikumstrasse 9
Postfach
CH-8401 Winterthur
Tel. +41 58 934 74 96
Fax + 41 58 935 74 96
medien@zhaw.ch
www.zhaw.ch

(BioFach) - Der belgische Bio-Markt hat mit rund 2.800 Produkten ein Umsatzvolumen von über 300 Millionen Euro erreicht.

Die Absätze sind trotz der Krise gegenüber dem vergangenen Jahr um 25 % gestiegen. Laut der Marktforschungsorganisation GfK wurde das kräftige Umsatzplus unter anderem durch den Preisanstieg (+ 5,8 % bei Lebensmitteln), die stärkere Nachfrage (+ 7,6 %) und höhere Geldeinnahmen (+ 14,7 %) begünstigt.

Obwohl die Preise für Bio-Ware im Durchschnitt 33 % höher liegen als bei konventionellen Produkten, scheint die Bio-Branche nicht vom gesamtwirtschaftlichen Abschwung betroffen zu sein. Grosse Einzelhandelsketten bleiben die Hauptverkaufskanäle, da rund die Hälfte aller Bio-Einkäufe (48,5 %) in traditionellen Supermärkten getätigt wird.

Quelle: www.fruchtportal.de

Copyright: BioFach, Newsletter vom 13.11.2009

(ClimatePartner) - Die Klimaschutz-Strategieberatung ClimatePartner Switzerland AG, Winterthur und der Projektentwickler und Klimaschutzdienstleister Swiss Climate AG, Bern werden zukünftig zusammenarbeiten. Ziel der Allianz der beiden Unternehmen ist in erster Linie "die Standardisierung der Treibhausgas-Bilanzierung von Unternehmen in der Schweiz", so Tobias Heimpel, Mitgründer und Geschäftsführer von ClimatePartner Switzerland.

Ab sofort wird das Winterthurer Unternehmen die Methode und Systematik zur Erstellung von CO2-Fussabdrücken von Unternehmen von Swiss Climate unterstützen und anwenden. Auf der anderen Seite wird Swiss Climate im Bereich Energieeffizienz das Wissen von ClimatePartner Switzerland nutzen, um bei der Reduzierung von CO2-Emissionen sein Dienstleistungsangebot zu erweitern.

In der Standardisierung von CO2-Bilanzierungen sieht auch Swiss Climate CEO Dr. Werner Halter einen entscheidenden Schritt für den Sinn von CO2-Bilanzen. "Unternehmen fordern Vergleichbarkeit und Branchenkennzahlen, dies setzt eine einheitliche Berechnungsgrundlage voraus", so Halter, der längerfristig auch andere Anbieter für das Swiss Climate-Modell gewinnen will. Die Verifizierung des auf ISO 14064 basierenden "SwissClimate CO2e"-Labels durch die Schweizerische Vereinigung für Management- und Qualitätssysteme (SQS) bietet hierfür eine gute und zudem sichere Grundlage.

Mit der Zusammenarbeit wollen die beiden Klimaschutz-Experten auch die Glaubwürdigkeit von Klimaschutz bei Unternehmen erhöhen. "Klimaneutralität auf Basis nicht standardisierter Systemgrenzen und Berechnungsgrundlagen führt ebenso zu Zweifeln am Markt wie fehlende Empfehlungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Unternehmen selbst", sind sich Tobias Heimpel und Werner Halter einig.

Weitere Bausteine der Zusammenarbeit sind die Bereitstellung und Stilllegung von Emissionsgutschriften für Klimaneutralität. Aus diesem Markt hat sich ClimatePartner Switzerland im Rahmen einer Neupositionierung vollständig zurückgezogen, um als neutraler Berater und Anbieter für Emissionsreduzierung im Unternehmen selbst auftreten zu können. Eine Empfehlung, unter anderem für Swiss Climate-Projekte, ist ebenfalls zum Ende des Jahres vorgesehen.

Weitere Informationen:
ClimatePartner Switzerland AG
Tobias Heimpel
Schlachthofstrasse 1
CH - 8406 Winterthur
Tel.: +41 52 203 32 70
Fax: +41 52 203 32 71
suisse(at)climatepartner.com
www.climatepartner.ch

Weitere Informationen:
Swiss Climate AG
Dr. Werner Halter, CEO
Taubenstrasse 32
CH - 3011 Bern
Tel: +41 31 330 15 73
Fax: +41 31 330 15 79
werner.halter(at)swissclimate.ch
www.swissclimate.ch


Über ClimatePartner
Die ClimatePartner Switzerland AG versteht sich als prozessorientierte Strategieberatung und innovativer Lösungsanbieter für Energieeffizienz und nachhaltige Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen. Die Lösungen von ClimatePartner Switzerland integrieren Minderungs- und Verhaltensänderungsansätze ebenso wie Technologieeinsatz und Prozessoptimierung als Möglichkeiten der Emissionsreduktion.
Dazu hat ClimatePartner Switzerland mit dem Energieeffizienz-Programm CP EEF eine eigene Methode entwickelt, die über herkömmliche Beratungsansätze deutlich hinaus geht und in Unternehmen umfassend Emissionsreduktions- und Energiesparpotentiale identifiziert. Mehr als 60 schweizerische Unternehmen aus unterschiedlichen Kantonen haben diese Methode seit 2007 erfolgreich genutzt, um sich im freiwilligen Klimaschutz glaubwürdig zu positionieren.

Über Swiss Climate
Die Swiss Climate AG ist ein innovatives Unternehmen mit Sitz in Bern. Als Entwickler von Klimaprojekten und Dienstleister im Klimabereich erarbeitet das Swiss Climate Team gemeinsam mit Partnern und Kunden konkrete Wege zur nachhaltigen Nutzung unserer natürlichen Ressourcen, zur Reduktion der CO2-Emissionen und zur Förderung von erneuerbaren Energien.
Swiss Climate unterstützt Firmen bei der Entwicklung von Klimastrategien, die ökologisch und ökonomisch attraktiv sind. Das "SwissClimate CO2e"-Label ist das erste branchenübergreifende Klimalabel der Schweiz, welches klare Richtlinien für eine nachhaltige Klimastrategie eines Betriebs festlegt und diese Strategie und deren Umsetzung durch eine unabhängige Prüfstelle (SQS) verifizieren lässt. Das Gütesiegel basiert auf der international anerkannten Norm ISO 14064 und folgt den Empfehlungen des Greenhouse Gas Protocol.

Copyright: ClimatePartner Switzerland AG, Pressemitteilung vom 09.11.2009
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