Branchen-News

Mit klareren Regeln will der Bundesrat festlegen, wann ein Produkt mit dem Schweizer Kreuz ausgezeichnet werden darf. Die Bauern freuts, die Verarbeiter nur zum Teil.

Von Roland Wyss-Aerni

Verarbeitete Lebensmittel, die mit dem Schweizerkreuz gekennzeichnet werden, müssen künftig gewichtsmässig zu 80 Prozent aus Schweizer Rohstoffen bestehen. Ausnahmen davon sind möglich bei Rohstoffen, die in der Schweiz gar nicht vorhanden sind wie etwa Kakao, oder nur in ungenügender Menge, zum Beispiel wegen Ernteausfällen. Rein wirtschaftliche Gründe, etwa billigere Rohstoffe im Ausland, rechtfertigen keine Ausnahme.

Diese Regel will der Bundesrat in der "Swissness"-Vorlage verankern. Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf präsentierte am 18. November 2009 die entsprechenden Vorschläge für eine Revision des Markenschutz und des Wappenschutzgesetzes. Damit will der Bund die Herkunftsbezeichnung "Schweiz" stärken und den Missbrauch einzudämmen. Immerhin könne bei typisch schweizerischen Produk ten der Mehrwert bis zu 20 Prozent des Verkaufspreises betragen, verdeutlichte Widmer-Schlumpf den Wert von "Swissness".

Umstrittener Rohstoffanteil
Die Frage nach dem Schweizer Rohstoffanteil für verarbeitete Lebensmittel ist einer der Streitpunkte der "Swissness"-Vorlage. Bauern und Konsumenten pochten auf einen möglichst hohen Anteil an Schweizer Rohstoffen, während die Industrie sich die Möglichkeit, ihre Produkte mit dem Schweizerkreuz zu versehen, nicht mit zu hohen Auflagen erschweren lassen wollte. Entsprechend fielen nun die Reaktionen auf die Botschaft aus.

Die bäuerlichen Organisationen zeigen sich erfreut, dass der Bund die Marke Schweiz besser schützen will. Die vorgesehenen Ausnahmen seien pragmatisch und würden den Bedürfnissen der Verarbeiter Rechnung tragen. Weiter gehende Ausnahmen würden von den Bauern nicht akzeptiert, schreiben der Schweizerische Bauernverband, Bio Suisse, IP-Suisse, Agora, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für das Berggebiet und AOC-IGP-Vereinigung in einer Medienmitteilung.

Kritik kommt hingegen von den Konsumentenorganisationen. Mit den Ausnahmeregeln unterlaufe der Bundesrat den eigenen Grundsatzentscheid und lasse Hintertüren offen, etwa für "Schweizer" Trockenfleisch, das in Tat und Wahrheit aus Brasilien stamme.
Die Reaktionen der Verarbeiter sind unterschiedlich. Die Bündnerfleischfabrikanten etwa betrachten ihr Produkt dank der Ausnahmeregelung als gerettet und sind zufrieden. Andere hoffen auf eine weitere Aufweichung der 80-Prozent-Regel im Parlament. Emmi zum Beispiel importiert Zutaten für Müesli, Jogurt oder Caffe latte, und Biskuithersteller Hug findet die Botschaft eine "Katastrophe". Schlimmstenfalls müsste Hug künftig auf das Schweizerkreuz verzichten, wird Geschäftsführer Andreas Hug in der "Neuen Luzerner Zeitung" zitiert.

Regeln auch für Mineralwasser und Dienstleistungen
Der Bund regelt auch für die anderen Produktkategorien, wie viel Schweiz drin sein muss, damit Schweiz drauf stehen darf:

Für Naturprodukte wie Pflanzen, Früchte, Gemüse oder Mineralwasser gilt, dass sie in der Schweiz geerntet oder abgefüllt werden.
Bei Industrieprodukten müssen 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen. Dabei können auch die Kosten für Forschung und Entwicklung berücksichtigt werden. Voraussetzung ist sowohl für Industrieprodukte und für verarbeitete Produkte, dass die Tätigkeit, die dem Produkt seine wesentlichen Eigenschaften verleiht, in der Schweiz stattfindet, zum Beispiel die Verarbeitung von Milch zu Käse.

Trotzdem hat der Gewerbeverband scharf reagiert: Die willkürliche Erhöhung von heute 50 auf künftig 60 Prozent brächten vor allem den kleineren Unternehmen unnötige finanzielle und administrative Zusatzbelastungen, ohne die Marke Schweiz zu stärken.
Dienstleistungen dürfen dann als schweizerisch bezeichnet werden, wenn sich der Sitz und ein tatsächliches Verwaltungszentrum des Erbringers in der Schweiz befinden.

Copyright: LID, Mediendienst Nr. 2964 vom 20.11.2009, Autor Roland Wyss-Aerni/ leicht angepasst, A.d.R.

(BioFach) - Vor kurzem hat die spanische Landwirtschaftsministerin Elena Espinosa einen Bericht zur "Ökologischen Landwirtschaft in Spanien 2008" vorgestellt. Demnach liegt Spanien mit über 1,3 Mio. ha landwirtschaftlicher Bio-Fläche in Europa an der Spitze.

Dies entspricht einem Zuwachs von 33 % gegenüber dem Vorjahr. Ministerin Espinosa hob den Anstieg um 16 % von Erzeugern, Verarbeitern und Vertriebsfirmen auf insgesamt 23.473 hervor, wobei die Erzeuger mit 21.300 den grössten Anteil ausmachen.

Mit einem Wachstum von 35 % auf etwa 784.000 ha verzeichnet Andalusien den grössten Zuwachs. Dies entspricht 60 % der gesamten spanischen Bio-Fläche. Katalonien hingegen verfügt über die meisten Hersteller von Obst- und Gemüseprodukten (459 Firmen) sowie von Fleischprodukten (97 Firmen).
Die ökologische Viehzucht ist in Spanien um beachtliche 25 % gestiegen. Es wurde eine Gesamtzahl von 3.813 Viehhaltungsbetrieben registriert.

Quelle: www.mapa.es

Copyright: BioFach, Newsletter vom 26.06.2009

(Bio-Markt.info) - Die Produzentenpreise für Bio-Futtergetreide in der Schweiz sind gut, berichtet agrarheute. Das Angebot sei gleich geblieben, die Nachfrage nach Bio-Mischfutter nicht zuletzt aufgrund der neuen 100 %- Bio-Fütterungsvorschrift gestiegen.

Besonders knapp ist das Angebot bei den Eiweissproduken. Zum einen sei die Fläche der Ackerbohnen und Eiweisserbsen sehr klein, zum anderen wurden ab 2009 die Direktzahlungen für diese Kulturen gekürzt.

Für die Produzenten bedeute dies eine Einbusse von 500 ChFR pro Hektar, umgerechnet auf den Produzentenpreis würden 15 Franken pro 100 kg fehlen. Aus diesen Gründen hätten die Vertreter an den Preisverhandlungen beschlossen, die Preise zu halten und bei den Ackerbohnen und Eiweissserbsen die Differenz auszugleichen.

Beim Brotgetreide hätten die niedrigen Weltmarktpreise sowie die Senkung des Getreide- und des Mehlzolls ab 1. Juli bzw. 1. Oktober 2009 nicht nur die Müller, sondern auch die Produzenten unter Druck gesetzt, heisst es weiter.

Quelle: agrarheute.com

Copyright: Bio-Markt.info, 22.06.2009

KonsumentInnen stimmen täglich ab: Keine Gentechlebensmittel erwünscht!

Zu Recht verlangt die Bio Suisse:Das Stimmvolk muss das letzte Wort haben! In der Realität findet die Abstimmung täglich statt und führt immer zum gleichen Ergebnis: Gentechlebensmittel machen für die Schweiz keinen Sinn!

Die so genannte Koexistenzforschung verbaut den Weg zu einer echten Qualitätsstrategie für Schweizer Lebensmittel, die sich auch im Freihandel bewähren kann.

Die Herkunfts- und Qualitätsstandards von Suisse Garantie bis zu den Biolabels und -Eigenmarken haben längst Marktrealitäten geschaffen: Sie fordern alle als Basisanforderung den Verzicht auf die Gentechnologie, unterstützt von Partei- und VerbandsvertreterInnen jeder politischen Couleur. Es ist an der Zeit, dass die offizielle Politik diese Entwicklung zumindest nicht mehr behindert. Noch besser wären konsequente, zukunftgerichtete Fördermassnahmen und gesetzliche Leitplanken.
Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis zur Schweizer Bioproduktion in Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel. Schweizer Bioqualität hat gerade beim Export gute Chancen und weist den Weg zu einer umfassenden Qualitätsstrategie.

Ihre Meinung?

Kontakt: p.jossi@bionetz.ch


Hier lesen Sie den Original-Beitrag von Bio Suisse:

Verlängerung Gentech-Moratorium um drei Jahre

Gentechfreie Schweiz: Stimmvolk muss entscheiden

Der Bundesrat will das am 27. November 2010 auslaufende Moratorium "für eine gentechnikfreie Landwirtschaft" um drei Jahre verlängern, um damit Zeit zu gewinnen zur Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen.

So weit, so gut. Doch offenbar will der Bundesrat die Zeit nur gewinnen, um die Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche GVO-Produktion zu schaffen. Damit politisiert der Bundesrat am Volks- und Konsumentenwillen vorbei. Ob die Schweiz eine Koexistenz überhaupt will, darüber muss das Stimmvolk das letzte Wort haben.

Das Moratorium "für eine gentechnikfreie Landwirtschaft" läuft am 27. November 2010 aus. Kurze Zeit nach Beginn des Moratoriums lancierte der Bundesrat das "Nationale Forschungsprogramm über Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen" (NFP 59). Die Ergebnisse und der Schlussbericht des NFP 59 sollen bis Mitte 2012 vorliegen. Heute hat der Bundesrat eine Botschaft zu einer entsprechenden Änderung des Gentechnikgesetzes an das Parlament verabschiedet.

Stimmvolk muss entscheiden

Bio Suisse ist der Meinung, dass eine Verlängerung um drei Jahre zu knapp ist und forderte deshalb eine Moratoriumsverlängerung um fünf Jahre. Das NFP 59 wird seine Schlussfolgerungen und Vorschläge erst kurz vor Ablauf des um drei Jahre verlängerten Moratoriums vorlegen. Der Zeitraum bis zur politischen Umsetzung der Koexistenz ist danach viel zu kurz. Es hätte genügend Zeit gebraucht, um eine seriöse politische und öffentliche Diskussion zu führen.

Noch völlig offen ist die Frage, ob die Schweiz Gentechnik-Produkte in der Landwirtschaft überhaupt zulassen will. Zur Zeit findet sich weder bei der Bevölkerung, noch bei den Grossverteilern, noch bei landwirtschaftlichen Verbänden eine genügende Akzeptanz. Bio Suisse lehnt den Einsatz von Gentechnik grundsätzlich ab. Diese Haltung ist auch im EU-Raum weit vertreten. Kommt die Politik zum Schluss, dass der Verzicht auf GVO für die Schweiz die bessere Lösung ist, muss das Gentechnikgesetz entsprechend angepasst werden, was wiederum Zeit beansprucht.
Nun scheint der Bundesrat aber bereits davon auszugehen, dass nach Ablauf des jetzt verlängerten Moratoriums GVO-Pflanzen in der Schweiz angebaut werden. Das ist eine unzulässige Vorwegnahme des wissenschaftlichen und politischen Prozesses und eine Missachtung des Volks- und Konsumentenwillens! Das Stimmvolk muss das letzte Wort haben.

FHAL nicht torpedieren!
Die Haltung der Schweiz zur Gentechnik hängt auch eng mit dem geplanten Freihandelsabkommen (FHAL) zusammen. Bio Suisse und ihre Partner der Agrarallianz verlangen die Verfolgung einer Qualitätsstrategie. Darunter werden das hohe ökologische Niveau und die Gentechnikfreiheit der Schweizer Landwirtschaft verstanden. Das Gentechnikgesetz darf diese übergeordneten Interessen nicht torpedieren.

Weitere Auskünfte:

Markus Arbenz, Geschäftsführer: 079 368 60 51

Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit: 079 704 72 41

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 01.07.2009

(Bio Suisse) - Die Knospe-Bauern und Müller haben sich in einem zweiten Anlauf auf Richtpreise für das Knospe-Brotgetreide einigen können. Beide Seiten haben Zugeständnisse gemacht. In Anbetracht der Entwicklungen auf dem Markt stellt die Einigung einen Erfolg dar.

Die Preise sinken gegenüber dem Jahr 2008 beim Weizen um 8 Fr. /100 kg, beim Roggen um 11 Fr. /100 kg und beim Dinkel um 10 Fr. /100 kg. Der erneute Zollabbau beim Getreide und die Entwicklungen auf dem konventionellen Getreidemarkt der vergangenen Wochen haben dazu geführt.
Für Weizen liegt damit der Preis wieder auf dem Niveau der Jahre 2005 bis 2007. Für Roggen konnte gegenüber dieser Periode eine Erhöhung von 1 Fr. /100 kg und für Dinkel von 4 Fr. /100 kg erzielt werden.

Im Gegensatz zum konventionellen Getreidemarkt gibt die Einigung den Knospe-Bauern sowie den Müllern Sicherheit auf den derzeit unberechenbaren Märkten.

Lesen Sie hier die ausführliche Medienmitteilung (pdf-Datei, 194 KB)

Weitere Auskünfte:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse 079 704 72 41

Copyright: Bio Suisse, Medienmitteikung vom 03.07.2009
(FiBL) - Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau sieht schwerwiegende Differenzen zur EU-Verordnung, da wichtige Neuerungen wie z.B. die Formulierung von Grundsätzen des Biolandbaus sowie die Möglichkeiten zur Flexibilisierung leider nicht konsequent übernommen wurden.

Gleichzeitig wird festgestellt, dass die Schweizer Verordnung bezüglich Tierwohl unter das Niveau der EU-Verordnung geht. Dies ist in einem Bereich, wo die Schweiz seit vielen Jahrzehnten führend ist, ein grosser Rückschritt.

Hier lesen Sie die komplette Stellungnahme des FiBL (Word-Dokument, 85 KB)

Copyright der Medienmitteilung vom 02.07.2009:
Anne Merz
Assistentin der Geschäftsleitung
Leiterin Sekretariat

Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
Institut de recherche de l'agriculture biologique
Research Institute of Organic Agriculture
Ackerstrasse
Postfach
CH-5070 Frick

Tel: +41 62 865 72 72 / Tel. direkt +41 62 865 04 37
Fax +41 62 865 72 73
anne.merz@fibl.org
www.fibl.org

(Bio Schwand) - Die Bio Schwand AG hat beschlossen, sämtliches Eigenkapital, das in den nächsten zehn Jahren für die Übernahme der Schwand erforderlich sein wird, zur Risikominimierung jetzt schon zu beschaffen. Sie wird dabei von den Bioorganisationen und vom Kanton Bern unterstützt.

Bio Schwand, das Zentrum für Biolandbau, ist auf dem Landeanflug und erfährt willkommene Unterstützung: Die schweizerische Biodachorganisation Bio Suisse und die kantonale Vereinigung Bärner Bio Bure helfen mit namhaften Beträgen bei der Finanzierung.

Die Bio Schwand AG hat daher beschlossen, das gesamte Eigenkapital, das in den nächsten zehn Jahren für die Übernahme der nicht-landwirtschaftlichen Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule in Münsingen in Baurecht erforderlich sein wird, jetzt schon zu beschaffen, um das Risiko zu minimieren. Dabei sollen auch die aktuellen und zukünftigen Nutzer in die Finanzierung einbezogen werden. Dieses Vorgehen wird vom kantonalen Amt für Grundstücke und Gebäude AGG ausdrücklich verlangt.

Die Bio Schwand AG ist überzeugt, dass das Gesamtkonzept für biologische Landwirtschaft mit Anbau, Verarbeitung, Handel, Gastronomie sowie Bildungs- und Tagungszentrum eine optimale Umnutzung des Schwand-Areals ist. Ein Teil davon ist bereits in der Realisierungsphase (Biohof, Bioschule mit Internat im Pilotbetrieb, Gärtnerei), der Landwirtschaftsbetrieb wurde letzten Sommer im Baurecht verkauft.

Die Bio Schwand AG hat beschlossen, diese Herausforderung anzunehmen und versucht, das zusätzlich erforderliche Geld aufzutreiben. Der Kanton Bern unterstützt sie dabei durch eine weitere Fristerstreckung und einer gemeinsamen Information der Öffentlichkeit.

Das Geld muss unbedingt bis am 31. Juli 2009 zugesichert sein, damit das AGG auf Baurechtsverhandlungen mit der Bio Schwand AG eintreten kann.

Für weitere Informationen

(BioFach) - Das Stiftungsunternehmen WALA Präparate exportiert die drei Marken WALA Arzneimittel, Dr.Hauschka Kosmetik und WalaVita in mehr als 30 Länder. Die WALA beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und erzielte 2008 einen Umsatz von 103 Mio. EUR.

Dr.Hauschka Kosmetik ist erhältlich in Apotheken, Naturkostfachgeschäften, Reformhäusern, Naturkosmetikfachgeschäften, die als Handelspartner autorisiert sind, sowie bei Dr.Hauschka-Naturkosmetikerinnen.

Über verschiedene Projekte arbeitet Dr.Hauschka auch mit der Modebranche zusammen, beispielsweise wurde 2007 zusammen mit Kaviar Gauche eine unter ökologischen Bedingungen hergestellte Kosmetiktasche produziert.

Quelle: www.openpr.de (ausführlicher Bericht)

Copyright: BioFach, Newsletter vom 10.07.2009

(BioFach) - Das Flächen-Wachstum im Bio-Landbau in Deutschland betrug nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums BMELV 5 %.

Die Anzahl der Bio-Betriebe nahm gegenüber dem Vorjahr um 6 % auf insgesamt 19'813 zu. Die von Bio-Landwirten bewirtschaftete Fläche lag damit bei 907'786 ha. Das entspricht einem Flächenanteil an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche von 5,4 %.

Ende vergangenes Jahr waren 6'970 und damit 14 % mehr Betriebe in der Bio-Verarbeitung tätig als 2007.
Die Zahl der Importeure stieg gegenüber 2006 um 6 %. Verarbeitende Importeure nahmen gegenüber 2007 um 20 % zu, reine Handelsunternehmen um 32 %.

29'244 Unternehmen (Erzeuger, Verarbeiter, Importeure) waren 2008 im Öko-Sektor tätig.

Quelle: www.bmelv.de

Copyright: BioFach, Newsletter vom 10.07.2009

Siehe dazu auch Bioland-Pressemitteilung"Politik bremste Entwicklung des Biolandbaus" (A.d.R.)


(Bio-Markt.info) - Das EcoSocial-Gütesiegel findet sich auf nahezu jedem Provamel-Produkt. Es garantiert, dass alle Produkte auf sozial verantwortungsvolle und ökologisch nachhaltige Art und Weise produziert werden.

Der ausgestreckte Arm auf dem Siegel symbolisiert das partnerschaftliche Miteinander von Erzeugern, Lieferanten, Verarbeitern und Verbrauchern im Umgang miteinander und mit der Umwelt.

IBD Certified (kurz IBD) ist ein brasilianischer Zertifizierer, der seit mehr als 20 Jahren Bio-Betriebe begutachtet und kontrolliert. Heute ist IBD international tätig in der Auditierung und Zertifizierung von Rohwaren, Nahrungsmitteln, Kosmetik, Textilien und landwirtschaftlichen Produktionsmitteln unter den wichtigsten internationalen Standards. Dabei geht es vor allem um die Unterstützung und Beratung von Kleinbauern. IBD EcoSocial ist ein Qualitätssiegel, das die bereits bestehenden Bio-Siegel ergänzt.

Quelle: Provamel-Pressemeldung

Copyright: Bio-Markt.info, 14.07.2009/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.
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