Branchen-News
- 23. Mai 2010
- Nachrichten | Branchen-News
Seitens des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) gibt es - verursacht durch EU-Vorgaben - nach wenigen Monaten bereits wieder Neuerungen zur Deklaration der Zertifizierungsstelle auf Bio-Produkten.
Statt CH-BIO-SCESp XY (Code der beauftragten Zertifizierungsstelle) muss neu CH-BIO-XY (oder: CH-Bio-XY) auf den Etiketten angegeben werden.Bereits neu gedrucktes Verpackungsmaterial, welches die Codenummer nach altem Vorschlag aufführt, darf aus Gründen der Verhältnismässigkeit bis zum Aufbrauch weiterhin verwendet werden.
Für konkrete produktspezifische Fragen richtigen Sie sich bitte an Ihre Zertifizierungsstelle Vielen Dank!
Kontakt für allgemeine Fragen: Peter Jossi, p.jossi@bionetz.ch
Hier der Originaltext (s. auch bionetz.ch-Sondernewsletter vom 17.05.2010):
Neue Vorgaben bei der Auszeichnung von Bio-Produkten
Sehr geehrte Damen und Herren
Seitens des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) gibt es bereits wieder Neuerungen zur Deklaration der Zertifizierungsstelle auf Bio-Produkten.
Statt CH-BIO-SCESp 006 muss neu CH-BIO-006 (oder: CH-Bio-006) auf den Etiketten angegeben werden.
Bereits neu gedrucktes Verpackungsmaterial, welches die Codenummer nach altem Vorschlag aufführt, darf aus Gründen der Verhältnismässigkeit bis zum Aufbrauch weiterhin verwendet werden.
Nach Einschätzung von Dr. Daniel Andrey, Kantonschemiker der Urkantone und Vertreter des Kantonschemikerverbandes für Bio-Fragen, sind von Seiten des kantonalen Vollzugs wegen des sehr geringen Täuschungspotentials diesbezüglich kaum Beanstandungen in eigener Initiative zu erwarten.
Bitte beachten Sie unser angepasstes Dokument Design Manual Kennzeichnung von Produkten und die aktualisierten Zertifizierungsmarken, welche Sie für die Auszeichnung der Produkte verwenden können.
Die offizielle Mitteilung des BLW finden Sie auf unserer Website (Seite 6) und unter http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00085/00092/index.html?lang=de
Bei Fragen und für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung service@bio-inspecta.ch oder 062 865 63 07.
Vielen Dank und freundliche Grüsse
bio.inspecta AG
Nouvelles directives relatives à la désignation des produits
Mesdames, Messieurs,
L'Office fédéral de l'agriculture (OFAG) annonce déjà de nouveaux changements au niveau de la déclaration de l'organisme de certification sur les produits bio.
Au lieu de CH-BIO-SCESp 006, il faut dorénavant indiquer CH-BIO-006 (ou: CH-Bio-006)sur les étiquettes.
Le matériel d'emballage déjà imprimé avec l'ancienne mention de l'organisme de certification peut être utilisé jusqu'à l'épuisement des stocks.
Selon l'estimation de Monsieur Daniel Andrey, chimiste Cantonal des Cantons de Schwyz, Uri et Unterwalden et responsable des questions bio pour la fédération des chimistes Cantonaux, et dû au potentiel de tromperie très minime, il n'y a quasiment aucun risque d'une plainte de la part des autorités Cantonales.
Veuillez tenir compte de notre document adapté Manuel de design Désignation de produits et des marques de certification actualisées, que vous pouvez utiliser pour l'identification des produits.
Vous trouverez le communiqué officiel de l'OFAG sur notre site Web (page 7) ou sous http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00085/00092/index.html?lang=fr
Pour toutes questions ou informations complémentaires, nous nous tenons à votre entière disposition via service@bio-inspecta.ch ou au numéro 062 865 63 07.
Nous vous remercions et vous présentons nos cordiales salutations.
bio.inspecta AG
Nuove disposizioni riguardanti la designazione dei prodotti
Gentili Signore, egregi Signori,
l'Ufficio federale dell'agricoltura (UFAG) annuncia nuove modifiche concernenti la dichiarazione dell'ente di certificazione sui prodotti bio.
In avvenire, sulle etichette deve apparire il nuovo codice CH-BIO-006 (o: CH-Bio-006) e non più la precedente designazione CH-BIO-SCESp 006.
Il nuovo materiale di imballaggio, da poco stampato e che reca ancora il vecchio numero di codice, può essere utilizzato per motivi di proporzionalità fino a esaurimento scorte.
Secondo le stime del Dr. Daniel Andrey, dei chimici cantonali dei Cantoni fondatori e dei sostituti dell'associazione dei chimici cantonali per le questioni biologiche, l'organo esecutivo cantonale non solleverà obiezioni di propria iniziativa in proposito.
Vi invitiamo a consultare la nostra documentazione adattata Manuale di design Designazione dei prodotti e a tener conto dei marchi di certificazione aggiornati, che potrete utilizzare per la designazione dei prodotti.
Il comunicato ufficiale dell'UFAG è reperibile sul nostro sito web (pagina 7) o all'indirizzo http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00085/00092/index.html?lang=it
Per ulteriori chiarimenti restiamo a vostra completa disposizione all'indirizzo e-mail service@bio-inspecta.ch oppure al numero 062 865 63 07.
Ringraziandovi della vostra cortese attenzione, porgiamo i più cordiali saluti.
bio.inspecta AG
bio.inspecta AG
q.inspecta GmbH
Ackerstrasse
CH-5070 Frick
+41 (0) 62 865 63 00
+41 (0) 62 865 63 01
newsletter@bio-inspecta.ch
- 23. Mai 2010
- Nachrichten | Branchen-News
(Bio Suisse) - Geschäftsführer Stefan Flückiger verlässt Bio Suisse. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung und deren Umsetzung wird das Arbeitsverhältnis in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.
Bio Suisse dankt Stefan Flückiger für sein grosses Engagement und wünscht ihm alles Gute.Die stellvertretende Geschäftsführerin Doris Schwarzenbach übernimmt die interimistische Leitung von Bio Suisse.
Bei Fragen:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse, 079 704 72 41
Copyright: Bio Suisse, Medienmitteilung vom 19.05.2010
- 23. Mai 2010
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(BioFach) - 2009 stieg der faire Konsum im sechsten Jahr in Folge. Dies verkündete TransFair e.V. auf seiner Jahrespressekonferenz.
Kaffee ist nach wie vor das wichtigste Fairtrade-Produkt, gefolgt von Blumen, Fruchtsaft und Textilien aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle.
Geschäftsführer Dieter Overath sagte: "Gründe für das Absatzplus sind neben der gestiegenen Verbrauchernachfrage auch die grössere faire Produktvielfalt, mehr Lizenzpartner, ein stärkeres Engagement des Handels sowie die gestiegene Anzahl der Einkaufsorte."
Ein neues Angebot gibt es auf der Internetseite von Transfair. Schon auf der Startseite können die Nutzer den Fairtrade-Code eingeben und online die Reise einzelner Produkte ab dem Ursprungsort rückverfolgen.
Quelle: www.transfair.org
Copyright: BioFach, Newsletter vom 14.05.2010
- 23. Mai 2010
- Nachrichten | Branchen-News
Vom 10. - 11. Juni 2010 findet in Amsterdam der neue "Gipfel für nachhaltig produzierte Nahrungsmittel" statt. Im Mittelpunkt steht das Diskutieren und der Austausch über die neue Kennzeichnung nachhaltig produzierter Lebensmittelprodukte. Auch Fair Trade als Lebensmittelsektor mit der grössten Zuwachsrate ist ein Schlüsselthema. Der Gipfel findet in englischer Sprache statt.
New Foods Summit to Feature Leading Sustainability Issues
Join some of the leading organisations involved in eco-labels at this new sustainable foods summit, taking place in Amsterdam on 10-11 June. Organised by Organic Monitor, the aim of the Sustainable Foods Summit is to discuss and debate the major issues the food industry faces concerning sustainability, organic, fair trade and other eco-labels.
The second edition of this executive summit focuses on sustainable supply chains, with key topics covering ethical partnerships, traceability, roundtables, distribution and marketing. Case studies are given of companies who have successfully and legitimately met the sustainability challenges. Since fair trade is intricately linked to ethical sourcing, Fair Trade is a key summit theme. Fair trade product sales are expanding by almost USD 1 billion a year, making it the fastest growing sector of the food industry. The summit assesses the market growth potential, examines key industry issues and shares marketing best-practices.
More information is available from www.sustainablefoodssummit.com
Email: info@sustainablefoodssummit.com
- 23. Mai 2010
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(BioFach) - Wissenschaftler, Bio-Verbände und Naturkost-Unternehmen aus sechs europäischen Ländern trafen sich am 19.- 20.4.2010 in Berlin, um erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Ecropolis zusammenzutragen. Seit 2009 suchen sie nach Antworten auf die Frage, wie Europäern Bio-Lebensmittel schmecken und warum sie ihnen unterschiedlich schmecken.
Was Verbraucher von einem Bio-Produkt erwarten, mündet anschliessend in Empfehlungen für die Produktentwicklung und das Marketing von Naturkost-Herstellern. Die Untersuchungs-Ergebnisse werden in einer interaktiven Online-Datenbank mit dem Namen OSIS (Organic Sensory Information System) zusammengeführt und der Öffentlichkeit im Internet präsentiert.
Quelle: www.ecropolis.eu
Copyright: BioFach, Newsletter vom 30.04.2010
- 23. Mai 2010
- Nachrichten | Branchen-News
(Bio-Markt.info) - Eine Managementmethode, die Orientierung bei der strategischen Geschäftsplanung bietet, ist das so genannte Roadmapping. Die Firma Bodan Großhandel für Naturkost aus Überlingen hat als eines von vier baden-württembergischen Unternehmen bereits erfolgreich damit gearbeitet. Ihre Erfahrungen sind Bestandteil einer neuen Broschüre der MFG Baden-Württemberg.
Wie bei den anderen Unternehmen auch hat das Roadmapping bei Bodan bewirkt, dass der unternehmerische Blick in die Zukunft systematisiert und fokussiert werden konnte. Eine Besonderheit bei Bodan war, dass sich eine neue Kommunikations- und Diskussionskultur im Unternehmen durch die Arbeit an der Roadmap etabliert hat.Abteilungsübergreifend haben die verschiedensten Kompetenzträger im Unternehmen eng zusammengearbeitet und ihre Ideen über die Zukunft des Naturkost-Grosshändlers ausgetauscht. Herausgekommen ist eine ganze Reihe von Teil-Roadmaps, die das Unternehmen nun auch zur Image fördernden Positionierung im Wettbewerb und bei Schlüsselkunden einsetzen will.
Alle Erfahrungsberichte der vier Unternehmen, angereichert durch Interviews mit den Firmenvertretern und Coaches, hat die MFG Baden-Württemberg jetzt in einer Broschüre zusammengefasst.
"Zukunftsfähig mit IT - Wie kleine und mittlere Unternehmen mit Roadmaps ihre Innovationskraft stärken können" heisst die Publikation - sie kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.
Strategiebeauftragte in KMU erhalten darin Hinweise, wie sie trotz geringer Ressourcen und Kapazitäten Vorausschau-Prozesse gewinnbringend in ihrem Unternehmen verankern können.
Quelle: Bodan-Pressemeldung
Copyright: Bio-Markt.info, 16.04.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.
- 23. April 2010
- Nachrichten | Branchen-News
- 23. April 2010
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(Migros) - Mit der Einführung neuer Produkte, einem frischen Logo und modernen Verpackungsdesign, macht die Migros ihr Bio-Sortiment erlebbar und für alle Kunden zugänglich.
Zurzeit führt die Migros über 1000 Bio-Produkte. Dieses Sortiment will sie bis Ende 2010 laufend mit vielen neuen Produkten ergänzen."Wir lancieren in allen Bereichen neue und innovative Artikel. Ein Schwerpunkt sind die Sortimente Brotwaren, Molkereiartikel, Fleischwaren und Tiefkühlprodukte", erklärt Marketingleiter Oskar Sager.
Nicht nur das Bio-Sortiment, sondern auch die Bio-Verpackung und das Logo sind attraktiver. Der einheitliche, frische und moderne Auftritt dient den Kunden als Orientierungshilfe und soll Migros Bio erlebbar machen.
Bio wird für jedermann/frau zugänglich
Im letzten Jahr verzeichneten die Produkte von Migros Bio ein Umsatz-Wachstum von sieben Prozent. Das zeigt: Immer mehr Menschen in der Schweiz legen Wert auf eine gesunde und nachhaltige Lebensweise. Die Migros macht ihr Bio-Sortiment deshalb für ihre Kundinnen und Kunden noch attraktiver und nimmt einen Preisabschlag auf das Bio-Sortiment vor. (...)
Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung (www.migros.ch)
Copyright: Migros, Medieninformation vom 12.04.2010
- 23. April 2010
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Bio Suisse Delegiertenversammlung in Olten
Bio Suisse schafft Rahmenbedingungen für faire Handelsbeziehungen im Inland. Dazu gehören regelmässige Gesprächsrunden zwischen Marktpartnern und ein Verhaltenskodex. Dies entschieden die Delegierten an ihrer Versammlung in Olten. Präsidentin Regina Fuhrer gab ihren Rücktritt auf April 2011 bekannt.
Fairness gemeinsam definieren
Gerechtigkeit und Fairness gehören seit jeher zum ganzheitlichen Grundverständnis des Biolandbaus. Der Grundsatz "Fair für alle" ist auch im Bio Suisse Leitbild festgehalten. Das bedeutet, dass die ganze Wertschöpfungskette einbezogen ist und sich die Handelspartner zu einem verantwortungsvollen Umgang verpflichten.
Unter Fairness versteht Bio Suisse: · Langfristige Handelsbeziehungen, Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und Respekt unter den Marktpartnern der Wertschöpfungskette. · Partnerschaftliche und langfristige Zusammenarbeit und Verantwortung in Vertragsverhandlungen · Gerechte Preisgestaltung · Konstruktive Zusammenarbeit zur Förderung des Biolandbaus in der Schweiz.
Die am Mittwoch in Olten verabschiedete Richtlinie bietet die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der fairen Handelsbeziehungen im Inland. Wichtigste Elemente sind ein partnerschaftlich zu erarbeitender Verhaltenskodex, sowie gemeinsame Gesprächsrunden zwischen den Marktpartnern. "Wir machen heute einen ersten Schritt auf einem neuen Terrain", betonte Bio Suisse Präsidentin Regina Fuhrer. "Wir können und müssen alle voneinander lernen."
Regina Fuhrer tritt auf April 2011 zurück
Regina Fuhrer gab an der Delegiertenversammlung in Olten ihren Rücktritt als Präsidentin auf April 2011 bekannt. Die 51-jährige Biobäuerin aus dem bernischen Burgistein wurde im Jubiläumsjahr 2001 als erste Frau zur Präsidentin und damit zur höchsten Biobäuerin des Landes gewählt. Im kommenden Jahr wird Bio Suisse ihr dreissijähriges Bestehen feiern - dies nimmt Regina Fuhrer zum Anlass für ihren Rücktritt. Der Verband hat nun ein Jahr Zeit, das Präsidium neu zu besetzen. Das Amt wird demnächst ausgeschrieben.
Weitere Auskünfte:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse, 079 704 72 41
- 16. April 2010
- Nachrichten | Branchen-News
(BioFach) - Der Zusammenschluss unabhängiger Naturkostfachgeschäfte, Bio-Monde, umfasst inzwischen 152 Mitgliedsgeschäfte.
Nun hat sich die Kooperative ein neues Signet in den Farben Grün und Blau gegeben, das während der Generalversammlung erstmals vorgestellt wurde. Weitere Projekte des Netzwerks sind die Schaffung einer internen Weiterbildung sowie die verbesserte Anbindung der Läden durch den Einsatz eines eigenen Softwareprogramms.
Quelle: www.biomonde.fr
Copyright: BioFach, Newsletter vom 16.04.2010