Branchen-News

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«Arbeit weniger besteuern, Sozialabgaben entlasten und dafür aber Energie, Umweltressourcen und Kapital stärker besteuern», das sind die Vorschläge von Ökonomin Irmi Seidl. Energie und Umwelt seien die knappen Ressourcen – durch die Besteuerung würden sie sparsamer eingesetzt.

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Nach aktuellen Schätzungen des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) stellten deutsche Bäuerinnen und Bauern in 2019 rund 107'000 Hektaren auf Bio-Landwirtschaft um. 

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Am Samstag 15. Februar 2020 gingen die BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, zu Ende. 3'792 Aussteller aus 110 Ländern präsentierten sich den Fachbesuchern. Über 47.000 Facheinkäufer*innen aus 136 Ländern liessen sich von Neuheiten, Trends und Innovationen aus aller Welt begeistern.

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Pestizide, hoher Wasserverbrauch, viel Importware: Unsere Blumenfreude schadet der Natur. 20'000 Tonnen Blumen jedes Jahr – aus Kenia, Ecuador oder Holland. Die Produktion verbraucht nicht nur viel Wasser und erfordert Unmengen an Pestiziden, sondern verursacht auch viel klimaschädliches CO2.

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Über die Hälfte der Bevölkerung schätzt den Einsatz von Pestiziden und den Klimawandel als sehr gefährlich für Mensch und Umwelt ein, so die Erhebung «Umweltqualität und Umweltverhalten» des Bundesamtes für Statistik. Und die Sorge wächst.

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Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats schickt den «Absenkpfad Pestizide» in die Vernehmlassung. Bio Suisse begrüsst, dass Nägel mit Köpfen gemacht werden sollen: Die Landwirtschaft erhält einen verbindlichen Plan und auch das Gewerbe wird in die Pflicht genommen.

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Hoffentlich kommen bald neue Ideen in der Agrarpolitik der Schweiz zum Zug: z. B. griffige Regeln gegen Pestizide und Massentierhaltung, sowie eine sinnvolle Handelsstrategie. Der Schweizerische Bauernverband scheint sich dafür zu öffnen.

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Um den Balanceakt einer nachhaltigen Landwirtschaft zu meistern braucht es innovative Konzepte. Diese sollten praxiserprobt und erlebbar sein. Diese Gedanken haben zum Projekt «Living Farms» der Sektion für Landwirtschaft des Goetheanum in der Schweiz geführt.

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Bio Suisse und das FiBL wollen sich dafür einsetzen, dass mehr Bioprodukte in Spitälern und Heimen konsumiert werden. So kann die Nachhaltigkeit einer Mahlzeit deutlich verbessert werden. Wer ergänzend dazu noch regional und saisonal einkauft und keine Lebensmittel verschwendet, belastet die Umwelt nicht oder nur minimal. Kantinen könnten zudem entscheidend helfen, dass mehr Bio-Produkte einen Markt finden.

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Viele Menschen in der Schweiz engagieren sich gegen Plastik, genauer gegen verpackte Lebensmittel. Ganze Städte wollen plastikfrei werden. Nur: ist es wirklich sinnvoll seine Energien da einzusetzen oder gleicht dieser Effort der Suche nach einem schnellen reinen Gewissen, bring aber der Umwelt gar nichts?

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