Die beiden wichtigsten deutschen Biobauern-Verbände Bioland und Naturland verzeichnen Rekord-Mitgliederzuwächse. Bio wächst sowohl bei den Landwirten wie bei der Fläche.

Radieschen Bild: PixabayBild: PixabayBioland, der bedeutendste Verband für ökologischen Landbau in Deutschland, verzeichnet für das Jahr 2016 Rekordzuwächse. Die Mitgliederzahl stieg um 626 auf 6'861 Betriebe. Bioland-Bauern bewirtschaften mittlerweile 343’489 Hektaren. Das entspricht einem Plus von 38’560 Hektaren und damit 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für den Biolandbau deutlich verbessern, fordert der Verband in einer Mitteilung. Nur so könne der Wunsch der Konsumenten nach mehr Bio-Lebensmitteln aus Deutschland erfüllt werden. Zudem werden mehr Mittel für die Bioforschung verlangt sowie eine Abgabe auf mineralische Stickstoffdünger und synthetische Pestizide gefordert.

Auch Naturland verzeichnet im zweiten Jahr in Folge deutliche Zuwächse bei Mitgliedsbetrieben und Fläche. Neben einem erneut starken Wachstum in Deutschland konnte der Öko-Verband in 2016 auch international zulegen, wobei vor allem die Entwicklung in Europa überdurchschnittlich positiv ausfiel. Insgesamt bewirtschaften aktuell 43.000 Naturland Bäuerinnen und Bauern in 46 Ländern der Erde eine Fläche von über 277.000 Hektar. Das sind rund 5.000 Bäuerinnen und Bauern mehr als vor einem Jahr. Die Fläche legte um 4,7 Prozent zu.

In Deutschland werden 6,5 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet.

Quellen: Lid.ch, bioland.de und naturland.de

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