Die Initiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz» will Kriterien für eine artgemässe Haltung und schonende Schlachtung auf dem Bio-Suisse-Standard in die Bundesverfassung verankern. Diese Anforderungen sollen gleichfalls für importierte Tiere und tierische Erzeugnisse gelten. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab und will einen Gegenvorschlag erarbeiten.

chicken 3607867 1280Kriterien für die tierfreundliche Unterbringung, den regelmässigen Auslauf und die schonende Schlachtung sollen in der Verfassung verankert werden. Bild: PIxabayDer Bundesrat ist sich mit den Initiant*innen einig: Tiere müssten artgerecht gehalten, regelmässig Auslauf erhalten und schonend geschlachtet werden. Was das aber genau bedeutet, bleibt offen. Die Standards dürften tiefer ausfallen als von der Initiative verlangt. Und die Importe würden nicht angetastet.

Ein Anliegen von Bio-Fleisch Produzent*innen wäre aber heute schon: dass alles Fleisch, was auf einem Bio-Betrieb unter den Bio-Regeln produziert wird auch als Bio-Fleisch vermarktet werden kann und einen höheren Preis erzielt. Das könnte nur gelingen, wenn für Importe gleiche Anforderungen gelten würden.

 

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