Mitglieder-Porträts

Die Grossverteiler graben an den Wurzeln des Biofachhandels. Das spürt auch Marcel Butty. Im 7-Fragen-Interview erfahren Sie vom Geschäftsführer des Winterthurer Biofachgeschäfts Rägeboge, welche Herausforderungen sein Betrieb zu meistern hat.

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Zum Vierzigsten hat sich die Genossenschaft KORN.HAUS einen neuen Auftritt geschenkt. Ein guter Grund, Ruedi Engeler, Mitglied der Geschäftsleitung, ein paar Fragen zur neuen Positionierung des Thurgauer Produktions- und Dienstleistungsbetrieb zu stellen.

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Jens Jung bäckt gutes, ehrliches Brot wie zu Grossvaters Zeiten. Alias John Baker hat er mit seiner Zürcher Backstube den Zeitgeist getroffen. Das Mitglied von bionetz.ch setzt ganz auf naturbelassene Zutaten.

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Der Bioladen Öpfelbaum in Uster zeichnet sich durch frische und regionale Produkte aus. Und durch eine besonders nette Bedienung. Wir haben mit Geschäftsleiter Markus Schmid über seinen Betrieb und die Herausforderungen an den Biofachhandel gesprochen.

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Gabriela Schlumpf und Gregor Thaler haben vor ein paar Monaten an bester Zentrumslage in Luzern einen schweizweit einmaligen Laden eröffnet. LUNA ist gleichzeitig Naturdrogerie, Bio-Laden und Bettenfachgeschäft. Das neuartige Konzept bot bionetz.ch einen guten Grund, mit den beiden Geschäftsinhaber/-innen ein Interview zu führen.

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Die SUN-SNACK AG setzt sich, als eigenständige Familienunternehmung, mit Überzeugung für ausgesuchte Trockenfrüchte, Nüsse und Kerne ein – seit Generationen. «Seit der Firmengründung im Jahre 1847 und der seither gewonnenen grossen Erfahrung und Kompetenz, dürfen wir uns als Spezialisten unserer Branche bezeichnen», so das Selbstverständnis der SUN-SNACK AG. Als Branchenspezialist bietet das Traditionsunternehmen auch ein breites Biosortiment.

Peter Jossi - Trockenfrüchte, Nüsse und Kerne sind ein ideales und vielseitiges Nahrungsmittel. Sie versorgen den Körper mit schnell verfügbarer Energie und sind ein wichtiger Hauptbestandteil für eine ausgewogene Ernährung. Trockenfrüchte sind der konzentrierteste natürliche Kraftlieferant des Ernährungsbereichs. Nüsse und Kerne gehören zu den nahrhaftesten Nahrungsmitteln, denn rund die Hälfte der Nuss besteht aus wertvollen Fetten.

Trockenfrüchte, Nüsse und Kerne sind daher seit Generationen eine beliebte und traditionelle Verpflegung. Dieser Tradition ist die SUN-SNACK AG als eigenständige Familienunternehmung verpflichtet, seit der Firmengründung 1847. Reto Ulrich, Geschäftsleiter, dazu: «Dank der über Generationen gewonnenen grossen Erfahrung und Kompetenz, dürfen wir uns als Spezialisten unserer Branche bezeichnen.»

Sun Snack 06 2015 Firma IMAGE 5693Die SUN SNACK AG liegt in St. Margrethen, unmittelbar an der Grenze (Bild: SUN-SNACK AG).

Zeitgemässe Infrastruktur - Standort an guter Lage

Das modernst eingerichtete Unternehmen SUN-SNACK AG befindet sich am Tor zur Ostschweiz in der Gemeinde St. Margrethen im Dreiländereck. Die grenznahe Lage liegt auf einer optimalen Nord-/Südachse und bringt viele Vorteile bezüglich Handelswege und Logistikabwicklung.

Nach einer intensiven Bauphase konnte die SUN-SNACK AG im September 2011 einen zeitgemässen Neubau in Betrieb nehmen und damit die Leistungsfähigkeit somit noch weiter ausbauen. Dies garantiert eine schonende und kontrollierte Weiterverarbeitung der Rohwaren in Verkaufseinheiten. Sämtliche Arbeitsplätze erfüllen höchste hygienische Anforderungen und sind modernst und funktionell eingerichtet.

Sun Snack 06 2015 Sortiment Gruppenfoto BSSEine Produktegruppe (Beutel) aus dem breiten Bio-Sortiment (Bild: SUN-SNACK AG).

SUN-SNACK: Vielfältige Qualitätsansprüche, Breites Sortiment

«Wir haben den Anspruch, höchste Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Hervorragende Produkte und erstklassige Dienstleistungen stehen für uns im Vordergrund. Das konsequente Verfolgen unserer hochgesteckten Vorgaben erlaubt uns, ein solch hohes Qualitätsniveau zu gewährleisten. SUN-SNACK bietet dem Konsumenten ein einmaliges, vielfältiges Sortiment an erstklassigen Trockenfrüchten, Nüssen und Kernen.

BIO SUN-SNACK

«BIO SUN-SNACK» ist die Marke für Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau.
Produkte aus konventionellem Anbau werden unter der Marke «SUN-SNACK» angeboten. Beide Marken sind registriert sowie national und international geschützt.

Für das Unternehmen SUN-SNACK ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Lebensmittelbetrieb nach sämtlichen Standards zertifiziert ist und diese erfüllt. In erster Linie sind dies:

  • ISO 9001 : 2008 (Qualitätsmanagementsystem)
  • HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points/ Selbstkontrollsystem)
  • BRC (Global Standard für Lebensmittelsicherheit/ Branchenstandard für Lebenmittelsicherheit)
  • CH-BIO (Schweizerische Bio-Verordnung)

Sämtliche Standards werden regelmässig durch eine externe akkreditierte Zertifizierungstelle vor Ort auditiert und auf dieser Basis zertifiziert.

Sun Snack 06 2015 Türkei 12 41Feigen-Plantage in der Türkei (Bild: SUN-SNACK AG)

Optimierte Beschaffung und Lagerung

«Durch optimale Bedarfsplanung produzieren wir 'just in time'. Dadurch gelingt
es uns, die Frische der Produkte zu gewährleisten», fasst Reto Ulrich, die Beschaffungsstrategie des Unternehmens zusammen.

«Unsere Beschaffung basiert auf fundierten Kenntnissen und dem Verständnis der
Märkte und Mentalitäten in den Herkunftsländern. Wir bevorzugen weltweit den direkten Wareneinkauf bei den jeweiligen Partnern. Aktuell beziehen wir Trockenfrüchte, Nüsse und Kerne aus über 40 Ländern», präzisiert Reto Ulrich die Leitlinien bei der Beschaffung. Nebst genauen Eigenkontrollen werden die Produkte bereits am Ursprungsort im Labor analysiert. Dies stellt die Einhaltung der Produktspezifikationen, sowie die gesetzlichen Vorgaben sicher.

«Bei der Lagerung achten wir darauf, dass wir die für jedes Produkt optimalste klimatische Lagerbedingung gewährleisten. Generell halten sich Trockenfrüchte und Nüsse bei trockener, kühler und luftiger Lagerung bei konstanten Temperaturen am besten ergänzt Reto Ulrich.

Verantwortung als Arbeitgeber

«Um unsere hohen Qualitätsansprüche sicherzustellen, verarbeiten und veredeln wir sämtliche Produkte an unserem Standort in der Schweiz. Dank gegenseitiger Wertschätzung bauen wir auf hohe personelle Kompetenz und grosses Fachwissen 'bei uns im Hause'», betont Reto Ulrich.

Der SUN-SNACK AG ist es daher ein grosses Anliegen den Arbeitnehmenden solide soziale Sicherheiten und gute, fortschrittliche Anstellungsbedingungen zu bieten. Der Qualitätsanspruch gegenüber der Kundschaft verbindet sich dabei mit dem Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Reto Ulrich fasst dies so zusammen: «Wir sind bestrebt, die Motivation unserer Mitarbeiter zu fördern und überzeugt, dass dies zur positiven Gesundheit und der qualitativ hohen Arbeitsleistung beiträgt.»

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Das Jungunternehmen aus Wermatswil im Zürcher Oberland lässt die beiden alten Handwerke des «Lebküchlers» und «Modelschnitzers» wieder aufleben und produziert exquisite Biber aus regionalen Rohstoffen.

Dieses Jahr darf die Biber-Manufaktur ihr erstes Jubiläum feiern: Sie wurde 2010 von Claudio Leibacher gegründet, der sich nach seinem Geschichtsstudium auf die Spuren des Traditionsgebäcks in der Ostschweiz sowie in der Innerschweiz machte.

«Lebküchler» und «Modelschnitzer»: Alte Handwerke neu belebt

Praktika in verschiedenen Bäckereien sowie bei Holzbildhauern schufen die Grundlage zu den ersten Backversuchen mit selber geschnitzten Bibermodeln aus Birnbaumholz. Sein Bruder Silvan, dazumal mitten im Wirtschaftsstudium, ergriff die Möglichkeit, das theoretisch Gelernte praktisch umzusetzen und übernahm Verpackungsdesign, Homepage und Marketing. 2011 entschied sich Claudio mit 28 Jahren noch für eine Berufslehre als Bäcker-Konditor, welche er im Sommer 2013 abschloss.

Leibacher 05 2015 Claudio l und SilvanBiberbrüder: Claudio (l.) und Silvan Leibacher (Bild: Leibacher Biber-Manufaktur)

Erstklassige regionale Rohstoffe in Bio-Qualität

Die beiden Brüder setzen wo immer möglich auf erstklassige regionale Rohstoffe in Bio-Qualität sowie auf Frische. Dank einer vergleichsweise kurzen Datierungsfrist kommen ihre Biber ohne künstliche Konservierungs- und Feuchthaltemittel aus. Das Sortiment umfasst drei Bibersorten in fünf verschiedenen Grössen. Am beliebtesten ist der originale Biber mit Zürcher Oberländer Waldhonig und einer Füllung aus frisch geschälten Mandeln, Zitronen und Kirsch. Die vegane Variante – verfeinert mit Wermatswiler «Kleinjogg-Marc» – wird ebenfalls mit Zürcher Unterländer Dinkelmehl hergestellt. Erst seit kurzem im Angebot ist der weisse Biber aus knusprigem Anisteig und zitronig-frischer Mandel-Haselnussfüllung.

Leibacher Backstube 05 2015In der Biberproduktion ist sorgfältige Handarbeit gefragt (Bild: Leibacher Biber-Manufaktur).

Neu auch online erhältlich

Erhältlich sind die Leibacher Biber mittlerweile in verschiedenen Spezialitätengeschäften und Bioläden, unter anderem in Zürich und Winterthur. Ab diesem Frühlingkönnen sie auch via Internet im Online-Shop bestellt werden. Insbesondere in der Nebensaison erhält die Biber-Manufaktur immer wieder Besuch von kleineren und grösseren Gruppen, die Claudio Leibacher im Rahmen von Führungen gerne in die Geschichte und Geheimnisse der Biberherstellung einweiht.

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Das Schweizer Kleinunternehmen «NaturKraftWerke» produziert und verarbeitet in einem wachsenden transnationalen Netzwerk von freundschaftlich assoziierten Landwirtschaftsbetrieben und Primärproduzenten biologische und biologisch-dynamische Produkte. Die elementaren Lebensmittel, Naturprodukte und Nahrungsergänzungen sind seit der Firmengründung 1996 der Idee einer naturnahen und ganzheitlichen Lebensweise verpflichtet.

Christoph Meier (NaturKraftWerke), Peter Jossi – Der Unternehmer, Künstler und Heilpraktiker Antonius Conte bringt die «NaturKraftWerke»-Philosophie auf den Punkt: « Bauern und Landwirte aller Welt: Forscht selber! Ihr kennt euer Land und was ihr daraus erzeugen könnt, um die Menschen gesund und nachhaltig zu ernähren!»

Naturkraftwerke antonius conteAntonius Conte: Unternehmer, Künstler und Heilpraktiker (Bild: NaturKraftWerke)

Neues Essen

Neues Essen ist ein soziales und kulturelles Engagement von «NaturKraftWerke». Der pfluglose Mischfruchtanbau ist die landwirtschaftliche Grundlage für eine langfristige Versorgung der Menschheit mit vielfältigen, robusten und schmackhaften Lebensmitteln. In der Küche des Neuen Essens geht es experimentierfreudig zu und her und durch die Edition Neues Essen werden vitale Informationen, Inputs und Rezepte bereitgestellt für das Verständnis und die sachgerechte Handhabe der elementaren und biodiversen Lebensmittel.

Weltküche

Die Rezeptsammlung der Weltküche von «NaturKraftWerke» steht für die Möglichkeit einer friedfertigeren Welt. Die einschliessende Methode einer fairen und sozial nachhaltigen Wirtschaftsweise schlägt sich in der Alltagspraxis des vollwertigen Kochens nieder und führt zu einer berauschenden Vielfalt an neuen Möglichkeiten und Experimenten mit Tonalitäten, Geschmack und Farbe. Eine offene und innovative kulturelle Praxis im Alltag der Ernährung führt in Richtung Lebenskunst und Leibeswohl.

Naturkraftwerke NKW SonneNaturKraftWerke-Sortiment in der Übersicht (Bild: NaturKraftWerke)

Kochkurs Davos

Der Kochkurs Davos ist ein Koch-ThinkTank: Immer auf der Suche nach dem Wunderbaren in Küche, Kulinarik, Diätetik und Heilkost. Unter freiem Himmel. In Davos und in der umliegenden Natur der Wälder und Bergwiesen. Der Kochkurs Davos ist eine Reise zur Ursprünglichkeit, zum maximal Einfachen und Schönen der alten Getreide-, Leguminosen- und Gemüsesorten, wie sie unsere Vorfahren vor den Weltkriegen noch kannten. Der österreichische Arche Noah Sterne-Koch und Naturküchen-Virtuose Johannes Reisinger verführt, berührt und begeistert mit Wissen und Können, Genie und Eleganz. Einfache Mahlzeiten werden zeitgemäss und attraktiv zubereitet und anschliessend gemeinsam gegessen. Mit vielen naturkundlichen Fussnoten, Tipps und Stories.

Lebenskunst und Leibeswohl

Das Vermeiden von extremen Positionen und insgesamt von Extremen aller Art kann ein wichtiger Wert für ein Leben in Zufriedenheit und Glück werden. Die Kunst ist es dann, das Leben selbstbestimmt und aktiv so steuern zu dürfen, dass die Gefühle von Glück und gegenseitiger menschlicher Wertschätzung zur Grundlage für die Entscheidungen und das Tun im Alltag werden. Ein beruhigtes und freundliches Lebensklima wiederum führt zusammen mit einer sorgfältigen und bedachten Ernährung zu Wohlergehen für Geist und Körper.

Quellen und weitere Informationen:

Seit mehr als 30 Jahren setzt die «Romanin Weine AG» (St. Gallen) auf Bioqualität. Mit über 250 Weinen repräsentiert das Unternehmen heute ein breites Biowein-Angebot, das grösstenteils die Ansprüche der veganen Ernährung erfüllt. Mit der langjährigen Erfahrung des Inhabers, Angelo Romanin, steht ein kompetenter Berater persönlich für seine Kunden bereit.

Die Zeiten, in denen Biowein «nur» aus ökologischer Überzeugung getrunken wurde, sind passé. Immer mehr Menschen entdecken die hohe Qualität des Bioweins und entscheiden sich für den reinen Genuss. Wein ist immer schon ein Stück Lebensqualität gewesen. Er begleitet die schönsten Stunden des Tages, bereichert festliche Anlässe, kann die Eindrücke einer (Urlaubs-) Region intensivieren, entspannt einen gemütlichen Abend oder beschwingt die Sommerlaune.

Romanin 02 2015 Inhaber und Ihr persönlicher Berater Angelo RomaninAngelo Romanin nutzt beim kritischen Degustieren seine 30jährige Erfahrung mit Biowein (Bild: Romanin Weine AG).

Über 250 biozertifizierte Weine

Die Weinhandlung «Romanin Weine AG», mit eigenem Shop und Abhollager an der Bogenstrasse 7b in St.Gallen, hat sich spezialisiert auf europäische Bioweine. Mit Weinen aus der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Deutschland, Österreich, Griechenland und feinen Spirituosen, beliefert die «Romanin Weine AG» Privatkunden, die Gastronomie sowie den Detailhandel in der ganzen Schweiz. Mit seiner bald 30jährigen Erfahrung mit Bioweinen gehört Angelo Romanin zu den Pionieren in der Branche. Unterstützt wird er dabei durch seine Frau Kathrin Romanin und einem kleinen Aushilfsteam.

Fast am Ziel: Ganzes Sortiment für vegane Ernährung geeignet

Über 200 Weine im Sortiment der «Romanin Weine AG» erfüllen die Anforderungen an eine vegane Ernährung. Angelo Romanin möchte dies noch ausbauen: «Unser Ziel ist ein veganes Vollsortiment.» Was bedeutet «vegan» bei der Weinherstellung genau? Die traditionelle Weinerzeugung basiert auf der natürlichen Vergärung von Trauben. Wein ist von Natur aus ein pflanzliches und damit vegetarisch-veganes Produkt. In der Weinerzeugung sind allerdings Hilfsmittel zugelassen, die wie Hühnereiweiss, Milchprodukte oder Gelatine von Tieren stammen können. Diese natürlichen Mittel helfen, den Wein zu klären und zu «schönen», von «Trubstoffen» zu befreien, ihn geschmeidig zu machen und zu stabilisieren.

In der Bioweinherstellung sind die zulässigen Hilfsstoffe bereits aufgrund der Biogrundsätze stark eingeschränkt. Zeitgemässe Anbieter und Labelanforderungen beschränken die Verarbeitungshilfsstoffe zusätzlich. Die «Romanin Weine AG» geht noch einen Schritt weiter. Ein Grossteil des Sortiments wird schon heute ohne Hilfsstoffe tierischer Herkunft hergestellt und erfüllt damit die Anforderungen an eine vegane Ernährungsweise.

Romanin 02 2015 RomaninLaden 001 3Das Verkaufsgeschäft in St. Gallen mit einer Auswahl aus 250 Bioweinen (Bild: Romanin Weine AG)

Zeit ist reif für Wein aus Bioanbau

In Zeiten regelmässiger Skandale in der Lebensmittelindustrie verlangen immer mehr Konsumenten umweltgerecht produzierte Nahrungsmittel. Für Angelo Romanin verbindet sich damit eine sehr persönliche Motivation: «Wer von biologischem Anbau redet, meint zurück zur Natur. Im letzten Jahrhundert, dem fortschrittlichen zwanzigsten, haben wir die Natur eingeteilt in Gut und Böse, in Nützlinge und Schädlinge, in Nutzpflanzen und Unkraut. Wir haben das vermeintlich Böse mit allen Mitteln, chemischen und mechanischen, ausgemerzt und damit das vermeintlich Gute kaputt gemacht.»

Immer mehr Winzerinnen und Winzer haben die Zeichen erkannt und ihren Betrieb auf biologischen Anbau umgestellt. Mit Geduld und Fleiss hegen und pflegen sie ihre Reben und verzichten auf die Anwendung synthetischer Dünge- und Spritzmittel im Weinberg. Durch Einsaat von Gründüngung, schonende Bodenbearbeitung, gezielte Düngung mit Kompost und organischem Material und den Verzicht auf hohe Erträge erhalten sie langfristig einen gesunden, fruchtbaren Boden. Zu diesen Weingütern zählen heute neben hunderten von Kleinbetrieben, viele prominente Spitzenweingüter und immer mehr Grossbetriebe. Egal in welchem Land sie ihre Weine keltern, gemeinsam ist ihnen der Einsatz für eine intakte Umwelt und unverfälschte, terroirtypische Gewächse.

Internationale Anerkennung auf höchster Ebene

Bei internationalen Weinverkostungen brauchen sich biologische Qualitätsweine längst nicht mehr zu verstecken. Vom einfachen Tischwein bis zum absoluten Weltklassewein sind viele davon im Romanin-Angebot zu finden. Bekannte internationale Verkoster wie Robert Parker, Hugh Johnson oder Luigi Veronelli sowie bekannte Weinführer und Zeitschriften, darunter «Gambero Rosso», «Wine Spectator», «Vinum», haben längst die Güte dieser Weine erkannt. Immer häufiger sind Bioweine bei Verkostungen auf den vordersten Rängen vorzufinden, bezeichnend für die Authentizität der Region, Traubensorte und dem unverkennbaren Terroir.

Quellen und weitere Informationen:

Das Gesamtkonzept rund um «EMMA», die «Genossenschaft für Ernährung, Bewusstsein und ganzheitliche Entwicklung», kommt schrittweise zum Tragen. Die Website ist aufgebaut und enthält viel Neues aus der Welt der ganzheitlichen Ernährung. Für die weiteren Standbeine, das Bistro und der Laden in Oberglatt, ist die Eröffnung auf den 26. März 2015 vorgesehen.

Peter Jossi - Emma wurde im Oktober 2013 als gemeinnützige und nicht gewinnorientierte Genossenschaft gegründet. Gründervater und Präsident der Organisation ist der aus Affoltern a/Albis stammende Stefan Kessler. Der erweiterte Vorstand besteht aus fünf Personen. «EMMA ist ein zukunftsweisendes, gesellschaftlich sinnvolles, ökologisches Projekt, das Arbeitsplätze schafft und die regionale Entwicklung nachhaltig fördert. EMMA wertet damit den Standort Oberglatt sicherlich auf», argumentiert Stefan Kessler.

EMMA verzeichnet seit Gründung eine regelmässige Zuwachsrate an Genossenschaftern. Mit dem Start der Website wurden auch die Social Media-Kanäle geöffnet – und das Echo war gross. Die Initianten scheinen eine Marktlücke gewittert zu haben. Schon im Vorfeld wurde in der Lokalpresse viel berichtet. Per heute ist die Planung so weit vorangeschritten, dass die Initianten von einer Eröffnung auf Ende März 2015 ausgehen.

Pressefoto Stefan Kessler F2Stefan Kessler, Präsident von EMMA (Bild: EMMA)

Einmaliges Konzept - Einmaliges Credo

Der Tante Emma-Laden, der sympathische kleine Lebensmittelladen um die Ecke, der für die lokale Versorgung sorgte, kennen viele nur noch vom Hörensagen. Er war Synonym für intakte persönliche Bedienung und Beziehung, für Atmosphäre und Erlebnis! Durch den Siegeszug der Discounter ging diese Verkaufskultur endgültig verloren.

EMMA glaubt an das Comeback und die Zukunft von «Tante-Emma 2.0», an frische, gesunde und regionale Produkte, an den sozialen Austausch, Emotionalität und das an die Bedürfnisse der regionalen Bevölkerung angepasste Angebot und Öffnungszeiten.

Stefan Kessler erläutert das Sortiments- und Vermarktungskonzept: «In unserem Laden bieten wir ein ausgewähltes Sortiment von Bio-Lebensmitteln sowie Haushalt-Artikeln und Naturkosmetik an. Gesunde Ernährung ist gerade bei den kleinsten Erdenbürgern wichtig. Deshalb finden Sie bei uns auch Babynahrung und alles, was das Kinderherz begehrt. Wir orientieren uns an den strengen Lebensmittellabels, die uns auch helfen, beim Einkauf mit zu entscheiden. Wir führen auch ein Fleischsortiment. Allerdings sind wir der Meinung, wenn Fleisch, dann unbedingt aus einer tiergerechten, ethischen Haltung, denn das Tierwohl ist uns sehr wichtig. Kurze Lieferwege sind für uns selbstverständlich. Deshalb legen wir grossen Wert auf regionale Produkte!»

Einmalige Struktur

Die Struktur ist durchdacht und zieht sich von der Organisation über das Angebot bis zur Kommunikation. Sogar die Inneneinrichtung wurde vom renommierten Corporate Interior Spezialist BOID entworfen und trägt dem Unternehmen und seiner Philosophie zu 100% Rechnung. Aufgeteilt ist die Genossenschaft in einen Laden, in dem erlesene Produkte aus naturnaher, biologischer und nachhaltiger Produktion angeboten werden. Das Bistro soll Begegnungsstätte für Interessierte und Lokale gleichermassen sein. Auch hier wird Wert auf ein biologisches und werthaltendes Angebot gelegt.

Einmalige Veranstaltungen

Der Seminarbetrieb rundet das Angebot ab und funktioniert auch bereits operativ. Das Veranstaltungs-Programm umfasst inzwischen über 20 Seminare und Vorträge. Darunter finden sich bekannte Referenten wie Willi Fillinger (Philosoph), Christian Felber (Autor und internationaler Referent) sowie Dr. med. Rüdiger Dahlke (Arzt, Seminarleiter, Autor und Trainer). «Wir bieten ein umfassendes Seminarangebot verschiedener Disziplinen, vom philosophischen Feierabendgespräch bis hin zu intensiven Tagesseminaren mit internationalen Referentenkoryphäen», berichtet Pascale Bamert, Leiterin Forum bei EMMA, begeistert.

Quellen und weitere Informationen:

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