Mitglieder-Porträts

«Switzerland Global Enterprise» (S-GE) unterstützt im Auftrag des SECO Schweizer Lebensmittelimporteure bei der Erschliessung neuer Geschäftsmöglichkeiten mit zuverlässigen Biolieferanten aus ausgewählten Partnerländern.

Peter Jossi - Die S-GE-Dienstleistungen im Importbereich umfassen Einkäuferreisen sowie den Vermittlungsservice von vorevaluierten Lieferanten auf Fachmessen. Die Unterstützung von Schweizer Unternehmen durch das SIPPO-Programm von S-GE konzentriert sich auf wichtige Lebensmittelsektoren beim «Sourcing». Damit verbunden ist die gezielte Suche nach oft noch wenig bekannten Naturprodukten, die durch innovative Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten überraschen.

Switzerland Global Enterprise at Biofach 2014A fine assortment of organic produce at BIOFACH 2014 (Bild: Switzerland Global Enterprise)

Natürliche Lebensmittelzutaten

Ralph Langholz, der zuständige Projektleiter für «Natural Ingredients», stellt Schweizer Unternehmen auf der «Biofach», der «Health Ingredients» und der «Food Ingredients» regelmässig ausgewählte Biofirmen vor.

Switzerland Global Enterprise at Biofach 2Organic tea supplier from Indonesia (Bild: Switzerland Global Enterprise)

Die Produktpalette umfasst dabei ätherische Öle, Fruchtpulpen, Frucht- und Gemüsepulver, Getreide, getrocknete Kräuter und Gewürze, Nüsse und Samen, Pflanzenextrakte, Speiseöle, Tee und Trockenfrüchte sowie weitere verarbeitete Lebensmittel in Bioqualität.

Früchte und Gemüse

Jonas Spahn ist zuständig für den Sektor «Früchte und Gemüse». An der europäischen Leitmesse für Frischprodukte «Fruit Logistica» präsentiert S-GE Teilnehmer aus Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Südafrika, Peru und Kolumbien.

Switzerland Global Enterprise at Fruit Logistica 10 2014Organic suppliers at Fruit Logistica (Bild: Switzerland Global Enterprise)

Das Portfolio der Partnerfirmen besteht aus Früchten und Gemüsen aus tropischen und subtropischen sowie gemässigten Klimazonen dieser Länder. Darunter befinden sich auch biologisch produzierte Citrusfrüchte, Ingwer und Exoten wie Physalis, Granadillas und Passionsfrüchte.

Quellen und weitere Informationen:

Die «Morga AG» in Ebnat-Kappel (SG) setzt seit Jahrzehnten auf die Herstellung und den Vertrieb möglichst naturbelassener Produkte. Ein wesentlicher Anteil des Sortiments ist biozertifiziert. Seit 1996 leitet Ruedi Lieberherr als Vertreter der dritten Generation das Familienunternehmen.

Peter Jossi – Im Jahr 1930 kehrte Ernst Lieberherr-Hemmeler von einem 20jährigen Indienaufenthalt nach Europa zurück. Er war von der Philosophie angetan, die Nahrungsmittel zu ehren und sorgfältig mit ihnen umzugehen.

20 Jahre in Indien begründen die Morga-Firmenphilosophie

Seine Sehnsucht nach Indien sowie sein umfassendes Wissen über gesunde und naturbelassene Nahrungsmittel bewegten Ernst Lieberherr-Hemmeler, die Morga AG in Ebnat-Kappel zu gründen. In den Anfängen importierte, verarbeitete und verkaufte das Unternehmen hauptsächlich Darjeeling-Tee, verschiedene Gewürze und Sojaprodukte.

Ende der vierziger Jahre übernahm Sohn Ernst die Leitung der Morga AG. Unter seiner Ägide wahrte dasUnternehmen das Bewusstsein für die gesundheitlichen Vorzüge vollwertiger Nahrungsmittel. Die Sortimentsbreite wuchs stetig und wurde kontinuierlich mit Flocken, Kernen, Samen, Gemüse-Extrakten, kaltgepressten Ölen, Sirupen und Konfitüren sowie vielen weiteren Reformprodukten erweitert. Nach über 50jähriger erfolgreicher Tätigkeit übergab Ernst Lieberherr 1996 die Leitung des Unternehmens seinem Sohn Ruedi Lieberherr. Der Generationenwechsel verlief reibungslos. Ruedi Lieberherr und ein kompetenter Mitarbeiterstab führen das Unternehmen auch heute noch mit der gleichen Philosophie weiter.

MORGA Gebäude 2014Innovation aus Tradition: Das Morga-Gelände in Ebnat-Kappel (Bild: Morga AG)

Innovation aus Tradition

Morga ist seit jeher ein innovativer Betrieb, der auf solidem Fundament steht und die Leitsätze des Gründers mit den vielen neuen Möglichkeiten der Gegenwart in Einklang zu bringen versteht. Dies erkannte im Jahr 2006 auch eine Fachjury der internationalen Consultingfirma Ernst & Young und verlieh Ruedi Lieberherr den begehrten Unternehmerpreis «Entrepreneur of the Year». Ruedi Lieberherr dazu: «Dieser Preis ging zum ersten Mal an einen St. Galler Unternehmer und erfüllt uns mit besonderem Stolz, kommen wir doch eher aus einer wirtschaftlichen Randregion.»

MORGA GeschäftsführerRuedi Lieberherr leitet das Familienunternehmen Morga AG in dritter Generation (Bild: Morga AG).

Morga-Vorwärtsstrategie

In der Unternehmensführung setzt Ruedi Lieberherr auf eine Vorwärtsstrategie. Priorität haben dabei die Einführung von neuen Produkten, die stetige Erneuerung des Maschinenparks sowie den Ausbau der Verkaufskanäle durch den Zukauf solider Firmen und Marken die gut ins Unternehmen passen.

Im Verlauf der Jahre wurden z.B. die bekannte Dörrfrüchte- und Nüsse-Marke «ISSRO», die «Divida»-Trockenprodukte, die Produkt- und Vertriebsverantwortung für das «Kentaur»-Lebensmittelsortiment sowie die Kur- und Nährmittel der Marke «Holle» übernommen. Die Morga-Erzeugnisse sind seit den Gründerjahren in Reformhäusern, Drogerien und Bioläden erhältlich. Dank der grossen Vielfalt der Produkt- und Markensortimente finden sie eine immer breitere Kundschaft, vermehrt auch im allgemeinen Lebensmittelhandel.

MORGA ProduktekombiGrosse Produktbreite: Auswahl aus dem Morga-Sortiment (Bild: Morga AG)

Grosse Bedeutung für die Biobranche

Morga legt grossen Wert auf Qualität. Ein wesentlicher Anteil des Sortiments ist biozertifiziert. Der Morga kommt damit eine wichtige Bedeutung für die ganze Biobranche zu. Das Unternehmen betreibt eine eigene Qualitätskontrolle, die schon beim Einkauf der Rohstoffe beginnt.

Durch die Herstellung und den Vertrieb möglichst naturbelassener Produkte leistet Morga einen wesentlichen Beitrag zur Förderung einer gesunden Ernährung. Morga-Nahrungsmittel sind pflanzlichen Ursprungs, frei von künstlichen Konservierungs- und Farbstoffen, rückstands-kontrolliert, schonend verarbeitet und in der Konsequenz schmackhaft und bekömmlich.

Quellen und weitere Informationen:

Die Aktivitäten der Firma SWISSGUM, mit Sitz in Kreuzlingen, Thurgau, basieren auf profunden Branchenkenntnissen und Erfahrungen in der Optimierung der Textur und Struktur von Lebensmitteln. SWISSGUM leistet damit einen wichtigen Beitrag an die zeitgemässe Weiterentwicklung der Bioverarbeitung. Die Basis dafür bilden ausgewählte biologische Rohstoffe, wie z. B. Bio-Johannisbrotkernmehl, Bio-Guarkernmehl, Bio-Stärken, Bio-Eiweisspulver oder Bio-Agar-Agar.

Peter Jossi - Die Stabilisierung mittels biologischer Binde- und Verdickungsmittel sowie moderner Technologien ist ein entscheidender Faktor für die Herstellung von konsumentenfreundlichen, innovativen und stabilen Bio-Lebensmitteln. Langjährige Erfahrung und kompetente technische Unterstützung vom Beginn der Entwicklung bis zur Lancierung eines Endproduktes sind entscheidende Voraussetzungen für die rasche Markteinführung und einen dauerhaften Erfolg.

Die Aktivitäten von SWISSGUM basieren auf profunden Branchenkenntnissen und Erfahrungen in der Optimierung der Textur und Struktur von Lebensmitteln. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Verkauf von innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten. Seit vielen Jahren hat sich SWISSGUM auch im Bio-Bereich spezialisiert und bietet einen professionellen und zuverlässigen Service für den Produkterfolg der Kunden.

SWISSGUM Johannisbrotbaum 08 2014Johannisbrotbaum (Bild: SWISSGUM AG)

Vielseitig einsetzbare Bioprodukte

Ausgewählte biologische Rohstoffe, wie z. B. Bio-Johannisbrotkernmehl, Bio-Guarkernmehl, Bio-Stärken, Bio-Eiweisspulvern oder Bio-Agar-Agar bilden die Grundlage für die Entwicklung funktioneller Bio-Verdickungsmittel.
Einige der möglichen Anwendungsbereiche:

  • Regulation des Viskositätsverhaltens (z.B. Fliesseigenschaften)
  • Erhöhung des Aufschlagvolumens in Eiscrème und geschäumten Desserts
  • Verhinderung von Eiskristallbildung in Speiseeis während der Lagerung
  • Verbesserung der Konsistenz in Suppen, Saucen, Brotaufstrichen etc.
  • Optimierung des Mundgefühls in Getränken
  • Kontrolle der Produktelastizität in Frischkäseapplikationen und Schmelzkäse
  • Verhinderung von Eiweiss-Schädigungen während der Pasteurisation
  • Reduktion des Absinkens fester Bestandteile (z. B. in stückiger Fruchtzubereitung)

Die natürlichen Verdickungsmittel und Stabilisierungssysteme eignen sich für die verschiedensten Lebensmittelbereiche. Der Fokus richtet sich u.a. auf Applikationen wie Eiscrème, Milcheis, Sorbet, Softeis, fermentierte Milchprodukte, Frischkäse, Milchdrinks, Desserts, Schmelzkäse, Mayonnaise, Ketchup, Dressings, Getränke, Fruchtzubereitungen aber auch auf individuelle Spezialprodukte der Kunden.

SWISSGUM LBG 08 2014

BIO-Johannisbrot – von der Schote zum BIO-Pulver (Bild: SWISSGUM AG)

Zeitgemässe, naturnahe Biorezepturen

Die für Bio notwendigen Rohstoffe werden sorgfältig geprüft und getestet. Selbstverständlich werden sowohl der Anbau wie die Verarbeitung der Rohwaren streng kontrolliert und direkt vor Ort überwacht. Die daraus hergestellten Bioprodukte verfügen über die gängigen Biozertifizierungen und Anerkennungen durch verschiedene Labelorganisationen.

SWISSGUM leistet einen wichtigen Beitrag an die zeitgemässe Weiterentwicklung der Bioverarbeitung, wie sie z.B. das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) empfiehlt. In naturnahen Biorezepturen werden Zusatzstoffe immer häufiger in biozertifizierter Form eingesetzt oder durch Biozutaten mit den entsprechenden funktionellen Eigenschaften ersetzt.

Damit gehen viele Bioverarbeitungsunternehmen über das durch Verordnungen und Richtlinien geforderte Mass hinaus und bieten der Kundschaft einen echten Mehrwert.

Quellen und weitere Informationen:

Kontaktpersonen:

Vom luzernischen Weggis aus leiten Mercedes Andia Durrer (Geschäftsführerin CEO) und Bernd Gerspach (Finanzchef, Vertrieb CFO) die Import- und Handelsfirma «Buen Vivir GmbH». Ihr Geheimnis: Biozertifizierte «Sacha-Inchik»-Nüsse, dem «Inka-Gold» aus dem peruanischen Regenwald.

Peter Jossi - «Wir sind ein junges, dynamisches und multikulturelles Team», beschreiben Mercedes Andia Durrer und Bernd Gerspach die Aufbaustimmung in ihrem 2012 gegründeten Unternehmen. Beide können auf unternehmerische Erfahrung zurückgreifen: «Nach einer längeren Erfolgsgeschichte mit dem Handel von Geschenk- und Floristikartikeln, war uns die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln wichtig. Wir richten jetzt den Fokus unserer Aktivitäten wieder nach Lateinamerika und im Speziellen nach Peru.»

Buen Vivir Geschäftsleitung Buen Vivir

Buen Vivir-Geschäftsleitung: Mercedes Andia Durrer (Geschäftsführerin CEO), Bernd Gerspach (Finanzchef, Vertrieb CFO) - Bild: Buen Vivir GmbH

Sacha-Inchik: «Inka-Gold» aus dem peruanischen Regenwald

Die Buen Vivir GmbH spezialisiert sich auf Produkte aus biozertifizierten «Sacha-Inchik»-Nüssen, dem «Inka-Gold» aus dem peruanischen Regenwald. Die biologische Erzeugung schont den Regenwald und leistet einen wichtigen Beitrag an die Biodiversität im Anbaugebiet.

Bereits ist ein breites Sortiment auf der Basis des Naturrohstoffs «Sacha-Inchik» erhältlich: Nüsse in verschiedenen Varianten (picante, salzig, natur), Mehl, Pasta sowie Speiseöl. Die «Sacha-Inchik»-Produkte haben einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega 3 und 6), ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Buen Vivir Snack Plakat A4 neu rz-2«Sacha-Inchik», das «Inka-Gold» aus dem peruanischen Regenwald(Bild: Buen Vivir GmbH)

Traditionelles Wissen – faire Handelsbeziehungen

Der direkte Kontakt mit den Partnern in den Anbaugebieten ist Mercedes Andia Durrer und Bernd Gerspach wichtig: «Unsere Mission: Mit fairen Handelsbeziehungen und umweltverträglich produzierten Produkten helfen wir, die Lebensgrundlagen der Produzenten (Kooperativen) und deren Mitarbeitenden zu verbessern. Wir beziehen unsere Produkte direkt bei den lokalen Produzenten im Andenraum sowie im Amazonasgebiet.»

Die Buen Vivir GmbH leistet im Rahmen eines eigenen Entwicklungsprojekts mit einem Hilfsfonds einen gewichtigen finanziellen Beitrag für die Erhaltung und Ausweitung der natürlichen Amazonasgebiete in Peru. Der Hilfsfonds unterstützt darüber hinaus die Neuschaffung von zahlreichen Arbeitsplätzen für alleinstehende Frauen in Peru.

Die Erweiterung des traditionellen Wissens ermöglicht es der Buen Vivir GmbH, hohe Qualität mit sozial-ökologischen Zielsetzungen für die ganze Wertschöpfungskette zu verbinden. Eine Strategie, die auch ökonomisch nachhaltig ist: «Dank unserer lokalen Vertriebspartner in Peru, Spanien, Deutschland, Schweiz, Schweden und Nord-Amerika haben mehr Menschen Zugang zu den besten Produkten für die Pflege der Gesundheit und der Schönheit.»

Aufbau erfolgreich - Ausbaupläne

Das noch junge Unternehmen kann gute Erfolge bei der Markteinführung in der Schweiz verbuchen. Als nächste Etappe steht die Vermarktung in Deutschland und Österreich im Vordergrund. Gleichzeitig ist eine Sortimentsausweitung im Lebensmittelbereich (z.B. Softdrinks) und im Bereich Naturkosmetik (z.B. Massageöl) geplant. Im Verlauf der nächsten Jahre ist die Marktausweitung auf Frankreich und Italien geplant, gefolgt von den Vereinigten Emiraten und den asiatischen Märkten (China, Singapur, Korea, Indonesien).

Quellen und weitere Informationen:

Im Einklang mit der Natur bietet der Ekkharthof bereits seit 40 Jahren über 200 Menschen mit Unterstützungsbedarf Lebens- und Entfaltungsraum. Der Ekkharthof liegt in Lengwil oberhalb von Kreuzlingen mit schöner Sicht auf den Bodensee und verfügt über ein breites Angebot an Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten. In regelmässigen Abständen gastieren die verschiedensten Künstlerinnen und Künstler auf der Ekkharthof-Bühne im Grossen Saal.

Peter Jossi - Menschenbild und Methodik am Ekkharthof haben ihre Grundlage in der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie. Die anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie betrachtet den Menschen aus einer Ganzheit heraus, welcher die Unverletzlichkeit der menschlichen Individualität zu Grunde liegt. Die frei gestaltete Beziehung zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden bildet die Grundlage einer gesunden Gemeinschaft und einer menschengemässen individuellen Entwicklung.

«Tätig sein» - ein vielseitig gelebter Ekkharthof-Grundwert

Tätig zu sein, gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Dabei erlebt der Mensch Sinn, Beachtung und Selbstwert. Handwerklich und agogisch geschulte Fachpersonen sorgen für eine angepasste Anleitung und Begleitung in den Berufsfeldern Garten- und Landbau, Holzverarbeitung, Keramik, Kerzen, Textil, Lebensmittelproduktion und Hausdienst.

Von ebenso grosser Bedeutung ist das besondere und breite Kultur- und Unterstützungsangebot auf dem Ekkharthof. In der Sonderschule und im Heilpädagogischen Zentrum in Kreuzlingen werden ausserdem über 50 Kinder unterrichtet. Das Erwachsenen-Wohnheim bietet, verteilt auf acht Gruppen, 106 interne Plätze an. In Berg, Birwinken und Kreuzlingen werden zudem drei Ausstellen betrieben.

Ekkharthof Luftbild3 webDer Ekkharthof im Überblick (Bild: Ekkharthof)

Ekkharthof – ein bewährter Wert in der Biobranche

In der Biobranche hat der Ekkharthof dank den vor Ort erzeugten und verarbeiteten Biolebensmitteln einen hohen Bekanntheitsgrad. Der Ekkharthof produziert im Bereich Landwirtschaft nach den Demeter-Richtlinien. Das in den eigenen Werkstätten hergestellte Biosortiment erfüllt je nach Produkt die Anforderungen der Biolabels «Demeter» und/ oder «Knospe» (Bio Suisse). Zudem verarbeitet der Ekkharthof «Bioverita»-Getreide, einer Marke für Pflanzensorten aus Biozüchtung.

Zu kaufen gibt es die Ekkharthof-Produkte im ausgesuchten Bio-Fachhandel oder auf dem Ekkharthof im Bio-Laden sowie über den Versand. Das Sortiment ist mittlerweile sehr breit:

  • Milch- und Jogurtproduktion
  • Sortenreine Öpfelringli / Quittenpästli/ Fruchtaufstriche
  • Bioverita-Dinkelgebäck/ Bioverita Dinkel- und Weizengetreide
  • Tee- und Gewürzkräuteranbau/ Gemüseanbau/ Heilpflanzen

Zusätzlich verfügt der Ekkharthof über eine biozertifizierte Auftragswerkstatt welche Umpack/ oder Abpackarbeiten erledigt. Hier wird etwa der von von Pronatec AG (bionetz.ch-Mitglied) importierte Syramena- Rohrohrzucker (Demeter/Knospe) und der Vollrohrzucker (Sucanat) von Hand in die Detailpackungen verpackt und neuerdings auch direkt vertrieben.

Ekkharthof Sortiment InsLeben, Arbeiten, Geniessen: Das Ekkharthof-Biosortiment (Bild: Ekkharthof)

«Feinschmecker Manufactur»: Chicorée-Knospen, Süssmostcrème und mehr

Vom Anbau über das Ernten, Verarbeiten und schliesslich Verpacken werden sämtliche Arbeiten von Hand von Menschen mit Unterstützungsbedarf durchgeführt. Neu wird diese zeitintensive Besonderheit als zusätzlicher wertvoller Qualitätsaspekt mit der Marke «Feinschmecker Manufactur» stolz nach aussen getragen.

Eine beliebte Ekkharthof-Spezialität sind etwa die delikaten Chicorée-Knospen. Diese sind «Premio Slow Food»-ausgezeichnet und werden via Grosshändler schweizweit verkauft. Neu verarbeitet der Ekkharthof zudem die Wurzeln zu Chicorée-Kaffee. Die gleichzeitig traditionelle wie zeitgemässe koffeinfreie Kaffee-Alternative gibt es seit April 2014 zu kaufen.

Der Ekkharthof produziert ausserdem die «Premio Slow Food»-Süssmostcrème, die saisonal in mittleren und grossen Coop-Filialen angeboten wird. Die fruchtige Crème stellt die Ekkharthof Einmachküche mit Äpfeln der geschützten Obstsorte «Niederhelfenschwiler Beerenäpfeln» her.

Quellen und weitere Informationen:

Die Remei AG kann auf über 20 Jahre Bio-Erfahrung aufbauen. 1983 gegründet, setzt das Garn- und Bekleidungsunternehmen bereits seit 1991 auf Bio-Baumwolle. Als Netzwerkmanager koordiniert und kontrolliert die Remei AG die gesamte Textilkette, vom Anbau der Bio Baumwolle in den «bioRe®»-Projekten in Indien und Tansania bis zum fertigen Produkt.

Peter Jossi - Die Textilien der Remei AG werden nach den fünf Kriterien biologisch, fair, ökologisch, CO2-neutral und transparent hergestellt. Die nachhaltige Produktion von Textilien ist eine grundlegende Philosophie – und für alle Beteiligten ein profitables und zukunftsweisendes Geschäft. Das Schlüsselwort heisst dabei «Respekt»: Gegenüber den Menschen, den Ressourcen und der Natur.

Remei AG Jedes Kleidungsstück kann auf www biore ch mit Hilfe einer Nummer vom Anbau bis zum fertigen Produkt zurückverfolgt werdenJedes Kleidungsstück kann auf www.biore.ch zurück verfolgt werden (Bild: Remei AG).

Wer Mode trägt, kann auch Verantwortung tragen

Die Remei AG produziert nachhaltige Textilien aus Bio-Baumwolle und organisiert von der Masstabelle bis zur Lieferung die gewünschten Produkte. Zur Auswahl steht dabei ein grosses Angebot an verschiedenen Fasern & Garne.

Unter dem Qualitätssiegel «bioRe®» hat die Schweizer Handelsfirma Remei AG eine Vision verwirklicht: Die Produktion von modischen Textilien aus fairer Bio-Baumwolle in einer kontrolliert transparenten Prozesskette. Vom Bio-Anbau über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt erfüllen alle Stufen der Produktion strenge ökologische und soziale Anforderungen. Diese werden von unabhängigen Institutionen kontrolliert. Zudem trägt jedes Kleidungsstück einen Zahlencode, der es ermöglicht den Weg über alle Produktionsstufen hinweg bis zur Anbauregion der Baumwolle zurückzuverfolgen.

Remei AG-Joerg Boethling Die Remei AG verwendet Bio-Baumwolle aus den Anbauprojekten der bioRe Stiftigung in Indien und Tansania wo auch Infrastrukturprojekte wie SchulDie Remei AG fördert mit dem Kauf von Bio-Baumwolle auch Schulprojekte in den Anbauprojekten in Indien und Tansania (Bild: Jörg Böthling, Remei AG)

Neue Zeit bringt neue Mode

«Nachhaltige Entwicklung braucht starke Persönlichkeiten», fasst Patrick Hohmann, Gründer und Geschäftsführer der Remei AG, seine Unternehmensphilosophie zusammen. Die vornehmliche Herausforderung des Handels ist es Umsatz zu generieren. Doch kaum eine Kaufentscheidung scheint unberechenbarer zu sein, als diejenige von anspruchsvollen Modekunden. Ein Trend zeichnet sich deutlich ab. Die Frage nach der Herkunft eines modischen Produktes wird zu einem immer wichtigeren Auswahlkriterium.

Remei c OC-Sandro Bäbler Die Eigenkollektion OC Outfitters of Change der Remei AG wird unter dem Qualitätssiegel bioRe produziert - biologisch fair ökologisch CO2-neutral und tOC Outfitters of Change: Remei-Eigenkollektion mit Qualitätssiegel bioRe - biologisch fair ökologisch CO2-neutral und transparent (Bild: Sandro Bäbler, Remei AG)

Menschenrecht durch Bio-Baumwolle

Durch den Anbau von Bio-Baumwolle und die damit zusammenhängenden Entwicklungsprojekte im sozialen Bereich, sichert die «bioRe®»-Stiftung Familien im Süden das grundlegende Menschenrecht auf ein würdiges Leben und eine langfristig gesicherte Existenz in einer intakten Umwelt. Menschenrechte versteht die Stiftung gemäss dem erweiterten Menschenrechtsbegriff der UN Earth Charta, der auch zukünftige Generationen und natürliche Lebensräume umfasst.

Hauptpreisgewinner «prix eco.swisscanto» 2014

Baumwollproduktion ist oft mit viel Leid verbunden. Der enorme Wasser- und Pestizidverbrauch bringt ganze Landstriche aus dem ökologischen Gleichgewicht. Schlechte Arbeitsbedingungen führen zu sozialen Missständen bei den Baumwollbauern. Patrick Hohmann hat sich vor zwanzig Jahren aufgemacht, das zu ändern. Dafür hat er auch weltweit Beachtung gefunden.

Der «prix eco.swisscanto» in der Kategorie Hauptpreis zeichnet Lebenswerke von Einzelpersonen oder herausragende, langjährige Leistungen von Organisationen als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung aus. Im Jahr 2014 ging diese Auszeichnung an Patrick Hohmann. «Er hat mit seinem unermüdlichem Einsatz bewiesen, dass Baumwolle in grossem Stil umweltfreundlich und zu erschwinglichen Preisen produziert werden kann. Gleichzeitig hat er Tausenden von armen Bauernfamilien zu einem besseren Auskommen und würdigen Lebensverhältnissen verholfen», so die Begründung und Würdigung im Rahmen der Preisverleihung.

Quellen und weitere Informationen:

 

 

Im aktuellen Mitglieder-Interview nimmt Tina Burkhard (Eidg. dipl. Lebensmittelingenieurin ETH/ Eidg. dipl. Lebensmittelinspektorin) Stellung zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen des Lebensmittelrechts und dessen Umsetzung in der Praxis. Tina Burkhard ist Geschäftsleiterin der Kaiser IIE AG (bionetz.ch-Mitglied).

Peter Jossi - Mit uns kommt alles ins Reine - auf diese Zielsetzung richtet die 1998 gegründete Kaiser IIE AG ihre Tätigkeiten aus. Mit einem massgeschneiderten und kostentransparenten Dienstleistungsangebot von der Beratung und Konzepterstellung über die Inspektion, Analyse, Expertise und Deklaration bis hin zur intensiven Schulung trägt die Kaiser IIE AG dazu bei, "dass Sie mit Ihrem Betrieb bei den Behörden einen tadellosen Eindruck hinterlassen".

Tina Burkhard Portrait-3Tina Burkhard, Geschäftsleiterin Kaiser IIE AG

bionetz.ch: Was sind die aktuell grössten lebensmittelrechtlichen Herausforderungen für Gewerbetriebe und KMU?

Tina Burkhard: Das „aktuell sein“ innerhalb der sich laufend ändernden Rechtslage. Es gilt sehr viele Detailvorschriften zu beachten, welche in einer Vielzahl von Verordnungen geregelt sind. Eine grosser Herausforderung stellen zum Beispiel Vorschriften im Bereich Deklaration und Auskunft gegenüber dem Kunden dar.

Welche Selbstkontroll- und QM-Systeme sind für kleinere Betriebe am Besten geeignet?

Eine optimale Umsetzung und den grössten Nutzen bietet ein betriebsangepasstes Selbstkontrollsystem. Dieses muss nach HACCP-Grundsätzen aufgebaut sein.Es muss folgende Elemente enthalten: Gefahrenanalyse, Liste der kritischen Kontrollpunkte (CCPs), Arbeitsanweisungen, Sollwerte bei Kontrollpunkten und Massnahmen sollte der Sollwert über- resp. unterschritten werden, Kontroll-Listen, Dokumente über die Rückverfolgbarkeit (Lieferanten und Kunden).

Wie lassen sich Bio- und andere Qualitätsanforderungen in bestehende QM-Syteme integrieren?

Die Anforderungen für Bio und andere Labels bestehen grundsätzlich in einer Verschärfung der allgemeinen lebensmittelrechtlichen Vorgaben. Diese wirken sich zum Beispiel in zusätzlichen Kontrollisten oder Nachweisen über Warenflüsse aus. Die strengeren Anforderungen können im Selbstkontrollkonzept abgebildete werden, wie die allgemein gültigen Regelungen der Lebensmittelgesetzgebung.

Welchen Sinn sehen Sie in den aktuellen Forderungen, die Lebensmittelkontroll-Resultate öffentlich zu machen, v.a. bei Restaurant?

Die Lebensmittelkontrolle wird nach wie vor die gefährlichen schwarzen Schafe aus dem Verkehr ziehen und damit die Konsumenten effizient schützen. Bei der Veröffentlichung der Kontroll-Resultate stellt sich für mich die Frage der Verständlichkeit.

Damit die Gäste durch die Veröffentlichung der Lebensmittelkontrollberichte eine nutzbare Information über einen Betrieb erhalten, muss der Bericht oder die Bewertung verständlich sein.

Da wir uns aber in einem speziellen und teilweise technischen und analytischen Bereich bewegen, ist dies nicht einfach umzusetzen. Gute Qualität der Lebensmittel auf dem Teller, guter Service und Wohlbefinden beim Gastgeber überzeugen auch ohne Veröffentlichung der Lebensmittelkontrollresultate.

 

 

 

Die Bio-Bäckerei Scharrenberg (bionetz.ch-Mitglied) blickt auf eine bereits 30- jährige Geschichte zurück. „Handwerk, traditionelle Herstellung, eigene Vermahlung für Vollkornmehl, Getreide in Demeter-Qualität“, dies die Kernpunkte der Scharrenberg-Qualität. Unser ganzes Sortiment ist biozertifiziert und steht unter der Aufsicht der staatlich anerkannten Zertifizierungsstelle bio.inspecta.

Scharrenberg  DSC0962Bio-Bäckerei Scharrenberg: Backstube in Stubenloo/ Oetwil a.S. (Bild: Scharrenberg)

Peter Jossi - Jährlich werden viele Tonnen Getreide mit handwerklichen Herzblut zu wertvollen Bioprodukten in unserer Backstube „Stubenloo“ gebacken. Wir verwenden v.a. Demeter-Getreide, bei dem schon das Saatgut biozertifiziert ist. Das Vollkornmehl stellen wir mit unseren eigenen Mühlen täglich selber her.

Dank schonender Verarbeitung und mit viel handwerklichem Wissen können wir Produkte herstellen, die für Sie bekömmlich und gut verträglich sind. Sehr gerne gehen wir auch auf verschiedenen Ernährungsbedürfnisse ein. Viele Artikel enthalten z.B. kein Weizenmehl, sondern sind auf der Basis von Dinkel hergestellt.

Unser ganzes Sortiment ist biozertifiziert und steht unter der Aufsicht der staatlich anerkannten Zertifizierungsstelle bio.inspecta. Zudem legen wir Wert auf einfache und übersichtliche Produktinformationen, sowohl auf den Verpackungen wie auch auf direkte Nachfragen aus der Kundschaft.

Dafür steht die Bio-Bäckerei Scharrenberg:

  • Bio-Bäckerei: Alle Backwaren biozertifiziert
  • Handwerk, traditionelle Herstellung, eigene Vermahlung für Vollkornmehl
  • Getreide in Demeter-Qualität 
  • Schweizer Biogetreide aus Schweizer Biosaatgut 
  • Schmackhafte Biobackwaren, die Ihnen gut tun
  • Einfache und übersichtliche Produktinformationen
  • Angebote für Ihre spezifischen Ernährungsbedürfnisse (z.B. Dinkelsortiment bei Weizenallergien)
  • Persönliche Beratung und Dienstleistungen

Traditionelle handwerkliche Herstellung

Mit hauseigenem Sauerteig, eigener Vermahlung und mit viel handwerklichem Geschick entstehen Biobackwaren von unverwechselbarer Scharrenberg-Qualität.

Scharrenberg DSCN0857Bio-Bäckerei Scharrenberg: Handwerkliche Bioqualität, frisch aus dem Ofen (Bild: Scharrenberg)

Dank schonender Verarbeitung und mit viel handwerklichem Wissen können wir Produkte herstellen, die für Sie bekömmlich und gut verträglich sind. Sehr gerne gehen wir auch auf verschiedenen Ernährungsbedürfnisse ein. Viele Artikel enthalten z.B. kein Weizenmehl, sondern sind auf der Basis von Dinkel hergestellt.

Unser ganzes Sortiment ist biozertifiziert und steht unter der Aufsicht der staatlich anerkannten Zertifizierungsstelle bio.inspecta. Wir verwenden v.a. Demeter-Getreide, bei dem schon das Saatgut biozertifiziert ist. Das Vollkornmehl stellen wir mit unseren eigenen Mühlen täglich selber her.

Informationen zu Bio-Bäckerei Scharrenberg

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