Unsere französischen Nachbarn lieben Bio «avec passion». Frankreich verzeichnet einen stetigen Zuwachs an Bio-Produzent*innen. Und auch der Umsatz mit Bio stieg 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro, und damit auf 6,1 Prozent aller Lebensmittelkäufe.
Wir von bionetz.ch schätzen es sehr, dass viele kontroverse und kritische Kommentare/Beiträge zu unserem letzten Palmölpost eingegangen sind. Einige haben uns sogar direkt per Mail erreicht. Wir sind aber auch teilweise erschrocken über die Häme und die Bosheit mancher Beiträge. Darum haben wir Nutzungsbedingungen für Kommentare publiziert.
Das war’s! Bis am 19. August machen wir mit dem Newsletter Sommerpause. Auf der bionetz.ch Seite finden Sie trotzdem laufend News rund um die Bioszene in der Schweiz.
Mit warmen Grüssen und den besten Wünschen für die Sommerferien
Ihr bionetz-Redaktionsteam redaktion@bionetz.ch
Seit Anfang Juli dürfen in der Schweiz Fleisch, Milch, Eier und andere Lebensmittel tierischer Herkunft mit dem Zusatz «ohne GVO» ausgelobt werden. Voraussetzung dafür ist, dass in der Fütterung keine gentechnisch veränderten Futterpflanzen oder daraus gewonnene Erzeugnisse eingesetzt werden. In der EU war diese Auslobung bereits möglich.
Auch Eier aus tierfreundliche Haltung (bio und Freiland) haben Schattenseiten: die Vergasung von männlichen Küken, weil sie keine Eier legen werden. Nun verzichten deutsche Händler auf Eier, für die männliche Küken getötet werden. Die Schweizer Coop und Migros zögern mit der Umstellung.
Bio-Tafeltrauben aus der Schweiz, das wäre was. Es gibt in der Schweiz ja auch jede Menge Rebberge - fast 15'000 Hektaren. Nützt nur nichts betreffend Tafeltrauben, denn die Trauben, die hier wachsen, landen allesamt in Weinflaschen.
Die biologische Landwirtschaft wächst auch in Frankreich. Die Bio-Anbaufläche verdoppelte sich in den letzten 5 Jahren. Rund 2,3 Millionen Hektaren bewirtschaften französische Bio-Bäuerinnen und -Bauern inzwischen. Vor 5 Jahren, 2014, waren es erst 1,1 Millionen Hektaren.
Der Boden ist für unser Überleben mindestens so wichtig wie Artenvielfalt und Klima und hängt aufs Engste mit beidem zusammen. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit viel mehr auf den Zustand des Bodens lenken. Das macht das neue Magazin des Bodenfruchtbarkeitsfonds, ein Mitglied von bionetz.ch.
Soulama Djuma lebt mit ihrer Familie in Bobo Dioulasso, Burkina Faso. Sie und ihre rund 300 Kolleginnen machen jeden Tag das Gleiche. Sie knacken, schälen, wiegen und verpacken Cashews. Diese sind bei uns sehr beliebt.
Der Biolandbau trägt mit dem Aufbau des Humusgehaltes im Boden aktiv zur Verbesserung der Fruchtbarkeit, Wasserhaltekapazität und Struktur des Bodens bei. Er sichert damit die langfristige Leistungsfähigkeit der Böden, verbessert das Wasserangebot für die Kulturen und reduziert Bodenverluste durch Erosion.