Seit fast 10 Jahren engagiert sich Coop für eine verantwortungsvolle Sojaproduktion. Zusammen mit dem WWF hat Coop 2004 die «Basler Kriterien für einen verantwortungsbewussten Soja-Anbau» erarbeitet und die Umsetzung der Pilotprojekte auch finanziell unterstützt. Mit der Mitgliedschaft beim Verein Donau-Soja geht Coop nun noch einen Schritt weiter und unterstützt das innovative Anbauprojekt von gentechnikfreiem Soja in der Donau-Region.

Soja wird hierzulande primär als Futtermittel eingesetzt und muss zum allergrössten Teil importiert werden. Das Hauptbezugsgebiet für die in der Schweiz verwendete Soja ist Brasilien. Damit Soja trotz der zahlreichen kritischen Punkte, welche sich mit der Ausdehnung der Sojaflächen in Südamerika ergeben, verantwortungsvoll beschafft werden kann, hat Coop zusammen mit dem WWF 2004 die «Basler Kriterien für einen verantwortungsbewussten Soja-Anbau» erarbeitet. Parallel dazu war Coop Gründungsmitglied des Internationalen Round Table on Responsible Soy (RTRS), der 2006 zusammen mit Umweltverbänden, NGOs sowie Vertretern von Soja-Produzenten, Verarbeitern, Futtermittelmühlen und Detailhändlern ins Leben gerufen wurde.

Förderung von gentechnikfreiem, europäischem Soja-Anbauprojekt

Der Verein Donau-Soja setzt auf eine Sojaproduktion, die von Beginn weg gentechnikfrei ist. Für eine Beschaffung aus der Donau Region spricht weiter, dass in der Donau-Region die Ausdehnung von Sojaflächen nicht zu Lasten schützenswerter Gebiete geht.Wenn immer möglich, sollen innerhalb Jahresfrist die ersten Chargen von Soja aus dem Donaugebiet in Futtermitteln von Coop-eigenen Tierhaltungsprogrammen verwendet werden. Damit würde der Mehrwert der Coop Labelprogramme, wie bspw. Naturafarm, nochmals deutlich gestärkt.

Quelle und vollständige Medienmitteilung

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bionetz.ch-Kontakt: Peter Jossi

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