Biofuttergetreide ist weiterhin attraktiv und gesucht. Auch nach der sehr erfreulichen Mengenentwicklung der Ernte 2012 ist inländisches Biofuttergetreide zur Deckung des Inlandbedarfes weiterhin gesucht. Die Richtpreise für Knospe-Futtergetreide bleiben für die Ernte 2013 gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau stabil. Die Perspektiven für den Knospe-Ackerbau und für die Umstellung auf den Biolandbau sind nach wie vor attraktiv.

Die Richtpreise und Übernahmebedingungen für die kommende Biofuttergetreideernte der Marke Knospe von Bio Suisse stehen fest: Getreideproduzenten, Mischfutterhersteller und Tierhalter haben sich im Rahmen der heutigen Richtpreisrunde von Bio Suisse auf stabile Richtpreise geeinigt. Die Übernahmebedingungen 2013 entsprechen den Bestimmungen des Branchenverbandes swiss granum. Das Preisniveau für Biofuttergetreide liegt nach wie vor etwa doppelt so hoch wie für den konventionellen Markt.

Bio Suisse fördert Umstellung

Eine Umstellung auf biologischen Landbau bietet gute Chancen, zumal bereits ab Beginn der Umstellung für Futtergetreide der volle Knospe-Preis gilt. Mit stabil bleibenden Preisen setzt die Biofutterbranche auf Kontinuität und bekennt sich weiterhin zum Ausbau des Schweizer Knospe-Futtergetreidemarktes.

Mehr Bioinlandproduktion bei Getreide und Soja

Bio Suisse engagiert sich zudem, den Import von chinesischem Knospe-Soja zu reduzieren und hat zusammen mit der Biofuttermittelbranche einen Reduktionsplan festgelegt, um bis 2019 den Anteil chinesischer Soja jährlich um 5% auf unter 50% zu reduzieren und bei einem Maximum von 50% zu begrenzen. Diese Massnahme trägt dazu bei, einerseits die Gefahr einer Importabhängigkeit von einem einzelnen Herkunftsland zu verringern und andererseits Importe aus nähergelegenen Ländern zu fördern.

Die attraktiven Richtpreise für Knospe-Ackerfrüchte haben bereits Betriebe zur Umstellung bewogen und dazu geführt, dass sich die Erntemengen an Knospe-Futtergetreide in den letzten zwei Jahren verdoppeln konnten. Damit ist der Inlandanteil bis auf rund 40% angestiegen.

Nach wie vor sind alle Futtergetreidearten gesucht, insbesondere für Futterweizen, Körnermais und Proteinträger besteht grosser Bedarf. Für Produzenten bleibt auch der Anbau von Mischkulturen (Getreide und Körnerleguminosen) interessant.

2. Bio-Ackerbautagung 12. Juni 2013

Der 2. Schweizer Bio-Ackerbautag findet am 12. Juni 2013 am Bildungszentrum Agrilogie in Grange- Verney VD statt. Er vermittelt Fachinformationen und bietet eine vielseitige Angebotspalette mit Sortenund Anbauversuchen, Hinweisen zu Anbautechniken, Ausstellern aus der Branche und einer Landtechnikdemo.

Quelle: Bio Suisse-Medienmitteilung

Aktuelle Preise und Übernahmebedingungen:

www.bioaktuell.ch (> Markt >Ackerkulturen >Biofuttergetreide >Preise)

Bio Suisse-Kontakte:

Sabine Lubow, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 061 204 66 25
Martin Roth, Produktmanager Getreide, Tel. 061 204 66 48

 

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