Eine wegweisende Entscheidung hat in Connecticut ergeben, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen. Eine Reihe gesetzlicher und politischer Hürden gilt es jedoch noch zu meistern, bevor die Regelung tatsächlich wirksam werden kann. Ein wesentlicher Fortschritt ist aber bereits die Tatsache, dass die GMO/ GVO-Kennzeichnung in den USA überhaupt ernsthaft zur Debatte steht.

Wie die Tageszeitung Hartford Courant berichtet, beinhaltet das verabschiedete Gesetz jedoch eine Koppelung mit anderen Staaten, um ein In-Kraft-Treten zu ermöglichen: vier weitere Bundesstaaten, die eine gemeinsame Grenze mit Connecticut haben, müssen vergleichbare Gesetze erlassen. Eine weitere Hürde sieht vor, dass diese vier Staaten zusammen über mindestens 20 Mio. Einwohner verfügen müssen.

Die acht angrenzende Staaten sind: Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island, New York, Pennsylvania und New Jersey.Während zum Beispiel das Center for Food Safety (CFS) die Koppelung mit der Gesetzgebung anderer Bundesstaaten kritisiert ist Mark Kastel, Mitgeschäftsführer des ökologisch orientierten Cornucopia Institute, darüber erfreut. Das Gesetz liegt nun Governeur Malloy zur Unterschrift vor, wobei erwartet wird, dass er es genehmigen wird.

Quelle: Oneco - organic news community

Weitere Informationen: Occupy Monsanto / Artikel "Hartford Courant"

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