Britische Textilhersteller, die mehr als ein Drittel des im eigenen Land erzielten Umsatzes mit Bekleidung ausmachen, haben eine Selbstverpflichtungserklärung unterschrieben. Sie verfolgt das Ziel, den ökologischen Fußabdruck zu messen und regelmäßig zu Fortschritten in diesem Bereich zu berichten.

Der „Sustainable Clothing Action Plan“ (SCAP) hat dazu einen Rechner entwickelt, mit dessen Hilfe sich der den Fußabdruck in Bezug auf den CO2-Ausstoß, den Wasserverbrauch und die Abfallbelastung berechnen lässt.

Mit einer Datengrundlage, die sich auf das Jahr 2012 bezieht, haben die Unterzeichner die Möglichkeit, Einsparungs-Ziele, die bis 2020 umzusetzen sind, zu formulieren sowie weitere Verbesserungsmaßnahmen festzulegen, berichtet das Fachmagazin Ecotextile News.

Eine andere Meldung des Magazins, das in einer Printversion sowie Online herausgegeben wird, bezieht sich auf das Thema Öko-Baumwollanbau. Dieser entwickelt sich in Tadschikistan weiterhin positiv. Dieses Jahr wurden 1200 ha mit Baumwollsamen angesät, wobei eine Ernte von 900 – 1000 t Baumwolle bis zum Jahresende erwartet wird.

Dabei werden auch 100 t Bio-Baumwolle zur Verfügung stehen. Bislang musste ein großer Teil der Bio-Baumwolle aus Mangel an Abnehmern auf dem konventionellen Markt abgesetzt werden. Es bestehen jedoch durchaus Möglichkeiten zur getrennten Lagerung und Verarbeitung der Bio-Baumwolle. Wenn ausreichendes Interesse von Abnehmern bestünde, könnten hinsichtlich der Erzeugung von GOTS-zertifizierten Garn Vorkehrungen getroffen werden.

Quelle: oneco - organic news community

Weitere Informationen: Sustainable Clothing Action Plan

Kontakt:

Sherzod Abdurakhmanov

Projektmanager der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit HELVETAS

 

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