Seit 1987 haben über 34'000 Freiwillige durch das Bergwaldprojekt in den Bergwäldern der Schweiz, Deutschlands, Österreichs, Kataloniens, der Ukraine und des Fürstentums Liechtenstein gearbeitet. Neben Einzelpersonen können sich auch Gruppen - z.B. aus Unternehmen der Biobranche - zum Einsatz melden. Wie Wald- und Alpwirtschaft konkret voneinander abhängen, zeigt die Bergwaldprojekt-Kooperation mit der Alpkorporation der Ziegenalp Puzzetta im Val Medel in der Surselva.

Ein Beitrag zur Biodiversität der alpinen Landschaft! Die traditionelle Berglandwirtschaft geht zurück und Alpweiden wachsen ein. Dadurch verschwindet in den Alpen wertvolle Kulturlandschaft. Deshalb betreibt das Bergwaldprojekt gemeinsam mit der Alpkorporation die Ziegenalp Puzzetta im Val Medel in der Surselva. Rund um die Alp mit den renovierten weinroten Alpgebäuden stehen Alparbeiten wie Hilfe bei der Käseherstellung oder Ziegen hüten, aber auch Maßnahmen wie Entbuschen und Waldpflege auf dem Programm. Die Einsatzdauer beträgt 2 – 4 Wochen, bei Gruppengrössen zwischen 5 bis 6 Freiwilligen.

alp-puzzetta-10-thKäse-Pflege auf der Ziegenalalp Puzzetta

Bergwaldprojekt - vielfältige Einsätze seit 1987

Das Bergwaldprojekt, gegründet 1987, ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Trin, Kt. Graubünden. Seit Beginn haben über 34'000 Freiwillige durch das Bergwaldprojekt in den Bergwäldern der Schweiz, Deutschlands, Österreichs, Kataloniens, der Ukraine und des Fürstentums Liechtenstein gearbeitet. Die Stiftung ist politisch und konfessionell neutral.

Forstliche Laien gehen in den Bergwald und leisten freiwillige Arbeitseinsätze. Vor Ort erfahren sie mit Fachleuten Gegebenheiten und Zusammenhänge des faszinierenden Ökosystems Bergwald. Durch den Arbeitseinsatz erleben die Freiwilligen den Bergwald hautnah und leisten einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der vielfältigen Schutzwirkungen des Bergwaldes. Dies fördert die persönliche und ökologische Bewusstseinsbildung.

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