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(LID) - Bioprodukte sind laut einer deutschen Studie gesünder als konventionell hergestellte Lebensmittel. Damit widerspricht die Studie den Resultaten einer vor wenigen Wochen publizierten britischen Studie, die keine Qualitätsunterschiede festgestellt hat.

Biologisch angebaute Produkte enthalten gemäss dem Deutschen Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) im Allgemeinen mehr Nährstoffe. Vor allem weil sie organisch gedüngt würden, enthielten zum Beispiel Salat, Tomaten, Kartoffeln oder Kohl deutlich mehr Vitamine, bioaktive Stoffe und Antioxidantien.
Auch Biomilch sei vor allem für Menschen mit Cholesterinproblemen besser geeignet als konventionelle Milch. Dies, weil die Fütterung der Tiere mit Gräsern und Kräutern zu einer anderen Milchzusammensetzung führe, zitiert die Nachrichtenagentur SDA aus der Studie.

Die kürzlich veröffentlichte Studie der britischen Lebensmittelbehörde FSA wird vom FiBL und dem DNR kritisiert: Es bestünden bereits Studien, die den höheren Gehalt von bioaktiven Stoffen bei Bio-Obst belegt hätten. Ausserdem habe die FSA "problematische Rückstände von Pestiziden, Wachstumsregulatoren, Schwermetallen und Nitraten" bei konventionellem Anbau erst gar nicht berücksichtigt.

Copyright: LID, 18.08.2009

Link zur Berichterstattung des Deutschen Naturschutzringes über die Studie

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