Heute schliessen landwirtschaftliche Betriebe ohne Nachfolge innerhalb der Familie oft ihre Türen. Mit dem Generationenwechsel vollzieht sich ein Grossteil des Strukturwandels in der Schweizer Landwirtschaft. Zum UNO Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe schafft die Kleinbauern-Vereinigung eine neue «Anlaufstelle für ausserfamiliäre Hofübergabe» und möchte damit bäuerliche Betriebe beim Generationenwechsel unterstützen.

Der Wunsch, dass der eigene Betrieb nach der Pension als ganzes Gewerbe weiterbewirtschaftet wird, hegt manche Bauernfamilie. Doch längst nicht alle Bauerntöchter und -söhne möchten in die Fussstapfen ihrer Eltern treten. Hinzu kommt: In den letzten Jahrzehnten wurde von den Bauern und Bäuerinnen immer wieder «Wachse oder weiche!» gefordert. Unter diesem Motto wurde der Strukturwandel mit dem Generationenwechsel angekurbelt; parzellenweise Verpachtung und längerfristig die Aufgabe des Betriebes sind heute gängige Praxis.

Höfe auch ausserhalb der Familie übergeben

Die Kleinbauern-Vereinigung lanciert im UNO-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe eine neue «Anlaufstelle für ausserfamiliäre Hofübergabe» und ermutigt Bäuerinnen und Bauern, denen das Weiterbestehen ihres Hofes ein Anliegen ist, eine Hofübergabe ausserhalb der Familie zu erwägen. Die Hofübergabe, ob innerhalb oder ausserhalb der Familie ist ein langer, emotionaler Prozess.

Mit der neu geschaffenen Anlaufstelle bietet die Kleinbauern-Vereinigung kostenlos:

  • Kontakt zu kompetenten BeraterInnen
  • Kontakt zu Stiftungen für finanzielle Unterstützung
  • Kontakt mit Menschen, die ihren Hof schon ausserhalb der Familie übergeben haben.
  • Austausch zwischen Hofsuchenden und Hofabgebende

Quelle: Medienmitteilung Kleinbauern-Vereinigung

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