Erstmals ist in diesem Jahr auch die Kartoffel auf den Versuchsfeldern des Bio-Ackerbautages vertreten, unter anderem mit einer krautfäuleresistenten Sorte. Als Mitveranstalter des 3. Bio-Ackerbautages präsentiert das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) neben den Kartoffelversuchen verschiedene Getreidesorten im Vergleich und Versuche zum Mischkulturenanbau – erstmalig auch Soja und Lupinen in Kombination mit Hafer. Am FiBL-Stand im Ausstellerzelt ist unter anderem das neue FiBL-Merkblatt zur reduzierten Bodenbearbeitung erhältlich.

Unter Beteiligung des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau (FiBL) findet am 12. Juni auf der Bioschwand in Münsingen, Kanton Bern, der 3. Bio-Ackerbautag statt. Einer der Schwerpunkt in diesem Jahr ist der Umgang mit dem Boden, ein Thema, das auch in der FiBL-Forschung eine wichtige Rolle spielt.

Mit einem neuen Merkblatt, das pünktlich zum Ackerbautag fertiggestellt wurde, informiert das Institut über reduzierte Bodenbearbeitung im biologischen Landbau. Die Publikation zeigt Vorteile und Herausforderungen der reduzierten Bodenbearbeitung. Sie stellt verschiedene Verfahren, Anwendungsbeispiele sowie Maschinen vor und erläutert die Rahmenbedingungen für den Bezug von Direktzahlungen im Rahmen des Ressourceneffizienzprogrammes des Bundes.

Auch bioaktuell, das von Bio Suisse und FiBL herausgegebene Magazin der Schweizer Biobewegung, thematisiert in seiner Juni-Ausgabe mit dem Schwerpunkt Bio-Ackerbautag die reduzierte Bodenbearbeitung. Die Titelgeschichte „Wann ist ein Pflug ein Pflug?" geht auf die Direktzahlungen für schonende Bodenbearbeitung ein und berichtet über aktuelle Diskussionen, wie und mit welchen Geräten die Anforderungen für die neuen Beiträge im Biolandbau erfüllt werden können. Beim Ackerbautag lädt bioaktuell im Restaurationsbereich zu Schweizer Biopopcorn, Büchsenwerfen und einem Schätzwettbewerb ein – jeweils mit attraktiven Preisen.

FiBL bioackerbautag 2Der Bio-Ackerbautag - ein Ort zum Fachsimpeln (Bild: FiBL/ Marion Nitsch)

Am FiBL-Stand wird neben der reduzierten Bodenbearbeitung auch die Biodiversität im Mittelpunkt stehen. Zudem gibt es dort Informationen zu vielen weiteren ackerbaulichen Themen. Darüber hinaus sind FiBL-Ackerbauexperten an verschiedenen der insgesamt elf Feldposten vertreten, die den Tag über nacheinander besucht werden können. An den Posten finden Führungen (auf Deutsch und Französisch) zu den dort angelegten Versuchsparzellen sowie eine Maschinendemonstation statt. Das Spektrum der Themen ist breit: Züchtung und Sortenvergleiche bei Getreide, Mischkulturenanbau, Sorten, Drahtwurm und Alternativen zu Kupfer bei Kartoffeln, Bodenprofil und Spatenprobe sowie Bodenwasser – Infiltration und Erosion, um nur einige zu nennen. Das gesamte Programm findet sich auf der Internetseite des Ackerbautages.

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