Im Rahmen des «OrganicDataNetwork» Projektes wurde der zweite europäische Workshop organisiert, der sich mit praktischen Lösungen für die Probleme bei der Erhebung von Bio-Marktdaten beschäftigte. Das Mediterranean Agronomic Institute of Bari (CIHEAM-IAMB) in Valenzano war am 10. und 11. Juli 2014 Tagungsort für die Veranstaltung.

Der Workshop war der letzte von zwei Treffen, die organisiert wurden, um Experten für Datenerhebung aus der EU, aus EU-Kandidatenstaaten und EFTA-Staaten zusammenzubringen. Eingeladen waren vor allem Vertreter von Ministerien, statistischen Behörden und Marktforschungsinstituten aus ganz Europa und aus aussereuropäischen Staaten.

Austausch zwischen Marktforschung und Behörden

Vor allem Vertreter von Ministerien, Behörden, aus der Marktforschung und von Organisationen des Bio-Sektors nahmen an dem zweiten und letzten Workshop teil. Es kamen Vertreteter aus rund 20 Ländern, unter anderem aus den skandinavischen und baltischen Staaten (Finnland. Norwegen, Schweden, Estland, Litauen), aus Grossbritannien, Frankreich, Belgien, Österreich, Deutschland, der Schweiz, Polen, Tschechien sowie aus Albanien, Bulgarien Libanon, Marokko, Tunesien, der Türkei und natürlich dem Gastgeberland Italien.

Viele Länder sind hauptsächlich Exporteure von Bio-Produkten und haben ein Interesse daran, die starken Bio-Märkte in der EU besser einschätzen zu können. Aber auch die Daten zur Entwicklung beispielsweise der Bio-Flächen und die Verfügbarkeit von Produkten sollen den Marktteilnehmern aus allen Ländern schneller und aktueller zugänglich gemacht werden, um den Handel zu beleben. Die Vertreter wiesen in ihren Beiträgen besonders auf die Probleme mit der bisherigen Datenaufbereitung hin.

FiBL 07 2014 Alfoeldi-CoopNaturaplanOrganicDataNetwork: Transparenz im Biomarkt verbessern (Bild: Thomas Alföldi, FiBL)

Transparenz des Bio-Lebensmittelmarkts verbessern

Insgesamt geht es dem Projekt OrganicDataNetwork darum, die Transparenz des Bio-Lebensmittelmarktes zu verbessern und mit einheitlichen Methoden mehr Transparenz und Aktualität herzustellen, aber auch darum, die Bio-Märkte international mit harmonisierten Daten aus verlässlichen Quellen besser darzustellen.

Weitere wichtige Ziele sind der Aufbau einer langfristigen Zusammenarbeit bei der Datensammlung und –analyse mit der Zielsetzung, den Wettbewerb fairer und letztendlich auch für die Verbraucher transparenter zu machen. Das vorrangige Ziel des Workshops war, das Handbuch mit Verhaltensregeln weiter zu verbessern, das Datensammlern bei ihrer Arbeit helfen soll. Ausserdem wurde diskutiert wie der Informationsaustausch zwischen den Datensammlern nach dem Ende des Projektes weitergehen kann. Es fand auch ein Übungsseminar zur statt OrganicDataNetwork-Datenbank statt.

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