STAB, die Stiftung für abendländische Ethik und Kultur, verleiht den diesjährigen, mit 50'000 Franken dotierten Preis der Stiftung ProSpecieRara und honoriert so den jahrzehntelangen Einsatz für die seltenen Sorten und Rassen. Am 27. September wurde der Preis feierlich übergeben.

Bereits seit 2009 unterstützt die STAB verschiedene Obstprojekte von ProSpecieRara mit einigen tausend Franken pro Jahr. So konnte z.B. bereits die Suche und Inventarisierung von Maulbeerbäumen im Tessin mit Unterstützung der STAB durchgeführt werden. «Diese Beiträge waren wichtig für unsere Arbeit – dass wir jetzt gar mit dem wertvollen Jahrespreis ausgezeichnet werden, ehrt uns besonders», freut sich Béla Bartha, Geschäftsführer von ProSpecieRara.

Der STAB-Preis

Die STAB zeichnet mit Ihrem Preis Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich um die Förderung abendländischer Ethik und Kultur in aussergewöhnlicher Weise verdient gemacht haben. «Seit über 30 Jahren sorgt ProSpecieRara dafür, dass die traditionellen Sorten und Rassen überleben und für unsere Nachwelt erhalten bleiben. Diese wertvolle Arbeit verdient Anerkennung», begründet Robert Nef, Stiftungsratspräsident der STAB die Preisvergabe.

Als Dachorganisation arbeitet ProSpecieRara mit zahlreichen zielverwandten Organisationen und Amtsstellen im In- und Ausland, aber auch mit vielen Privatpersonen zusammen. Sie hat es als Pionierin verstanden, ihre ökologischen Ziele mit einer zunehmenden ökonomischen Nachfrage nach speziellen Nischenprodukten zu verbinden. Damit leistet sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zum weltweiten Ziel der Erhaltung der Artenvielfalt, sondern auch zu einem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung.

Pro Specia Rara TomatenvielfaltEines von vielen ProSpecieRara-Beispielen: Tomatenvielfalt (Bild: ProSpeciaRara)

Die Preisverleihung

Als Laudator für die Preisübergabe konnte Dr. Kurt E. Stirnemann gewonnen werden. Der ehemalige CEO und Verwaltungsrat der Georg Fischer Unternehmensgruppe hat in den vergangenen Monaten mehrmals ProSpecieRara-Zentren besucht und sich dabei selber von der Arbeit der Stiftung überzeugt.

«Es hat mich beeindruckt zu sehen, mit wie viel Herzblut, Engagement und auch
Fachwissen sich die Mitarbeitenden von ProSpecieRara für die Raritäten einsetzen», sagt Stirnemann nach seinen Besuchen.

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