Die «6. Konferenz der gentechnikfreien Regionen am Bodensee» (20./ 21. 11. 2014, Bildungshaus St. Arbogast in Götzis/Vorarlberg) steht unter der Zielsetzung «Werte schaffen – Regionen stärken».

Was hat die gentechnikfreie Landwirtschaft mit gesunden Lebensmitteln und mit der Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit zu tun? Wie entstehen Kundenvertrauen und regionale Identität? Was sind die Grundlagen zukunftsfähiger Landwirtschaft und echter Wertschöpfungskreisläufe? Wie werden ‚Regionalität & Nachhaltigkeit' zum langfristig wirksamen Wettbewerbsvorteil – für ein Unternehmen, für eine ganze Region? Dies sind Leitfragen der alle 2 Jahre stattfindenden länderübergreifenden Konferenz, zu der das Land Vorarlberg, die Bodensee Akademie und die Partner der Initiative gentechnikfreie Bodenseeregion einladen. Wie in den Vorjahren haben wieder namhafte Persönlichkeiten und Organisationen aus Deutschland, Österreich, Südtirol, Liechtenstein und der Schweiz ihre Mitwirkung zugesagt.

Im Rahmen einer Exkursion auf den Vorzeigebetrieb Gut Rheinau (bei Schaffhausen) werden Anforderungen und Zukunftsperspektiven der (landwirtschaftlichen) Aus- und Weiterbildung sowie die Vernetzung der Praxis mit der Beratung und Forschung erörtert.

Einladung Bodenseekonferenz 2014 Titelbild 26. Konferenz der gentechnikfreien Regionen am Bodensee: Werte schaffen – Regionen stärken (Bild: Vorarlberg Tourismus)

Initiative Gentechnikfreie Bodenseeregion

Die Initiative ist ein freies, länderübergreifendes Bündnis von Menschen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Landwirtschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik und wurde 2004 von der Bodensee Akademie ins Leben gerufen. Das gemeinsame Ziel ist die Sicherung der gentechnik-freien Landwirtschaft im gesamten Bodenseeraum – und seiner Nachbarregionen.

Wie alle gentechnikfreien Regionen steht die Initiative für den absoluten Schutz des Saatgutes und den Erhalt der der biologischen Vielfalt. Sie setzt sich ein für die Versorgung mit gesunden Lebensmittel und für eine eigenständige, mit der Natur arbeitende Landwirtschaft. Sie fördert ein bewusstes Investitions- und Einkaufsverhalten und die Stärkung der damit verbundenen Wertschöpfungsprozesse.

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