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Billige Schokolade steht im Widerspruch zu der glücklich machenden Wirkung, die dem Genussmittel zugesprochen wird. Darum fordert Slow Food Deutschland die Konsument/-innen auf, hochwertige Schokolade ohne Palmöl und Sojalecithin zu kaufen und konsumieren.

Zu Weihnachten wird viel Schokolade verschenkt und gegessen. Doch der Genuss von billiger Schokolade sei problematisch und komme uns teuer zu stehen, konstatiert Ursula Hudson, die Vorsitzende von Slow Food Deutschland. In ihrem Artikel im Slow Food-Dossier 6/2105 gibt sie die Schuld daran zu einem grossen Teil dem billigen Palmöl, das auch Schokolade beigemischt wird. Denn Palmöl macht Schokolade cremiger und ersetzt die teurere, aber wertvollere Kakaobutter. Das Problem dabei: Für Palmölplantagen wird immer mehr Regenwald in Südostasien brandgerodet, was enorme Klimaschäden bewirkt.

KakaobutterWeil hochwertige Kakaobutter teuer ist, wird Schokoladen oft Palmöl beigemischt (Foto: Wikimedia Commons).

Auch Sojalecithin belastet das Klima

Als zweiten, ebenso klimabelastenden Inhaltsstoff von Schokoladen nennt Hudson das preiswerte Sojalecithin. Dabei handelt es sich um einen Emulgator, der Schokolade ebenfalls eine cremige Konsistenz verleiht. Dies ist jedoch mehrfach fragwürdig. Zum einen weil Soja weltweit immer stärker genverändert kultiviert wird, zum anderen weil Soja wie Palmöl in riesigen Monokulturen angebaut wird – mit all den negativen Folgen für die Umwelt. Lesen Sie im Detail, aus welchen Gründen ein bewusster Kaufentscheid zugunsten von hochwertiger Schokolade – ohne Palmöl und Sojalecithin – ausfallen muss.

pdfArtikel von Slow Food Deutschland

  

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