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Die biologische Landwirtschaft erzielt in den Tropen vergleichbare Erträge wie der konventionelle Landbau und beschert den Bauern erst noch mehr Einnahmen. Dies geht aus einer Studie des FiBL hervor. Geleitet hat sie der indische Agarforscher Gurbir Bhullar.

Tagesanzeiger/bionetz.ch - Der 35-jährige Agrarwissenschaftler Gurbir Bhullar arbeitete früher auf dem Hof seines Vaters im indischen Bundesstaat Punjab mit. Heute leitet er am  Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL in Frick ein weltumspannendes Netz von Wissenschaftlern, welches die Leistungsfähigkeit des biologischen und des konventionellen Landbaus auf drei Kontinenten vergleicht.

G.B systems comparison.fibl.orgGurbir Bhullar zeigt durch seine Studien: Die biologische Landwirtschaft erzielt gute Erträge und schafft bessere Erwerbsmöglichkeiten für Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern (Screenshot: www.system-comparison.fibl.org).

Kürzlich haben Bhullar und seine Mitarbeiter die Resultate aus Kenia präsentiert. Die seit 2007 laufenden Versuche haben gezeigt, dass der biologische Anbau von Mais und Baby-Corn vergleichbare Erträge bringt wie der konventionelle Anbau – dies vor allem in Anwendung lokaler Methoden. Ab dem fünften Jahr lohnt sich der biologische Anbau sogar – dank tieferer Produktionskosten und höherer Marktpreise. Die Versuche in Kenia laufen weiter, ebenso Feldexperimente in Indien und Bolivien mit dort heimischen Produkten und Methoden.

Tagesanzeiger online vom 9. Juli 2016

pdfMedienmitteilung FiBL vom 30. Juni 2016


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