Müssen es immer importierte Superfoods sein oder können heimische Alternativen mithalten? Gesund sind im Falle von Chia-Samen und Weizenkleie beide. Nachhaltiger ist aber klar Letztere.

Ohne Chia-Samen geht im Moment nichts. Doch ist der Superfood aus Übersee über alle Zweifel erhaben? In einer Gegenüberstellung von Chia-Samen aus Mittelamerika und einheimischer Weizenkleine kommt die Schweizer Produktedatenbank Codecheck.info zu folgendem Fazit: Beide sind sehr gesund, aber Weizenkleie schneidet punkto Ökoblilanz deutlich besser ab.

1280px Wheat bran tarwe zemelenDa Weizenkleie als Abfallprodukt bei der Weizenproduktion hiezulande anfällt, kann es mit einer hervorragenden Ökobilanz glänzen (Foto Wikipedia Commons, Rasbak).

Unökologische Transportwege

Codecheck.info bilanziert: «Chia-Samen tragen zu Recht den Titel «Superfood» – ihre Zusammensetzung aus viel Eiweiss, Kohlenhydraten und Ballaststoffen ist gut für die Verdauung und versorgt uns mit jeder Menge Energie. Auch hinsichtlich der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe können sich die Samen sehen lassen. Das einzige Problem: Die schlechte Ökobilanz durch weite Transportwege. Weizenkleie hingegen wird aus heimischem Weizen gewonnen und hat somit einen wesentlich geringeren «CO2-Fussabdruck». Mit einer sehr ähnlichen Zusammensetzung, fast identischem Vitaminprofil und einem Plus an Mineralstoffen und Spurenelementen ist Kleie eine tolle umweltfreundliche Alternative zu Chia-Samen.»

Ganzer Text auf Codecheck.info

 


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