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Herkömmliche Speisesalze enthalten mehr Jod und weniger unerwünschte Stoffe und sind daher besser als Spezialitätensalze. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

id.ch -Fleur de Sel, Himalaya-, Persien-, Bambus- und Hawaiisalz: Die Auswahl an Spezialitätensalzen ist gross. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat 25 von ihnen untersucht. Diese enthielten entweder gar kein oder nur wenig Jod.  Bei ungeborenen Babys wie auch bei Kindern könne ein Jod-Mangel zu körperlicher und geistiger Unterentwicklung führen. Im Erwachsenenalter bestehe dann die Gefahr, dass sich die Schilddrüse vergrössere, schreibt das BLV in einer Mitteilung.

Table salt fine grain V1Kochsalz ist Spezialitätensalzen vorzuziehen, vor allem wegen dem Jod-Gehalt (Foto: Wikimedia Commons / Poyraz 72)

Die Tests ergaben zudem, dass Spezialitäten- und herkömmliche Salze andere Mineralstoffe und Spurenelemente meist höchstens in Spuren enthalten. Gewöhnliche Salze weisen aber weniger unerwünschte Stoffe wie etwa Aluminium auf. Doch auch in den Spezialitätensalzen fanden sich keine gesundheitsgefährdenden Konzentrationen dieser Stoffe. Beim Natrium, das den Bluthochdruck erhöhen kann, bestehen kaum Unterschiede zu herkömmlichen Speisesalzen.

Empfehlung des BLV: Spezialitätensalze nur ausnahmsweise verwenden

Das BLV empfiehlt, jodiertes Kochsalz nur ausnahmsweise durch Spezialitätensalze zu ersetzen. Und Salz grundsätzlich nur zurückhaltend zu konsumieren. Das Bundesamt hat die Spezialitätensalze untersucht, weil diese oft als natürlicher bezeichnet werden als gewöhnliches Kochsalz. Zudem stehen sie im Ruf, gut für die Gesundheit und daher wichtig für die Ernährung zu sein.

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