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(KAGfreiland) - Eine jahrzehntelange Tierquälerei - die Ferkelkastration ohne Betäubung - ist per 1.1.2010 abgeschafft worden, freut sich KAGfreiland, die schweizerische Nutztierschutz-Organisation. Ein rund 15-jähriger Kampf gegen die qualvolle Kastration von jährlich 1,3 Millionen Ferkeln ging damit zu Ende.

Allerdings wird es auch in Zukunft noch tonnenweise Fleisch von betäubungslos kastrierten Schweinen auf Schweizer Tellern geben - in Form von importiertem Schweine-Frischfleisch und von ausländischem Schinken, Salami und Mortadella.

So erfreulich das Verbot ist, so enttäuschend sind die angewandten Alternativen. Die beiden tierschonendsten Alternativen - Ebermast und Impfung - werden höchst selten praktiziert. Mehr als die Hälfte der Schweinezuchtbetriebe kastriert mittels der nicht unproblematischen Gasnarkose, der Rest wendet die noch kritischere Injektionsnarkose an.

Am tierfreundlichsten ist der Verzicht auf die Kastration. Die männlichen Ferkel, die Eber, bleiben unversehrt. KAGfreiland beweist, dass die Ebermast funktioniert. Aus Eberfleisch können hervorragende Rohess-Produkte hergestellt werden. In England, Irland, Portugal, Spanien, aber auch in Deutschland und Holland wird Eber-Frischfleisch verkauft. Warum nicht auch in der Schweiz?

ganze Pressemitteilung
http://www.kagfreiland.ch/kagfreiland.asp?lv1=30&lv2=40

Weitere Auskünfte erteilt:
- Denise Marty, Leiterin Ebermastprojekt KAGfreiland: 071 222 18 18 / 078 901 69 60

Roman Weibel
Geschäftsleiter KAGfreiland
Die schweizerische Nutztierschutz-Organisation
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Kurzporträt KAGfreiland
KAGfreiland ist eine gemeinnützige Nutztierschutz-Organisation. Seit über 35 Jahren setzen wir uns mit eigenen Tierprojekten für die artgerechte Haltung von Nutztieren ein, führen Kampagnen gegen Missstände in der Tierhaltung durch und sind aktiv mit Öffentlichkeitsarbeit, in der Politik und im Markt. KAGfreiland ist zugleich das Bio-Label mit den schweizweit strengsten Richtlinien. KAGfreiland finanziert sich aus Mitgliederbeiträgen und Spenden.

Copyright: KAGfreiland, Pressemitteilung vom 06.01.2010 /Text angepasst, A.d.R.
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