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Bio Suisse Delegiertenversammlung in Olten

Bio Suisse schafft Rahmenbedingungen für faire Handelsbeziehungen im Inland. Dazu gehören regelmässige Gesprächsrunden zwischen Marktpartnern und ein Verhaltenskodex. Dies entschieden die Delegierten an ihrer Versammlung in Olten. Präsidentin Regina Fuhrer gab ihren Rücktritt auf April 2011 bekannt.

Mit der neuen Richtlinie, die 2011 in Kraft tritt, will Bio Suisse die oftmals schon guten Handelsbeziehungen im Inland weiter entwickeln. Ziel ist es, mit Marktpartnerschaften zwischen Produzenten, Verarbeitern und Händlern eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette zu garantieren. Diesen Grundsatzentscheid fällten die hundert Delegierten von Bio Suisse an ihrer Versammlung am Mittwoch in Olten.

Fairness gemeinsam definieren
Gerechtigkeit und Fairness gehören seit jeher zum ganzheitlichen Grundverständnis des Biolandbaus. Der Grundsatz "Fair für alle" ist auch im Bio Suisse Leitbild festgehalten. Das bedeutet, dass die ganze Wertschöpfungskette einbezogen ist und sich die Handelspartner zu einem verantwortungsvollen Umgang verpflichten.

Unter Fairness versteht Bio Suisse: · Langfristige Handelsbeziehungen, Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und Respekt unter den Marktpartnern der Wertschöpfungskette. · Partnerschaftliche und langfristige Zusammenarbeit und Verantwortung in Vertragsverhandlungen · Gerechte Preisgestaltung · Konstruktive Zusammenarbeit zur Förderung des Biolandbaus in der Schweiz.

Die am Mittwoch in Olten verabschiedete Richtlinie bietet die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der fairen Handelsbeziehungen im Inland. Wichtigste Elemente sind ein partnerschaftlich zu erarbeitender Verhaltenskodex, sowie gemeinsame Gesprächsrunden zwischen den Marktpartnern. "Wir machen heute einen ersten Schritt auf einem neuen Terrain", betonte Bio Suisse Präsidentin Regina Fuhrer. "Wir können und müssen alle voneinander lernen."

Regina Fuhrer tritt auf April 2011 zurück
Regina Fuhrer gab an der Delegiertenversammlung in Olten ihren Rücktritt als Präsidentin auf April 2011 bekannt. Die 51-jährige Biobäuerin aus dem bernischen Burgistein wurde im Jubiläumsjahr 2001 als erste Frau zur Präsidentin und damit zur höchsten Biobäuerin des Landes gewählt. Im kommenden Jahr wird Bio Suisse ihr dreissijähriges Bestehen feiern - dies nimmt Regina Fuhrer zum Anlass für ihren Rücktritt. Der Verband hat nun ein Jahr Zeit, das Präsidium neu zu besetzen. Das Amt wird demnächst ausgeschrieben.

Weitere Auskünfte:
Jacqueline Forster-Zigerli, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bio Suisse, 079 704 72 41
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