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(LID) - Würde der weltweite Fleisch- und Milchkonsum um ein Drittel reduziert, so könnte der Ausstoss von Treibhausgasen stark vermindert werden.

Mit einer solchen Umstellung des Konsums und der Produktionsmethoden könnten 84 Prozent des weltweiten Ausstosses von Treibhausgasen in der Landwirtschaft verhindert werden, wie Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in einer Studie herausgefunden haben.

Bei der Herstellung von Viehfutter und durch das Ausbringen von synthetischem Dünger entstehen die Treibhausgase Methan und Lachgas, schreibt die Nachrichtenagentur SDA. Lachgas ist ungefähr 300 Mal und Methan 20 Mal stärker als das Treibhausgas Kohlendioxid.

Die Wissenschaftler betonten allerdings, dass viele Menschen in Entwicklungsländern an Proteinunterversorgung litten und ihren Konsum deshalb nicht weiter einschränken könnten. In den Industrienationen wäre hingegen ein grosses Sparpotenzial vorhanden.

Copyright: LID, 28.06.2010

Hier lesen Sie den ausführlichen Beitrag (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)

Links:

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

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