×

Warnung

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 63
Zusammenfassung der bionetz.ch-Veranstaltung "Bio im Detailhandel – Babylonische Vielfalt oder gemeinsame Bio-Botschaft?" vom 24.09.2010

Im Schweizer Biomarkt haben sich eine Reihe von Erfolgsmodelle der Biovermarktung etabliert, sei dies in Zusammenarbeit mit einem Verbandslabel (Bio Suisse, Demeter), Bio-Eigenmarken oder der Positionierung als Biofachhandelsgeschäfte in Koordination mit dem Biogrosshandel. Eine gemeinsame Schweizer Qualitätsstrategie im Biomarkt ist aber derzeit nicht erkennbar, was bei den KonsumentInnen zu Unsicherheiten führt (Labelsalat-Vorwurf) und das Wachstum des Biogesamtmarkts behindert.

Die Bioplattform für Verarbeitung und Handel bionetz.ch lud im Rahmen der Jahresversammlung verschiedene Anbieter der Biovermarktung zu einer aktuellen Standortbestimmung ein. Toralf Richter (Bio Plus) bot mit seinem Inputreferat eine Übersicht zum Biomarkt und speziell zum Biofachhandel eine gute Grundlage zum Einstieg in die Fachdiskussion zu folgenden Kernfragen:

  • Gemeinsame Kommunikation statt Labeldebatte - Wann kommt das Schweizer Biosiegel?
  • Bio-Swissness - Bio-Regio - Bio-Klima - Wie können die KonsumentInnen-Erwartungen erfüllt werden?
  • Neues Bio-Wachstum im Biofachhandel - oder nur im Grossverteiler?
  • Bio-Schweizer Qualitätsstrategie - Was heisst das genau?

Die personelle Besetzung des Podiums zeigte einen vielfältigen Ausschnitt aus der heutigen Biovermarktung, ergänzt durch eine die hochkarätige Zusammensetzung der TeilnehmerInnen, aus dem Bereich des Biogrosshandels und verschiedenen Detailhandelskanälen:

  • Bio Suisse: Stephan Jaun (Leiter Information und PR)
  • Demeter-Verband: Susanna Küffer Heer (Geschäftsführung Demeter-Verband)
  • Globus: Richard Kägi (Buyer Kolonialwaren und Food Scout Globus)
  • Manor Franziska Diana (Brand Manager Private Label Food)
  • Bio Plus: Toralf Richter (Marketing Projektleitung)
  • bionetz.ch (Moderation) Peter Jossi

Ein erstes Fazit aus dem Fachaustausch: Es besteht durchaus eine gewisse Bereitschaft für eine künftig vertieftere Bio-Kommunikation im Rahmen einer gemeinsamen Bio-Qualitätsstrategie. Die Schweizer Bio-Plattform www.bionetz.ch stellt sich gerne der Herausforderung, dabei koordinierend zu wirken.Gefragt ist auch der Bund, im Rahmen eines Bio-Aktionslans, wie ihn die Bio Suisse schon seit längerem verlangt. Wichtig ist dabei, dass die ganze Wertschöpfungskette integriert wird.

Peter Jossi

bionetz.ch-Kontakte
Peter Jossi: p.jossi@bionetz.ch
Matthias Wiesmann: m.wiesmann@bionetz.ch

Nach oben