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Bio-Branche stellt sich Herausforderungen

Die erstmals gemeinsam von FiBL, Bio Suisse, Demeter und bio.inspecta durchgeführte Tagung für Bio-Verarbeitungsbetriebe vom 21. September 2010 stellte eine positive Weiterentwicklung im Vergleich zu früheren Anlässen dar.

Für einmal standen weniger die neusten Richtlinien oder der Blick auf die Bio-Wachstumszahlen im Zentrum. Vielmehr standen wichtige Herausforderungen bei der Weiterentwicklung der Bio-Qualität im Vordergrund, wie schon der Ausschreibungstext gezeigt hatte:

"Die Biobranche unternimmt grosse Anstrengungen, Biolebensmittel hinsichtlich Qualität, Ökologie und Soziales stetig zu verbessern und weiter zu entwickeln. Sie als Verarbeiter von Bioprodukten sind massgeblich an dieser Entwicklung beteiligt und garantieren so den Mehrwert der Bioprodukte."

Der fachliche Beitrag der betroffenen Fachleute ist heute willkommener als auch schon. Gut so, denn die Herausforderungen sind vielfältig, wie die an der Tagung bearbeiteten Themen:

  • Welchen Beitrag leistet der Biolandbau zur Biodiversität? Sind „health claims“ für Bioprodukte sinnvoll?
  • Wie beurteilen verschiedene Akteure die Marktchancen von Fair trade und Bio?
  • Möglichkeiten und Grenzen für eine Zertifizierung von CO2-neutralen Bioprodukten?
  • Wie ökologisch sind die Verpackungen von Bioprodukten wirklich?
  • Was bietet heisst "QACCP" und was bietet dieses Instrument der FiBL-Forschung zur Qualitätsverbesserung?

Klare Ziele kommunizieren - Anreize für Innovation schaffen! So vielfältig die Herausforderungen so einheitlich zeigt sich: Die Weiterentwicklung der Bio-Qualität lässt sich kaum mit einer weiteren Verdichtung des Bio-Regelwerks erreichen. Vielmehr geht es darum, die Ziele klar zu kommunizieren und echte Anreize für entsprechende Unternehmensinnovationen zu schaffen. In Zukunft müssen die Unternehmen gezielt gefördert werden, welche zur Weiterentwicklung der Bio-Qualität aktiv beitragen.

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bionetz.ch-Kontakt:
Peter Jossi p.jossi@bionetz.ch

Informationen:
http://www.fibl.org/de/

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