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(Bio-Markt.info) - In dieser neuen Studie analysiert Ecozept die Kundenwahrnehmung bezüglich des Angebots von Biolebensmitteln sowohl im Fachhandel als auch im konventionellen LEH.

Im Rahmen der Studie wurden im Frühjahr 2010 mehr als 920 Kunden in Bioläden und Supermärkten interviewt. Bei der mündlichen Befragung an den Kassenausgängen der Geschäfte standen drei Themen im Mittelpunkt: die Bekanntheit der Biomarken, die Stärken und Schwächen des Fachhandels und des konventionellen LEHs, sowie die kaufrelevanten Aspekte wie Regionalität, Fairtrade und die Bezahlung der Landwirte.

Im Vergleich zur letzten Studie, die 2007 zu derselben Fragestellung stattgefunden hat, bleibt die Branche weiterhin dynamisch: die Einkaufshäufigkeit hat in beiden Vertriebskanälen zugenommen, die Anzahl der Befragten, die spontan mindestens eine Biomarke nennen konnten, ist gestiegen. Bei der Markenaufstellung zeigt sich der gestiegene Einfluss der Handelsmarken, die populärer sind als traditionelle Bio-Marken.

Ob im konventionellen LEH oder im Fachhandel, Biomarken werden eindeutig als zeitgemäss, professionell und geschmacklich hochwertig wahrgenommen. Auch wenn die Mehrheit der Befragten mindestens eine Biomarke nennen kann, bleibt der Mangel an Profil, Persönlichkeit und Präsenz weiterhin eine Herausforderung für die Biomarken. Hinter dem Etikett "bio" scheinen die Konsumenten die Besonderheit der Marken nicht zu erkennen. Die logische Konsequenz ist das Aufkommen von Handelsmarken im konventionellen LEH, aber auch im Fachhandel.

Der Fachhandel verfügt nach Meinung der Konsumenten über überzeugende Stärken: neben der Vertrauenswürdigkeit des Angebots, werden auch die Produktqualität, die Beratungsqualität und die Einkaufsatmosphäre besser eingestuft als im konventionellen LEH.

Sowohl im konventionellen LEH wie auch im Fachhandel, legen die Verbraucher viel Wert auf die regionale Herkunft der Produkte. Mehr als die Hälfte der Befragten würden ein konventionelles Produkt aus der Region einem Bioprodukt ohne regionale Herkunft vorziehen! Was die sozialen Kriterien betrifft, wie die Bezahlung der Landwirte und fairer Handel, legen im Durchschnitt vier bzw. sechs von zehn Personen Wert auf diese Kriterien. Die Ergebnisse weisen aber auch darauf hin, dass die Verbraucher in dieser Hinsicht noch nicht ausreichend informiert sind.

Nach Ansicht der Konsumenten stehen dem französischen Biomarkt gute Zeiten bevor: mehr Fachhandelsgeschäfte, Produktionsanstieg, erhöhter Konsum und neue Bioprodukte bzw. Biomarken. Durchschnittlich sechs von zehn Personen möchten in Zukunft mehr Bioprodukte kaufen.

Quelle: Ecozept-Pressemitteilung

Copyright: Bio-Markt.info, 18.10.2010/ mit freundlicher Genehmigung, A.d.R.

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