(LID) - Das Basler Kantonslabor hat in Lebensmitteln Spuren gentechnisch veränderter Leinsamen gefunden. Von insgesamt 42 Proben gaben fünf zu Beanstandungen Anlass, eine davon allerdings nur wegen einem Kennzeichnungsmangel.

Nichtbewilligte gentechisch veränderte Leinsamen enthielten je zwei Brote und Müesli, wie einem am 13. Oktober im Internet publizierten Bericht des Kantonslabors Basel-Stadt zu entnehmen ist. Untersucht wurden Proben aus Grossverteilern, Reformhäusern und Bäckereien.

In Ordnung waren die 21 Proben aus biologischer Landwirtschaft.

Auslöser der Untersuchung war ein von den deutschen Behörden über das Schnellwarnsystem der Europäischen Union ausgelöster Alarm. In Baden-Württemberg war in 14 von 41 Proben die gentechnisch veränderte Leinsaat FP967 nachgewiesen worden. Das Bundesamt für Gesundheit informierte darauf die kantonalen Vollzugsbehörden. Laut dem Basler Kantonslabor gelangte tatsächlich FP-967-Leinsaat auch in der Schweiz in die Verkaufskanäle. Nach dem Alarm habe die Lebensmittelindustrie jedoch schnell reagiert.

Copyright: LID, 13.10.2009

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