In der NZZ am Sonntag habe ich doch eben (9.1.2011) noch gelesen, Bio sei nicht gesünder, aber man solle trotzdem Bio kaufen, denn es sei gut für die Umwelt. In der nächsten Ausgabe lese ich dann vielleicht (wieder einmal), Bio sei eher schlechter für die Umwelt als konventionelle Landwirtschaft, aber .....

Das Gemeinsame all dieser Berichte über Forschungsresultate ist, dass man nie sicher weiss, was genau unter welchen Randbedingungen untersucht worden ist. Erfasst man nur die paar Kubikmeter Luftraum, in welchem die Turbo-Kraftfutter- bzw. die Rauhfutter-Kuh steht, um festzustellen, dass eine Turbokuh weniger Metan ausstösst als zwei Normalkühe? Oder ist auch der Schiffstransport des brasilianischen Sojaeiweisses inkl. Mineraldüngererzeugung mit Energieverbrauch und CO2-Belastung eingerechnet?

Da nehme ich lieber "Ökologie & Landbau" zur Hand, wo für jede Arbeit Forschungsanlage und Quellen dargestellt werden. Die eben erschienene erste Nummer des laufenden Jahrgangs enthält Beiträge zu den folgenden Themen (Vorschau Ökologie & Landbau):

Der Gesundheitsaspekt spielt beim Kauf von Biolebensmitteln eine große Rolle. Aber was sind wirklich die Unterschiede zwischen biologischen und konventionellen Lebensmitteln und welchen Einfluss haben sie auf unsere Gesundheit? Die Ausgabe 1/2011 ergründet, was wir unter einer "gesunden" Ernährung im ganzheitlichen Sinne verstehen, welchen Mehrwert eine ökologische Ernährung hat und wie Bioprodukte von heute aussehen können. Sind Biolebensmittel wirklich gesünder als konventionelle? Zahlreiche Untersuchungen belegen: Ökonahrungsmittel überzeugen nicht nur, weil sie quasi frei von Pflanzenschutzmittelrückständen sind. Sie weisen auch höhere Gehalte an wertgebenden Inhaltsstoffen auf als konventionell erzeugte Produkte. Die Ausgabe zeigt, warum Bio wirklich besser is(s)t.

Wer mehr über dieses Heft wissen und probelesen will, findet den Link hier.

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