(BioFach) - Die weltweiten Richtlinien für Öko-Textilien, der Global Organic Textile Standard (GOTS), waren schon bislang ein gutes Instrument für eine transparente Wertschöpfungskette, wenn es um Angaben zur Herstellung und Verarbeitung ging. Die internationale Arbeitsgruppe zu den GOTS-Richtlinien gab die Veröffentlichung der Version 3.0, die seit Anfang März in Kraft ist, bekannt.

Die Überarbeitung betrifft das Verbot von Textilbehandlungen, die für die Beschäftigten als schädlich betrachtet werden, wie das Sandstrahlen von Denimjeans. Außerdem muss bei GOTS-zertifizierten Produkten bis 2014 Polyester aus recycletem Material gewonnen werden und der Einsatz von Polypropylen als zusätzliches Fasermaterial gekennzeichnet sein. Zudem wurde das komplette Verbot aller chemischen Ausrüstungen aufgehoben, wodurch inzwischen die meisten dieser Behandlungen zugelassen sind, wenn sie den strengen allgemeinen GOTS Toxizitätskriterien entsprechen. Darüber hinaus wurden Wasser- und Energieverbrauchspläne sowie Minimalstandards im sozialen Bereich vorgeschrieben.

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Quelle: http://oneco.biofach.de

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