Ws. Was ein höchst anspruchsvoller Prozess war, hat nun die Form einer Medienmitteilung gefunden. Wie man mittlerweile weiss, kann ein Tsunami in Asien zu tiefgreifenden Veränderungen an ganz andern Orten führen. Braucht es Tsunamis, um die Energie freizusetzen, die es für eine neue Präsenz im Markt braucht?

"Dank enger Kooperation gewinnen die Berner Biofachgeschäfte die Kundschaft des Biosupermarktes Vatter und verzeichnen alle ein markantes Umsatzwachstum.

Nach Ankündigung der Schliessung des Biosupermarktes Vatter haben sich VertreterInnen von Biofachgeschäften aus dem ganzen Kanton Bern zusammengeschlossen und gemeinsam eine Werbekampagne lanciert. Ziel war die Gewinnung der Kundschaft von Vatter und gleichzeitig die Stärkung des Biofachhandels im Kantion Bern.

Der Biofachhandel ist in Bern – wie überall in der Schweiz – sehr heterogen zusammengesetzt. Es sind dies Unternehmen mit mehreren Filialen wie Egli Reform, Reformhaus Müller und Ruprecht, Einzelunternehmen oder Genossenschaften. Die Geschäfte liegen sowohl in Städten wie Biel, Bern und Thun als auch in der Agglomeration und in Dörfern. Trotz dieser unterschiedlichen Voraussetzungen gelang es mit der Werbekampagne "Bio lebt weiter." eine gemeinsame Basis zu schaffen.

Als weiteres Projekt dieser Zusammenarbeit planten die Biofachgeschäfte den Ersten Berner Biotag, der am 30. April durchgeführt wurde. In allen Bioläden fanden spezielle Anlässe statt: Degustationen mit Weinlieferanten und Bierbrauer, Begegnungen mit der Käserin von der Alp, dem Gemüseproduzenten aus der Region, Austausch mit dem Pizzabäcker und dem Siroupier.

Mit Erfolg: im April betrug das Wachstum in den an der Kampagne teilnehmenden Bio-Fachgeschäften 13% gegenüber Vorjahresmonat. Dieses Wachstum hält auch im Mai unvermindert an. Dies ist ein beachtliches Resultat nach Stagnationen in den Vormonaten.

Auch zukünftig werden die Biofachgeschäfte im Kanton Bern enger zusammenarbeiten . Im Mai wird zu diesem Zweck eine Interessengemeinschaft gegründet. Ziel ist die stärkere Bündelung der Kräfte in den Bereichen Einkauf, Marketing und Bildung."

So weit die Medienmitteilung. Zu den Zahlen möchte die bionetz.ch Redaktion folgende Ergänzungen anfügen:

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