Vor den Toren der Schweiz sitzt der Filialist schon (Weil am Rhein und Konstanz), und gelegentlich wird in Diskussionen hierzulande die Frage gestellt: wann kommt er in die Schweiz? Er wächst so schön und pflegt sein Image so gut, dass er erneut einen Nachhaltigspreis erhalten hat.

Nachhaltigkeitspreis: Alnatura erneut nominiert

Alnatura wurde zum dritten Mal in Folge für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert und gehört damit zu den nachhaltigsten Unter­nehmen Deutschlands. Der renommierte Preis unter Schirmherrschaft von Bundes­kanzlerin Angela Merkel wird an Unternehmen vergeben, die "wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Ver­antwortung und Schonung der Umwelt verbinden." 670 Firmen hatten sich in diesem Jahr um die Auszeichnung beworben, die Preisverleihung findet am 4. November in Düsseldorf statt.

"Alnatura überzeugt als vielbeachteter Pionier in der Vermarktung biologisch her­gestellter Produkte", begründet die Jury die Nominierung. Hervorgehoben wird außer­dem die "langfristige Kundenorientierung und anhaltendes organisches Wachstum" des Unternehmens aus dem hessischen Bickenbach.

"Die Nominierung bestärkt uns darin, unser gesamtes Tun noch nachhaltiger zu gestalten und dadurch mehr Sinnvolles zu ermöglichen. Wir freuen uns darauf, diesen letztlich unendlichen Weg gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Kunden und Partnerunternehmen zu gehen, um Mensch und Erde noch besser gerecht zu werden", kommentiert Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer von Alnatura.

Alnatura in Zahlen

Gegrün­det wurde das Unternehmen 1984 von Götz Rehn, der auch heute noch Geschäftsführer von Alnatura ist. Aktuell gibt es bundesweit 63 Super Natur Märk­te in 37 Städten in neun Bun­desländern. Unter der Marke Alnatura werden außer­dem 1.000 ver­schiedene Biolebens­mittel produ­ziert, die in den eigenen Super Natur Märk­ten sowie in über 3.100 Fili­alen ver­schie­dener Han­dels­partner ver­trie­ben werden. Alnatura be­schäf­tigt aktuell 1.600 Mit­arbeiter und 100 Lehr­linge. Im Geschäfts­jahr 2009/2010 erwirt­schaf­tete das Unter­neh­men einen Um­satz von 399 Milli­onen Euro und damit ein Plus von elf Pro­zent zum Vorjahr.

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