Dass es herbstet, merken wir. Dass danach der Winter kommt, wissen wir. Dass der Winter mit der BioFach in den Frühling überleitet, rufen wir uns bzw. unserem Terminkalender sinnvollerweise schon jetzt in Erinnerung. Die BioFach hilft uns dabei mit einer Pressemitteilung unter dem Titel:

Weltleitmesse setzt nachhaltige Akzent

Vom 15. bis 18. Februar 2012 versammelt sich in Nürnberg wieder die Bio-Welt in ihrer ganzen Vielfalt. Erwartet werden erneut rund 2.500 Aussteller und 44.000 Fachbesucher. Was genau zeichnet eine wahrhaft nachhaltige Lebensmittelwirtschaft aus und wie definiert die Bio-Branche eines ihrer Kernthemen, die Nachhaltigkeit?

Der Schirmherr der weltweiten Messe-Familie der BioFach, die International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM), sowie der nationale, ideelle Träger der BioFach, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), lenken 2012 den Blick auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeitsfragen innerhalb der Branche.

Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender BÖLW: „Nachhaltigkeit ist ein Begriff, den sich in diesen Tagen die gesamte Wirtschaft auf die Fahne schreiben möchte. Doch wird dann tatsächlich auf eine Weise gewirtschaftet, die künftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft sichert? Werden Ressourcen nur in dem Umfang verbraucht, in dem sie auf Dauer zur Verfügung stehen? Auf dem Weg zu diesem Idealzustand ist die Bio-Branche nachprüfbar weiter als die konventionelle Land- und Ernährungswirtschaft. Aber: Dieser Vorteil für unsere Gesellschaft muss wissenschaftlich abgesichert und verständlich vermittelt werden. Denn für immer mehr Menschen ist dies von größter Bedeutung.“

Jan Plagge, Präsident, Bioland: "Der Ökolandbau bietet mit seinen vielfältigen Leistungen ein ganzheitliches und glaubwürdiges System der Nachhaltigkeit. Er lässt sich eben nicht auf einen CO2-Fußabdruck eines Teilsortiments reduzieren. Schon gar nicht eignet er sich dazu, Sortimente oder Handelsketten 'anzugrünen'. Denn im Kern geht es um die folgende Frage: Welche Landwirtschaft brauchen wir für das Überleben unseres Planeten? Die zentrale Herausforderung wird sein, zu kommunizieren, was die Biobranche den Kampagnen von Großkonzernen einschließlich Greenwashing als glaubwürdige Alternative gegenüberstellt."

Markus Arbenz, Geschäftsführer IFOAM: „Die Frage der Nachhaltigkeit stellt sich für Politik und Wirtschaft mehr denn je. Für die Pioniere der Bio-Branche ist sie in all ihren Dimensionen immer schon Anspruch an das tägliche Handeln. Doch neue ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Herausforderungen stehen an. Wie können wir Nachhaltigkeit in der Bio-Branche weiter entwickeln? Welche Aspekte müssen ausgebaut werden und wie können sich Öko-Unternehmen erfolgreich mit Nachhaltigkeits-Themen gegenüber den konventionell wirtschaftenden positionieren?“

BioFach und Vivaness sind die weltweit größte Plattform für Wissen und Informationen. 2011 besuchten erneut mehr als 8.000 interessierte Fachleute die über 150 Veranstaltungen des Kongresses.

Das Schwerpunktthema 2012 „Nachhaltigkeit in der Bio-Bewegung“ rückt ins Zentrum des neu eingerichteten Nachhaltigkeits Forums. Alle Sonderbereiche der BioFach und die Vivaness laden auch zum nächsten Termin der Weltleitmesse in insgesamt sieben Foren zum Austausch: Fachhandels Forum, Fair Forum, Gastro Forum, Textil Forum, Vivaness Forum, Wein Forum.

Darüber hinaus können sich die Besucher aus aller Herren Länder – 2011 waren 131 Nationen vertreten – wieder in zahlreichen Firmenpräsentationen informieren.

Nicht nur im Kongress, auch am Medientag BioFach und Vivaness am 14. Februar 2012 sowie in der Eröffnung rückt das Messe-Duo das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus.

www.biofach.de

2 unserer Mitglieder

Neue Mitglieder

Nach oben