Ws. Wer Siebenjahresperioden als Entwicklungsgesetzmässigkeit plausibel findet, der wird sich bei der Betrachtung des Projekts Bio Schwand (ehemalige landwirtschaftliche Schule südlich von Bern) bestätigt sehen: 2004 reichten die Initianten dem Kanton Bern ihre erste Kaufofferte ein. Im Dezember 2011 vermeldete die Bio Schwand AG nun die Unterzeichnung des Baurechtsvertrags.

Die sieben Jahre waren gekennzeichnet von Auseinandersetzungen zwischen Initianten und Kanton (Bauchrechtsvertrag und -preis), Kanton und Gemeinde Münsingen (Zonenplan / Mehrwertabschöpfung) und Ränkespielen um den 50-Hektaren-Hof. Eine Zwischenetappe war erreicht, als ein im Kanton bestens vernetzter Alt-SVP-Politiker die Pacht erhielt und mit Hof und zwei markante alten Scheunen zentrale Elemente aus dem Projekt Bio Schwand herausbrach.

Der Baurechtsvertrag für die übrigen Gebäude ist unterzeichnet. Nun steht die Finanzierung für den Kauf an. Weitere finanzielle Mittel werden die für die künftigen Nutzungen notwendigen Umbauten benötigen. Deshalb ruft Bio Schwand nun in einem E-Mailing zu einer Beteiligung an der Finanzierung auf: „Um eine solide Finanzierungsbasis zu erhalten, sind dafür nun eigene Mittel in der Höhe von Fr. 2.5 Mio bereitzustellen. Bereits heute dürfen wir auf Partner wie Bio Suisse, Berner Bio Bure, Stiftung für Pflege von Mensch, Mitwelt und Erde, Bio Test Agro und einige Privatpersonen und Nutzer zählen.“

www.bioschwand.ch

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