Um die Ernährung der Menschheit zu sichern, braucht es einen fundamentalen Kurswechsel in der globalen Agrar- und Ernährungspolitik, hin zu einer nachhaltigen ökologischen Landwirtschaft und einem entsprechenden Konsum-Verhalten. Die UNCSD-Konferenz Rio+20 vom Juni 2012 zu den Themen Grüne Wirtschaft und Gouvernanz soll dafür die Weichen stellen und neue Ziele setzen.

Die Land- und Ernährungswirtschaft bildet einen Grundpfeiler der Grünen Wirtschaft, erklärte François Pythoud, Leiter des Frachbereichs Internationale nachhaltige Landwirtschaft des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) anlässlich eines Podiumsgesprächs von Biovision, der Stiftung für ökologische Entwicklung, heute in Bern. Das BLW vertritt laut Pythoud zudem den Standpunkt, dass mit diversen Landwirtschaftstypen, die auf Familienbetrieben aufbauen, Ziele in den Bereichen Effizienz, Stabilität und ländliche Entwicklung in den meisten Ländern am besten erreicht werden können. „Eine Grüne Wirtschaft die den Namen verdient“, zeigte sich Andreas Schriber, CEO von Biovision, überzeugt, „ist im Kontext der nachhaltigen Entwicklung und Armutsbekämpfung nur auf der Basis einer ökologischen Landwirtschaft zu erreichen.“

Quelle: Biovision, der Stiftung für ökologische Entwicklung

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